Avengers 4-Macher erklären: Captain Americas Rückkehr würde Endgame schaden

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Avengers 4: Endgame
08.11.2019 - 12:00 UhrVor 1 Jahr aktualisiert
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Wenn es nach den Autoren von Avengers 4: Endgame geht, darf Chris Evans nicht als Captain America zurückkehren. Der Grund: Es würde dem Film mehr schaden als nützen.

Achtung, Spoiler zu Avengers 4: Mit Avengers 4: Endgame ging eine Marvel-Ära zuende. Gerade Fans der Kern-Avengers, deren Abenteuer wir seit 2012 verfolgt haben, mussten einige Abschiede verkraften. Manche davon tragisch und endgültig, andere friedlich und weniger endgültig. Besonders Chris Evans' Captain America werden einige schmerzlich vermissen.

Steve Rogers könnte theoretisch irgendwie zurückkehren. Doch wenn es um ein potentielles Wiedersehen geht, stellen sich die Endgame-Autoren resolut quer. Sie fürchten, eine Rückkehr Evans' könnte dem Film seinen Wert nehmen.

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Der endgültige Abschied von Captain America ist "wichtig und spannend"

Die beiden Drehbuchautoren von Avengers 4, Stephen McFeely und Christopher Markus, die vor kurzem erst die Marvel-Erfolgsformel diskutierten, äußerten sich jetzt zu einer möglichen Rückkehr von Chis Evans' Captain America. Im Gespräch mit Screen Rant  bekundeten beide: Sie wollen Evans nicht zurückholen.

Markus sei vor allem wichtig, die ausgeschiedenen Charaktere wirklich in den wohlverdienten Ruhestand zu entlassen und die Geschichte sinnvoll abzuschließen:

[Ich] habe das Gefühl, dass wir mit ihm und besonders auch Tony an einem Punkt angekommen sind, wo sie das einfach nicht mehr machen müssen. Ich will mir auf keinen Fall etwas Abgedrehtes aus den Fingern saugen, um sie zurückzuholen.

Steve Rogers hat sich seinen Ruhestand redlich verdient.

McFeely ging noch weiter und betonte, dass eine Rückkehr Evans' dem vierten Avengers-Film an Gewicht und Bedeutung nehmen würde. Es sei selten genug, dass ein Erfolgsmagnat wie Disney etwas tatsächlich ruhen lasse:

Ich fürchte wirklich, wenn sie so etwas tun würden, könnte es Endgame rückwirkend schaden. Das war ein so wichtiger und spannender Moment, weil ein so erfolgreiches Studio einfach mal abgeschlossen hat.

Was McFeely und Markus da ansprechen, ist tatsächlich nicht zu vernachlässigen: Da Disney für die kommenden Jahre ganze drei bis vier Marvelfilme pro Jahr plant, ist ein Neuanfang wichtig. Würden bei einer derartigen Flut an Filmen auch noch alle alten Charaktere zurückgeholt, dürfte das für eine noch größere Übersättigung sorgen.

Ehe wir tatsächlich endgültig mit der Vergangenheit abschließen können, zollt der kommende Black Widow-Film dem vielleicht größten Endgame-Opfer seinen Respekt. Am 30. April 2020 startet er in den deutschen Kinos.

Wollt ihr Chris Evans noch einmal als Captain America sehen?

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