Game of Thrones: The Last Watch verrät 9 spannende, lustige & rührende Details

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Redakteurin bei Moviepilot. Potterhead, Buchvorlagen-Verschlingerin und Abspann-Sitzenbleiberin. Durchs Aufwachsen ohne TV früh zur Kinogängerin erzogen.

Game of Thrones-Fans stehen seit einer Woche vor der großen Herausforderung, Abschied zu nehmen. Wer mit dem Dokumentarfilm Game of Thrones: The Last Watch Trauerarbeit leisten will, kann in Deutschland bei Sky nun dabei im selben Atemzug noch so einiges Zusatzwissen zur Lieblingsserie erfahren, was vorher vielleicht noch nicht bekannt war.

Für diejenigen, die fast 2 Stunden Doku-Laufzeit für zu viel Aufwand halten, nicht Kit Harington in Tränen sehen wollen oder ihr Sky-Abo schon letzte Woche gekündigt haben, haben wir 9 witzige, spannende und berührende Details herausgepickt, die uns in The Last Watch aufgefallen sind.

Kit Harington verdankt den spanischen GoT-Fans einen Spitznamen

In Spanien drehte Game of Thrones unter anderem die Szene des Großen Rats. Wie überall auf der Welt haben die Seriendarsteller auch hier viele Fans, doch Kit Haringtons Anhänger sprachen seinen Vornamen immer eher wie "Kieht" statt "Kitt" aus - was von Cast und Crew von da an als neckend gemeinter Kosename aufgegriffen wurde.

Game of Thrones holte nur für Paparazzi berühmte Darsteller ans Set zurück

Viele Figuren kehrten für Game of Thrones' 8. Staffel vor die Kamera zurück - manche aber nur hinter die Kulissen. Jaqen H'gar (Tom Wlaschiha) und die Heimatlose (Faye Marsay) wurden zum Beispiel nach Spanien geladen und kostümiert, obwohl sie keine Auftritte mehr hatten. Das geschah - ähnlich wie beim dort zu sichtenden Nachtkönig-Darsteller (Vladimir 'Furdo' Furdik) - nur zur Irreführung der Paparazzi.

Bei Game of Thrones ging es wahrlich heiß her (und kalt zu)

Game of Thrones wurde manchmal unter echten Extremsituationen gedreht. Während der Schlacht von Winterfell (Episode 3, Die lange Nacht) war es zum Beispiel so kalt, dass Leichen-Darsteller den Atem anhalten mussten, damit dieser nicht sichtbar in der Luft hing. Außerdem störte echter Schneefall den Fake-Schnee. Umgekehrt stieg der Eis-Konsum beim Feuerdreh in Königsmund enorm an. Wenn das nicht ganz buchstäblich das Lied von Eis und Feuer war...

Der Dreh der 8. Staffel Game of Thrones begann mit Daenerys und Sam

Die wenigsten Filme und Serien werden wirklich chronologisch Szene für Szene gedreht. Das gilt auch für Game of Thrones' 8. Staffel. Der Dreh-Einstieg war trotzdem (insbesondere für John Bradley) ein emotionaler, denn die erste gefilmte Einstellung war jene, in der Daenerys Sam vom Tod seiner Familie erzählt.

Game of Thrones liefert Ideen für Weihnachtsdeko

Wenn eine Serie so lange gedreht wird wie Game of Thrones, kann die Crew auch schon mal mit Ideen für Feiertags-Deko über die Stränge schlagen, wie amüsante selbstgemachte Weihnachts-Ornamente wie Tormund-Lebkuchen, Lichterketten-Zombies und Cersei-Baumbehang zeigen.

Emilia Clarke brauchte für Danys Perücke eine Glatze

Game of Thrones: The Last Watch zeigt Emilia Clarke mit Glatze, zumindest fast: Wie die Make-up- und Perücken-Beauftragten erklären und zeigen, musste die Daenerys-Darstellerin trotz blondgefärbtem Haar (u.a. wegen braunen Ansätzen) zusätzlich eine weiße Haube tragen, auf die dann die eigentliche Targaryen-Perücke gesetzt wurde. Es sollte nichts hindurchschimmern.

Game of Thrones: Jorah Mormont starb auf einem Tisch

Game of Thrones lässt viele liebgewonnene Charaktere sterben, darunter auch Jorah Mormont (Iain Glen). Was bisher wohl aber nur wenige wussten: Statt wirklich auf dem Boden zu drehen, wurde der Schauspieler auf einen Tisch vor einem Greenscreen gebettet, auf dem Emilia Clarke dann trauern durfte.

Sansa-Darstellerin Sophie Turners Umgang mit Emotionalität

Nur selten sehen Zuschauer, wie Schauspieler mit emotionalen Szenen umgehen. The Last Watch zeigt, wie Sophie Turner angewiesen wird, an Theos Scheiterhaufen zu weinen. Das kommentiert sie mit den Worten, sie brauche ein paar Minuten, um sich darauf einzustellen.

Auch nach dem Dreh der Szene hat sie offenbar Schwierigkeiten, die Traurigkeit abzuschütteln. Gefühle lassen sich nicht bei jedem mit einem Fingerschnipsen an- und abstellen, wie wohl auch viele Game of Thrones-Fans bestätigen können.

Die größten Game of Thrones-Fans verstecken sich unter den Statisten

Natürlich sind es vor allem die unbekannten Crew-Mitglieder, denen die Doku Game of Thrones: The Last Watch folgt. Schnee-Verteiler, Produktions-Organisatoren und Maskenbildner, die für den richtigen Look der Show sorgten. Insbesondere Andrew McClay tritt hier in den Vordergrund (und ergattert immer wieder Nahaufnahmen in unterschiedlichen Szenen).

Er zeigt mit seiner anhaltenden Begeisterung als Statist für Handlung und Stars, dass die Serie von der Leidenschaft der kleinen Leute getragen wurde - auch dann, wenn es vorüber ist und nichts mehr bleibt, als Bus-Touristen die berühmten Drehorte zu zeigen.

Habt ihr euch Game of Thrones: The Last Watch angesehen? Was ist euch besonders in Erinnerung geblieben?

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Redakteurin bei Moviepilot. Potterhead, Buchvorlagen-Verschlingerin und Abspann-Sitzenbleiberin. Durchs Aufwachsen ohne TV früh zur Kinogängerin erzogen.
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