Captain Marvel-Kopie: Alles, was am Dark Phoenix-Ende geändert werden musste

Dark Phoenix trifft auf Skrulls
© 20th Century Fox/ Disney
Dark Phoenix trifft auf Skrulls

Das Ende von Dark Phoenix und damit das Ende der gesamten X-Men-Saga sorgt unter Fans für wenig Begeisterung und das, obwohl es nach einer Testvorführung, nach Publikumswünschen und in Nachdrehs umgestaltet wurde.

Trotzdem ist Dark Phoenix der Film der Mutantenreihe, der am schwächsten an den Kinokassen gestartet ist. Ein Grund für die vielen nachträglichen Änderungen: Ähnlichkeiten zu Captain Marvel und Civil War.

Das Ende von Dark Phoenix und Captain Marvel

Das ursprüngliche Ende von Dark Phoenix wurde von Drehbuchautor und Regisseur Simon Kinberg ganz anders geplant, wie aus dem ReelBlend-Podcast (via Indie Wire) hervorgeht.

Statt eines Kampfes der X-Men im rasenden Zug gegen die D'Bari-Aliens rund um Jessica Chastain, sollte es zu einem Showdown vor den Vereinten Nationen kommen - und zwar gegen die gestaltwandelnden Skrulls, die wir schon aus Captain Marvel mit Brie Larson kennen.

Cyclops-Darsteller Tye Sheridan, der im Podcast Auskunft gab, ist sich indes nicht mehr ganz so sicher, wie genau das originale Ende abgelaufen wäre. Immerhin ist der Dreh auch schon ein bisschen her:

Es ist wirklich schwer für mich, mich daran zu erinnern, was das Ende des Films ist. Eigentlich stand im Drehbuch, dass Charles und Scott zur UN gehen - Mann, ich werde das total durcheinanderbringen - sie gehen zur UN, weil sie dem Präsidenten sagen wollen: ‘Hey, wir werden von Aliens angegriffen und jetzt haben die Jean Grey in ihrer Gewalt’. Oder was auch immer wir ihm gesagt hätten.

Das ursprüngliche Dark Phoenix-Ende beinhaltete also eine finale Kampfszene mit den Schauspielern Tye Sheridan, James McAvoy und Sophie Turner gegen die Skrulls.

Das Problem dabei: Der Kampf mit den Skrulls und der anschließende Flug der Heldin Jean Grey ins All erinnern doch stark an Captain Marvel. Deswegen wurde neben dem Finale auch die Alienrasse geändert.

Das ursprüngliche Dark Phoenix-Ende

Laut Sheridan sollte Dark Phoenix ursprünglich folgendermaßen enden:

  • Scott Summers und Professor X sprechen vor der UN, um den Präsidenten vor einem Alienangriff und Jean Greys Dark Phoenix zu warnen.
  • Jean erscheint und beginnt einen Kampf (auf wessen Seite auch immer). Es stellt sich heraus, dass die Wächter im Gebäude allesamt Skrulls sind.
  • Scott wird beim Kämpfen in einen Brunnen geworfen.
  • Jean kehrt zur guten Seite zurück, besiegt die Skrulls, verabschiedet sich von Scott und Charles und verschwindet im Weltraum.

Dem Testpublikum gefiel an diesem Ende angeblich nicht, dass nicht das gesamte X-Men-Team im Finale der Saga zu sehen war. Genutzt hat es nicht viel. Wie auch schon bei X-Men: Der letzte Widerstand sind die Fans von der Umsetzung des Dark Phoenix-Handlungsstrangsgrößtenteils enttäuscht.

Das Ende von Dark Phoenix und Civil War

Laut Screen Rant hatten Handlung und ursprüngliches Ende in den Augen von Kinberg noch fatale Ähnlichkeiten zu einem weiteren MCU-Film: Civil War der Russo-Brüder. Wie in diesem Marvel-Blockbuster sollten sich die X-Men schlussendlich aufteilen und in zwei verschiedenen Teams gegeneinander kämpfen.

Kinberg wollte jedoch lieber ein abschließendes Ende erreichen, in welchem die X-Men als geeintes Team die Leinwand verlassen. X-Men: Dark Phoenix läuft seit dem 06.06.2019 in den deutschen Kinos. Das X-Men-Horror-Spin-off New Mutants wird voraussichtlich am 10.04.2020 starten.

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Moviepilot Team
RobertMuldoon Dennis Meischen
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Volontär bei moviepilot. Berichtet am liebsten über Gangsterstreifen und Werke, in denen sich Literatur und Filmkunst vereinen. Weiß, wo Leute hinkommen, die guten Scotch verschwenden.
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