Dark Phoenix: 7 wichtige X-Men-Zutaten, die wir im Finale vermissen

X-Men: Dark Phoenix
© Twentieth Century Fox
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X-Men: Dark Phoenix läuft seit dem 06.06.2019 in den deutschen Kinos. Für die Fans heißt es wohl Abschied nehmen: Der 12. Ableger der Mutanten-Reihe ist zugleich der letzte, der vor der Fox-Übernahme durch Disney entstanden ist, das 2020 startende Spin-off New Mutants mal außen vor gelassen.

Doch während Dark Phoenix zum vorerst letzten Mal James McAvoy, Michael Fassbender und Co. in den Ring schickt und es erneut spektakuläre Superkräfte zu bestaunen gibt, bleiben einige typische X-Men-Zutaten im Finale plötzlich aus. Wir fassen für euch die Markenzeichen zusammen, die zur X-Men-Reihe einfach dazugehören, in Dark Phoenix jedoch fehlen.

Fehlende X-Men-Elemente in Dark Phoenix: Das Intro

Schon der allererste X-Men-Streifen aus dem Jahr 2000 etablierte eine ganz besondere Form der Eröffnung. Die virtuelle Kamera rast durch mikroskopische Welten. In einem ursuppeartigen Organismus fliegen wir an Zellen, Chromosomen und DNS-Konstrukten vorbei, bis der finale Titel erscheint. Vor allem liefern diese Intros mit ihren kleinen Details immer einige Hinweise auf die Szenen, die in den nächsten zwei Stunden folgen werden.

Sowohl die alte Trilogie als auch die neuen Hauptfilme eifern dieser Tradition nach, lediglich Matthew Vaughns X-Men: Erste Entscheidung bildete bislang eine Ausnahme. Auch Dark Phoenix schwimmt nun gegen den Strom und verzichtet auf die effektreiche Einleitung. Stattdessen wird zu Beginn nüchtern der Titel vor schwarzem Hintergrund eingeblendet.

Fehlende X-Men-Elemente in Dark Phoenix: Die Cerebro-Tür mit dem X

Zu den typischen X-Men-Intros gehörte auch stets die ikonische Tür vor dem Maschinenraum von Cerebro. Der Großteil der Hauptfilme krönt die Eröffnungszeremonie mit dem Schließen der stählernen Tür mit dem X, das quasi als Überblendung in die nächste Szene dient.

Denn nach erfolgter Verriegelung fährt die Kamera durch das blaue Auge in der Mitte und der eigentliche Film beginnt. Ein stimmiger Wiedererkennungswert, der zuletzt bei X-Men: Apocalypse zum Tragen kam. In Dark Phoenix fehlt davon jede Spur.

Fehlende X-Men-Elemente in Dark Phoenix: Die Fanfare

Die langlebige X-Men-Reihe probiert sich immer wieder an neuen Stilmitteln aus, auch die Musik ist daher oft eine andere. John Ottman entwarf allerdings im Jahr 2003 für X-Men 2 ein akustisches Thema, das noch am ehesten als typische X-Men-Melodie zu bezeichnen ist.

Für Dark Phoenix wurde mit Hans Zimmer ein neuer Komponist verpflichtet, der einen ganz anderen Stil verfolgt. Der Score gerät im Film weitaus düsterer und weniger heroisch als es bei John Ottman der Fall war. Nicht einmal seine berühmte Fanfare hat es in das Finale geschafft.

Fehlende X-Men-Elemente in Dark Phoenix: Eine große Quicksilver-Sequenz

Evan Peters fand als blitzschneller Quicksilver erst vor fünf Jahren seinen Weg in die X-Men-Filme, doch seitdem gelten seine großen Szenen fast schon als Running Gag. So wurde die legendäre Quicksilver-Szene aus X-Men: Zukunft ist Vergangenheit nahezu identisch bei Apocalypse übernommen, fiel nur ungleich länger aus.

Manche Fans konnten sich daran nicht sattsehen, andere störten sich am Recycling. Vielleicht auch deshalb bleiben ausführlichere Sequenzen mit Marvels Flash-Pendant diesmal aus. Quicksilver darf zwar auch in Dark Phoenix mitflitzen, aber nur für wenige Sekunden, was kaum im Gedächtnis bleibt.

Fehlende X-Men-Elemente in Dark Phoenix: Eine Szene nach dem Abspann

Bereits Avengers 4: Endgame leistete sich mit dem Verzicht auf eine Abspannszene ein Sakrileg, bei den Werken des Marvel Cinematic Universe war das zuvor undenkbar. Als Grund nannten die Regisseure, dass ihr Film ja die zurückliegende Saga abschließe und da X-Men: Dark Phoenix sein Franchise ebenso vorerst zu Ende führt, finden wir auch hier verständlicherweise keine Post-Credits-Szene. Eine Premiere ist das allerdings nicht: Nicht alle X-Men-Filme haben Abspannszenen, wenn auch die meisten.

Fehlende X-Men-Elemente in Dark Phoenix: Ein Auftritt von Wolverine

X-Men: Dark Phoenix ist der erste Film der Reihe, der X-Men im Titel trägt, aber keinen Auftritt von Hugh Jackman als Wolverine beinhaltet. Nach dem 2017 erschienenen Spin-off Logan, in dem der Australier seine Abschiedsvorstellung gab, lag das zwar auf der Hand, so ganz glauben wollten wir es aber erst, als Dark Phoenix im Abspann mündete. Selbst einen Mini-Cameo wie bei Erste Entscheidung sahen wir mit Jackman nicht.

Fehlende X-Men-Elemente in Dark Phoenix: Ein Stan Lee-Cameo

Nicht nur im MCU, auch bei den X-Men-Filmen ist Marvel-Legende Stan Lee ein gern gesehener Gast. Nach seinem Tod im November 2018 reichte es noch für bereits abgedrehte Cameos in Captain Marvel und Avengers 4: Endgame, Dark Phoenix bricht nun aber mit der Tradition. Der Comicautor tritt im 12. X-Men-Film nicht auf, dafür gibt es eine kleine Ehrung. So wird in Form einer schriftlichen Widmung im Abspann Stan Lee gedacht.

Welches typische X-Men-Merkmal vermisst ihr am meisten?

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