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SAG & PGA Awards

Gravity, 12 Years A Slave & American Hustle räumen ab

20.01.2014 - 19:00 Uhr
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Das Ensemble von American Hustle räumt bei den SAG-Awards ab
© Columbia Pictures
Das Ensemble von American Hustle räumt bei den SAG-Awards ab
Am Wochenende wurden die Preise der Screen Actors Guild sowie die der Producers Guild verliehen. Dabei sorgte die PGA für eine Sensation, als sie den Hauptpreis zum ersten Mal in ihrer 25-jährigen Geschichte gleich an zwei Filme verlieh.

Am Samstag und Sonntag gab es in der Filmwelt einiges zu feiern. Während am 18. Januar zum 20. Mal die Screen Actors Guild ihre Preise an die besten Schauspielerinnen und Schauspieler des vergangenen Jahres verliehen hat, folgte einen Tag später in Beverly Hills die Verleihung der 25. Producers Guild Awards. Dabei sorgten letztere für eine Sensation, wie Deadline berichtet. /film hat außerdem die Gewinner der SAG Awards.

Bei der Verleihung der Producers Guild-Preise wurden am Sonntag gleich zwei Filme mit dem Hauptpreis, dem The Darryl F. Zanuck Award for Outstanding Producer of Theatrical Motion Pictures, ausgezeichnet. Alfonso Cuarón und David Heyman freuten sich als Produzenten von Gravity ebenso über den Preis wie die Produzenten Anthony Katagas, Jeremy Kleiner, Steve McQueen, Brad Pitt und Dede Gardner über ihren Preis für 12 Years a Slave. Dass der Hauptpreis gleich an zwei Filme ging, hat es in der 25-jährigen Geschichte der Producers Guild bisher nicht gegeben. Diese doppelte Auszeichnung gibt uns allerdings auch reichlich Platz für Spekulationen in Bezug auf die kommende Oscar-Verleihung. In den vergangenen sechs Jahren hatte der US-Produzentenverband ein sicheres Händchen bewiesen und immer den Film ausgezeichnet, der bei der Oscar-Verleihung als bester Film hervorgehen sollte. Fällt die Entscheidung nun zwischen Gravity oder 12 Years a Slave oder freut sich womöglich ein dritter?

So könnte auch American Hustle als bester Film bei den Oscars hervorgehen. Bei den Screen Actors Guild-Preisen wurde das Drama zumindest schon mal mit dem Preis für die beste schauspielerische Leistung eines Ensembles ausgezeichnet. Enttäuscht wurde hingegen Daniel Brühl, der in der Kategorie bester Nebendarsteller für seine Rolle in Rush – Alles für den Sieg nominiert war, sich jedoch Jared Leto geschlagen geben musste, der für seinen Part in Dallas Buyers Club den Preis entgegennahm. Jared Letos Filmpartner Matthew McConaughey gewann den Preis als bester Hauptdarsteller. Als beste Hauptdarstellerin wurde Cate Blanchett in Blue Jasmine ausgezeichnet, der Preis für die beste Nebendarstellerin ging an Lupita Nyong’o (12 Years a Slave).

Neben den Spielfilmen wurden auch Serien bedacht. Der Preis für den besten männlichen Darsteller in einer Drama-Serie ging an Bryan Cranston (Breaking Bad), Maggie Smith konnte für Downton Abbey den Preis als beste Hauptdarstellerin entgegennehmen. Für ihre herausragenden Leistungen in einer Comedy-Serie wurden außerdem Ty Burrell (Modern Family) und Julia Louis-Dreyfus (Veep – Die Vizepräsidentin) ausgezeichnet.

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