Vampire & Informatiker

Die 7 vielversprechendsten Serien-Neustarts 2014

19.01.2014 - 08:50 UhrVor 8 Jahren aktualisiert
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Turn
© AMC
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Einige Serienlieblinge kehren 2014 mit neuen Folgen zurück. Wir wollen heute auf die Rookies der kommenden Monate blicken und haben sieben vielversprechende Serien-Starts 2014 herausgesucht.

Um eure To-Do-Liste weiter zu füllen und die serienfreie Zeit in den kommenden Monaten so gering wie möglich zu halten, haben wir einige der spannendsten Neustarts des Jahres 2014 herausgesucht. Dabei reicht das zeitliche Spektrum von heute bis zum kommenden Winter, was beispielsweise die in den USA bereits angelaufenen Serien True Detective und Helix ausschließt. So groß ist die Auswahl, das wir hin und wieder einige weitere Tipps eingestreut haben, die vielleicht auch einen Blick wert sind. Wer nach Inspiration für serielle Freizeitgestaltung sucht, kann in der folgenden Liste die ein oder andere Empfehlung finden. Und wenn ihr eine Show schmerzlichst vermisst, dann schreibt es in die Kommentare!

Looking
Start: heute, HBO

In acht, je 30 Minuten langen Episoden erzählt Looking von drei schwulen Freunden in San Francisco, ihren Erfahrungen im Privat- und Arbeitsleben. Jonathan Groff (Glee) spielt die Hauptfigur Patrick, einen Game-Designer, der nie länger als ein paar Monate in einer Beziehung war und in einer von Heterosexualität geprägten Industrie arbeitet, was ihm nicht immer leicht fällt. Kreiert wurde die Serie von Michael Lannan, der seinen eigenen Kurzfilm Lorimer als Grundlage nahm. Produzent Andrew Haigh (Weekend) drehte einige Folgen der ersten Staffel, wie übrigens auch Indie-Arbeitstier Joe Swanberg. Von den Kritikern oft mit Girls verglichen, wird Looking vielfach für seine unaufgeregte Annäherung an das Leben der drei Freunde gelobt. Bahnbrechend sei hier am ehesten, so Matt Zoller Seitz, dass die Serie sich nicht so gibt, als wolle sie bahnbrechend sein.

Anders verhielt es sich Ende der 90er mit Queer as Folk. Deren Erfinder Russell T. Davies meldet sich dieses Jahr mit den zusammenhängenden Serien Cucumber und Banana bei Channel 4 zurück, die sich wieder mit der Schwulenszene in Manchester befassen.

Penny Dreadful
Start: 11. Mai, Showtime

Showtime will sich auf Holzfällern und Sexualforschern nicht ausruhen und legt im Mai mit der “psychosexuellen Horrorserie” (Wikipedia) Penny Dreadful einen potenziellen neuen Hit nach, der weniger durch seine an Sleepy Hollow oder Dracula erinnernde Prämisse überzeugt als durch die Beteiligten. Im viktorianischen London sind demnach die in den Horror-Groschenromanen beschriebenen Monster sehr real. Josh Hartnett spielt den charmanten Helden und Eva Green seine ebenbürtige Begleitung. Beide haben es mit Dracula, Frankensteins Monster und Co. zu tun. Ebenfalls dabei sind Doctor Who-Ex-Companion Billie Piper, Mr. Slasher Timothy Dalton und Narcissa Malfoy Helen McCrory. Oscarpreisträger John Logan arbeitet an den Drehbüchern, Juan Antonio Bayona und Sam Mendes führen Regie.

Wer noch tiefer in die Vergangenheit reisen will, dürfte bei der Starz-Adaption des Bestsellers Outlander genau richtig sein. Die Serie über eine Krankenschwester aus dem Zweiten Weltkrieg, die sich im Schottland des 18. Jahrhunderts wiederfindet, wurde von Ronald D. Moore (Battlestar Galactica) entwickelt.

Halt & Catch Fire
Start: Juni, AMC

Von allen AMC-Neustarts zieht Better Call Saul die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Ob AMC nach dem Ende von Breaking Bad und Mad Men weiterhin den Drama-Goldstandard bieten wird, müssen Nicht-Spin-offs wie Turn und Halt and Catch Fire entscheiden. Letztere wirkt am vielversprechendsten, was nicht nur an der Besetzung von Pushing Daisies -Star Lee Pace liegt (aber auch). Während Turn nach einer spannenderen Version von Hell on Wheels aussieht, verspricht Halt & Catch Fire ein Mad Men für den Computer-Boom der 80er Jahre zu werden. Im Piloten entscheidet der suizidale Computer-Verkäufer Joe 1981, sich mit seinem alten Arbeitgeber IBM anzulegen. Dafür sucht er beim Erfinder und Familienvater Gordon Hilfe. Gemeinsam bauen sie (semi-legal) einen IBM-Rechner um, mit einem günstigerem Produkt als Ergebnis. Gordons Ziel ist es, die größte Computerfirma der Welt herauszufordern.

Komödiantischer geht Silicon Valley mit den Nullen und Einsen (und vor allem Nullen) um. Die neue Comedy-Serie von Mike Judge (Beavis und Butthead, Alles Routine) läuft ab April bei HBO und widmet sich aufgeblasenen DotCom-Millionären.

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