MCU-Overkill: 3 bis 4 Marvel-Filme pro Jahr werden die Regel

01.11.2019 - 17:00 UhrVor 1 Jahr aktualisiert
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Avengers: Endgame - Trailer 2 (English) HD
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© Disney
Avengers 4: Endgame
Stellt euch auf noch mehr Marvel ein: Die Zukunft des MCU sieht drei bis vier Filme jährlich vor, wie Disneys CCO Alan Horn unlängst verraten hat.

Marvel kapert auch künftig die Kinosäle und das womöglich mit noch mehr Filmen als bisher. Seit 2017 erschienen jeweils drei Streifen aus dem Marvel Cinematic Universe (MCU) jährlich auf der großen Leinwand. Disneys Superheldenfranchise startet kommendes Jahr mit Black Widow in seine inzwischen 4. Phase.

Disneys Chief Creative Officer (CCO) und Co-Vorstand, Alan Horn, hat kürzlich in einer von The Hollywood Reporter  ausgerichteten Gesprächsrunde mit hochrangigen Studioangestellten angekündigt, dass die Zahl der jährlichen MCU-Ableger sogar noch erhöht werden könnte.

Drei bis vier Marvel-Filme will MCU-Boss pro Jahr veröffentlichen

Laut Horn arbeite Kevin Feige, Produzent und Chef des MCU, stetig an dem derzeit 23 Filme umfassenden Franchise. Der letzte Titel erschien im Juli in Form von Spider-Man: Far From Home, der zugleich Phase 3 der Reihe ausklingen ließ. "Er wird drei oder vier pro Jahr machen", so Horn weiter. Diese würden sich "alle sehr voneinander unterscheiden", wie der Geschäftsmann ferner ausführte.

Spider-Man: Far From Home

Zumindest im kommenden Jahr erwarten uns "nur" zwei Marvel-Werke in den Lichtspielhäusern. Black Widow mit Scarlett Johansson startet in den deutschen Kinos am 30. April 2020. Dem schließt sich Eternals mit Angelina Jolie an, welcher hierzulande am 05. November 2020 erscheint. 2021 sind drei Filme in Planung, darunter Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (11. Februar 2021), Doctor Strange 2: In the Multiverse of Madness (06. Mai 2021) und Thor 4: Love and Thunder (28. Oktober 2021).

Zuletzt sah sich die Reihe mit der Kritik namhafter Filmemacher konfrontiert. Für Martin Scorsese (The Irishman) sind MCU-Filme "kein Kino" - so verglich er die Werke mit "Vergnügungsparks", die das Kino bedrohen. Mit Francis Ford Coppola (Apocalypse Now) sprang seinem Kollegen bei und bezeichnete sie als "verachtenswert".

Zu den weiteren Kritikern des MCU zählt u.a. auch der britische Filmschaffende Ken Loach, der die Ableger des Franchises "langweilig" und "zynisch" nannte und als eine von der Kinokunst losgelöste "Marktübung". Doctor Strange-Darsteller Benedict Cumberbatch warnte vor einem durch Marvel-Filme drohendes Monopol.

Wie viel Marvel ist für euch genug?

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