Unbekannte Gesichter im Game of Thrones-Finale: Diese Figuren bestimmten den neuen König

Der Große Rat von Game of Thrones
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Berichtet am liebsten über Gangsterstreifen und Werke, in denen sich Literatur und Filmkunst vereinen. Weiß, wo Leute hinkommen, die guten Scotch verschwenden.

Achtung, Spoiler zur 8. Staffel von Game of Thrones: Nach 8 Staffeln Game of Thrones endete am Sonntag die Person als König auf dem (symbolischen) Eisernen Thron, durch deren Augen wir auch zum ersten Mal die Welt von Westeros betrachteten: Bran Stark (Isaac Hempstead-Wright).

Erstaunlich friedlich wurde der dreiäugige Rabe von dem Großen Rat der höchsten Würdenträgern des fiktiven Kontinents gewählt. Wir erklären euch, wer alles an dem Treffen in der Drachengrube von Königsmund teilgenommen hat.

Das sind die Teilnehmer am Großen Rat in Game of Thrones

Die Sieben Königslande in Game of Thrones bestehen trotz des irreführenden Namens aus neun Gebieten. Im Prinzip hätte jede Region einen Vertreter nach Königsmund schicken müssen, um über den neuen König und Jon Schnees Schicksal abzustimmen. Wir zeigen euch, wer alles gekommen ist und wen sie (mit etwas Spekulation) repräsentieren.

Die Weite und die Flusslande

Samwell (John Bradley), der Letzte aus Haus Tarly, nimmt als späterer Groß-Maester wahrscheinlich als Repräsentant der Maester von Altsass an dem Treffen teil. Sein Haus hat zumindest als Vasallengeschlecht nicht das Recht, die komplette Weite und Rosengarten zu vertreten. Das könnte die unbekannte Person neben ihm übernehmen, da Haus Tyrell mittlerweile bekanntlich ausgelöscht ist.

Möglicherweise handelt es sich bei der Figur um den vom neuen Obersten Lehnsherren Bronn (Jerome Flynn) eingesetzten Kastellan. Zuletzt ist noch Edmure Tully (Tobias Menzies) erschienen, der nach seinem tiefen Fall erneut Schnellwasser und die Flusslande vertritt. Der unerfolgreiche Mitbewerber seines Neffen Bran ist seit der 6. Staffel nicht mehr aufgetaucht.

Der Norden hält zusammen

Für den Norden spricht selbstverständlich Sansa Stark (Sophie Turner), die Herrin von Winterfell und immer noch eine strikte Verfechterin der Unabhängigkeit. Ihr Bruder und der spätere König Bran könnte anwesend sein, da er der letzte männliche Erbe von Eddard Stark ist, auch wenn er seiner Schwester sicher nicht den Norden streitig machen will. Alternativ kann er symbolisch für die Länder hinter der Mauer stehen.

Arya Stark (Maisie Williams) hält zwar keinen politischen Posten und stimmt auch konsequenterweise nicht mit ab, ist aber bestimmt als Beschützerin ihrer Familie mit dabei. Immerhin hatten die Starks nicht oft Glück auf Reisen in den gefährlichen Süden.

Größte Fraktion: Die Sturmlande

Es ist klar, dass Gendry Baratheon (Joe Dempsie) als neu legitimierter Lord von Sturmkap für die Sturmlande spricht. Brienne von Tarth (Gwendoline Christie) und Davos Seewert (Liam Cunningham) sind jedoch im Grunde seine Vasallen und es ist nicht ersichtlich (wie Davos anmerkt), warum sie Stimmrecht haben.

Brienne könnte für ihre Verdienste eine stärkere Souveränität für Tarth erlangt haben oder bereits für die Ritter der Königsgarde sprechen. Davos und eine weitere unbekannte Person hingegen könnten die Teile der Kronlande repräsentieren, die nicht direkt an Königsmund grenzen, etwa Drachenstein. Dies würde eine nette Rückkopplung an Davos Vergangenheit mit Stannis Baratheon (Stephen Dillane) sein.

Die Vertreter der geographischen Ränder

Wir wissen nicht, wer die Figur im Pelz ist. Ihre Aufmachung deutet jedoch auf eine Person aus dem Norden hin. Die schönste Erklärung: Ein Lord der Wildlinge, der als Vertreter des Freien Volkes auftritt (ja, so etwas gibt es zumindest in den Büchern). Daneben sitzt Asha Graufreund (Gemma Whelan), die Königin (!) der Eiseninseln in ihrer typischen Piratenaufmachung.

Ebenfalls mit dabei ist der neue Prinz von Dorne, der schon zuvor in der 8. Staffel erwähnt wurde. Wir wissen nicht, ob er auch ein Martell ist. Zumindest hat er sich in seiner Kleiderwahl stark an seinem Vorgänger Prinz Doran (Alexander Siddig) orientiert.

Die geballte Macht des Grünen Tals

Auch Robin Arryn (Lino Facioli), der Herrscher von Hohenehr und vom Grünen Tal, ist zum ersten Mal seit Staffel 6 wieder anwesend. Da er seit der 1. Staffel herrscht, ist er übrigens der erfolgreichste Lord in der ganzen Game of Thrones-Saga. Begleitet wird er von seinem Beschützer und möglicherweise Regenten Yohn Royce (Rupert Vansittart).

Außerdem ist ein weiterer, unbekannter Lord des Grünen Tals anwesend. Die versöhnlichste Variante wäre ein Vertreter der Bergstämme, auch wenn das natürlich mehr als unwahrscheinlich ist.

Königsmund und die Westlande

Zuletzt stehen noch Grauer Wurm (Jacob Anderson) und Tyrion (Peter Dinklage) im Zentrum des Geschehens. Grauer Wurm hält als Kommandant der Unbefleckten de facto die Macht in der Hauptstadt Königsmund in seinen Händen. Obwohl Tyrion zu diesem Zeitpunkt ein verurteilter Gefangener ist, ist er nominell das Oberhaupt von Haus Lannister und der Vertreter von Casterlystein und den Westlanden.

Große Räte hat es in der reichen Hintergrundgeschichte der Welt von Autor George R.R. Martin immer dann gegeben, wenn um eine unklare Thronnachfolge innerhalb der Targaryen diskutiert werden musste. Ein solches Modell schlägt Catelyn Stark (Michelle Fairley) übrigens in den Büchern erfolglos vor, um den Krieg der Fünf Könige zu beenden.

Immerhin haben es ihr Sohn Bran und Tyrion nun durch diese Methode schlussendlich geschafft, die Zerstörungswut in Westeros friedlich zu beenden.

Was haltet ihr von der Entscheidung des Großen Rats in Game of Thrones?

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Berichtet am liebsten über Gangsterstreifen und Werke, in denen sich Literatur und Filmkunst vereinen. Weiß, wo Leute hinkommen, die guten Scotch verschwenden.
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