Doctor Strange als Free-TV-Premiere auf ProSieben: Die Inspiration zum MCU-Film

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Während wir gespannt auf Avengers 4: Endgame warten und uns den Kopf darüber zerbrechen, ob der Magier Doctor Strange noch eine Rolle im zukünftigen Kampf gegen Thanos spielen könnte, zeigt ProSieben heute Abend um 20:15 Uhr den Doctor Strange- Solofilm zum ersten Mal im deutschen Free-TV.

Lange bevor der von Benedict Cumberbatch dargestellte Magier Millionen von Zukunftsmöglichkeiten durchspielte und sich für Tony Stark opferte, war Doctor Strange bereits im Kampf gegen böse Mächte aktiv. Der Solofilm erzählt, wie aus dem arroganten Neurochirug Dr. Stephen Strange der durch Dimensionen reisende Magier Doctor Strange wurde. Wir präsentieren euch fünf interessante Fakten zu dem Blockbuster.

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Beinahe hätte der Joker Doctor Strange gespielt

Ja, ihr habt richtig gelesen. Joaquin Phoenix, der bald als Batmans Nemesis in Joker zu sehen sein wird, hätte 2016 auch die Rolle des Doctor Strange übernehmen können. Zwar war Benedict Cumberatch immer die erste Wahl für den Magier, doch konnte er anfangs aufgrund von Theaterverpflichtungen nicht rechtzeitig zum geplanten Drehtermin erscheinen. Spoilern zu Avengers 4 wird euch Doctor Strange übrigens nicht.

Deswegen wandten sich die Macher an Phoenix, ehe das Veröffentlichungsdatum von Juli 2016 auf November 2016 verschoben wurde. So konnte Cumberbatch doch in die Rolle schlüpfen. Cinema Blend berichtet, Phoenix lehnte die Rolle des Doctor Strange ab, da er nicht Teil eines Blockbuster-Franchises werden wollte. Dann sind wir mal gespannt, ob es für Phoenix auch nur bei einem Auftritt als Joker bleiben wird.

Es gab schon einmal einen Doctor Strange-Film

2016 war nicht das erste Jahr, das einen Doctor Strange-Realfilm verbuchen konnte. Bereits 1978 entstand der TV-Film Dr. Strange unter der Regie von Philip DeGuere und mit Peter Hooten in der Hauptrolle. Der Film reihte sich ein in damals populäre Marvel-Serien wie Spider-Man - Der Spinnenmensch und Der unglaubliche Hulk, schaffte es jedoch nicht, der Start einer eigenen TV-Serie zu werden.

Wie der Hollywood Reporter berichtet, war Doctor Strange zum damaligen Zeitpunkt dem Publikum im wahrsten Sinne des Wortes einfach zu merkwürdig. Hauptgegnerin in Dr. Strange ist im Übrigen die böse Zauberin Morgan Le Fay, gespielt von Jessica Walter. Eine Möglichkeit für Doctor Strange 2? Wohl eher nicht.

Fantasia als Inspiration für Doctor Strange

Doctor Strange war 2016 nicht nur was die Existenz eines Multiverse, Magie und mehrerer Dimensionen angeht ein ungewöhnlicher und wahrhaft neuer Film im MCU. Der Blockbuster bestach auch durch grelle Farben und Effekte. Kameramann Ben Davis hat laut Slash Film davon gesprochen, dass der farbenprächtige Disney-Klassiker Fantasia einer der Inspirationen für den visuellen Stil des Films war. Ja, das macht definitiv Sinn.

Eine weitere Anspielung gibt es auf einen Klassiker mit Bill Murray: Und täglich grüßt das Murmeltier. Doctor Stranges Autounfall ereignet sich nämlich am Murmeltiertag 2016.

Rachel McAdams wäre eigentlich schon länger Teil des MCU

Die kanadische Schauspielerin Rachel McAdams ist in Doctor Strange als Stranges Exfreundin Christine Palmer zu sehen. Laut CBR sollte sie bereits für Iron Man als Tony Starks Assistentin und Geliebte Pepper Potts unter Vertrag genommen werden - eine Rolle, die später Gwyneth Paltrow verkörperte. Damals lehnte McAdams es noch ab, im MCU aufzutreten.

Übrigens ist Doctor Strange für Rachel McAdams bereits der vierte Film, in welchem sie die weibliche Hauptrolle an der Seite eines Zeitreisenden verkörpert. Na, kennt ihr alle anderen entsprechenden Filme?

Die Älteste ist in den Doctor Strange-Comics ganz anders

In Doctor Strange wird Die Älteste als glatzköpfige, androgyne, keltische und weiße Frau dargestellt, gespielt von Tilda Swinton. Sie fungiert als Stranges Mentorin in Sachen Magie. In den Comics hingegen ist Die Älteste ein asiatischer Mann aus Tibet.

Die Entscheidung, Swinton zu casten, wurde von Fans als "whitewashing" kritisiert. Laut Cinema Blend sah Drehbuchautor C. Robert Cargill im Casting Swintons jedoch die einzig vernünftige Lösung, da er eine asiatische Besetzung im Hinblick auf rassistische Stereotype à la Dr. Fu Man Chu vermeiden wollte. Ähnliches hätte in seinen Augen auch das Casting einer asiatischen Frau bewirkt.

Ob Doctor Strange in Avengers 3: Infinity War einen geheimen Plan verfolgte, erfahrt ihr ab dem 24.04.2019. Dann läuft Avengers 4: Endgame endlich in den deutschen Kinos an. Für 2021 ist mit Doctor Strange 2 zudem eine Fortsetzung mit Benedict Cumberbatch geplant.

Ihr kennt lustige oder kuriose Fakten zu Filmen? Dann tragt sie selbst ein oder entdeckt weitere interessante Trivia. In diesem Tutorial erfahrt ihr wie.

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