Final Destination heute im TV - Verrückte Easter Eggs verstecken sich im Film

14.02.2018 - 09:40 UhrVor 4 Jahren aktualisiert
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© Kinowelt
Final Destination
Die Final Destination-Reihe hat nun bereits 18 Jahre auf dem Buckel. In fünf Filmen jagte der Tod diejenigen, die ihm entgangen sind, um sie endgültig zu sich zu holen. Im ersten Teil der Reihe waren einige Easter Eggs versteckt. Wir haben sie aufgelistet.

Update: Dieser Artikel zu den Final Destination-Easter Eggs wurde bereits am 24.08.2015 erstmals veröffentlicht. Zur TV-Ausstrahlung des Films am 14.02.2018 um 22:05 Uhr auf kabel eins haben wir ihn für euch erneut hervorgeholt.

Vor 18 Jahren gab der erste Final Destination-Film den Startschuss für die bisher fünfteilige Reihe über den Tod, der sich seine ihm entkommenden Opfer auf absurdeste Weise zurückholt. Dabei wurden im ersten Teil einige Anspielungen auf die frühen Größen des Horror-Genres versteckt. Wir haben sie euch via moviepilot.com  einmal aufgelistet.

Hauptdarsteller Devon Sawa spielt in Final Destination Alex Browning. Bei Fans des Genres sollte der Nachname Browning für einen wohligen Schauer sorgen. Benannt wurde die Rolle nämlich nach niemand Geringerem als Regisseur Tod Browning, der unter anderem Klassiker wie Freaks - Mißgestaltete und Dracula drehte.

Auch die Rolle des Agent Wiene, gespielt von Daniel Roebuck, ist dem Namen eines bekannten Regisseurs entlehnt. Pate stand dafür Robert Wiene, der 1920 den Stummfilm-Klassiker Das Cabinet des Dr. Caligari drehte.

Ähnlich ist es mit seinem Kollegen Agent Schreck (Roger Guenveur Smith). Dessen Nachname ist diesmal nicht einem Regisseur, sondern einem Darsteller entliehen. Max Schreck spielte 1922 den Vampir im Klassiker Nosferatu, eine Symphonie des Grauens.

Tod (Chad E. Donella) und George Waggner (Brendan Fehr) verdanken ihren gemeinsamen Nachnamen George Waggner. Dieser drehte unter anderem den Schwarzweißfilm Der Wolfsmensch. Der Vorname Tod stammt wiederum vom bereits genannten Tod Browning.

Seann William Scotts Rollenname in Final Destination ist mehr als eindeutig. Als Billy Hitchcock ist er offensichtlich von Alfred Hitchcock entlehnt, einem der bekanntesten Regisseure im Bereich Thriller und Suspense, der mit Filmen wie Psycho, Die Vögel und Vertigo - Aus dem Reich der Toten Filmgeschichte schrieb.

Bei Tarry Chaney (Amanda Detmer) ist die Sache schon wieder verzwickter. Sie wurde nach Lon Chaney benannt. Chaney spielte als Star in Horrorfilmen wie Das Phantom der Oper.

Nachdem wir Nosferatu bereits einmal in dieser Liste haben, findet der Film eine weitere Erwähnung in Final Destination. Die Figur des Larry Murnau, gespielt von Forbes Angus, erhielt ihren Namen nach dem Regisseur F.W. Murnau, der den legendären Stummfilm-Klassiker drehte.

Lisa Marie Caruk spielte in Final Destination Christa Marsh, deren Name verdächtig nach Carol Marsh klingt. Letztere spielte an der Seite von Christopher Lee in Dracula die Vampirin Lucy Holmwood.

Sehr speziell wird es bei Blake Dreyer, gespielt von Christine Chatelain. Sie wurde benannt nach Carl Theodor Dreyer. Klingelt es? Der dänische Regisseur drehte 1932 mit Vampyr - Der Traum des Allan Grey einen der ersten Horrorfilme, der Ton verwendete.

Kristen Clokes Rolle mit dem Namen Valerie Lewton ist da schon offensichtlicher. Abgeleitet wurde dieser von Val Lewton, seines Zeichens Produzent verschiedener Horrorfilme. Er produzierte unter anderem den Klassiker Ich folgte einem Zombie von 1943 und Katzenmenschen von 1942.

Damit hat Final Destination, ganz ohne dass wir es vielleicht bemerkt haben, eine große Verbeugung vor sämtlichen frühen Größen des Genres gemacht. Ein netter Schachzug ist das auf jeden Fall.

Kanntet ihr alle der genannten Regisseure und Schauspieler?

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