Miral ist ein Drama aus dem Jahr 2010 von Julian Schnabel mit Hiam Abbass, Freida Pinto und Omar Metwally.

Miral ist die preisgekrönte Verfilmung des Romans Die Straße der Blumen: Eine Palästinenserin in Jerusalem, realisiert durch Julian Schnabel.

Komplette Handlung und Informationen zu Miral

Jerusalem, 1978: Nach dem Selbstmord ihrer Mutter wird Miral im Alter von sieben Jahren von ihrem Vater (Alexander Siddig, bekannt aus Königreich der Himmel – Kingdom of Heaven und der Serie Star Trek: Deep Space Nine) in die Dar-al-Tifl-Mädchenschule geschickt. Diese wurde einst von der palästinensischen Friedensaktivistin Hind Husseini gegründet, um Waisenkindern Obdach und Bildung zu bieten. Innerhalb des al-Tifl Instituts wächst Miral behütet auf, abgeschirmt vom blutigen Konflikt außerhalb der Schulmauern. Als sie 17 Jahre alt wird, endet diese Naivität jäh, als Miral (jetzt gespielt von Freida Pinto) in ein Flüchtlingscamp geschickt wird, um selbst die Kinder vor Ort zu unterrichten. Dort trifft sie den politischen Aktivisten Hani, der nicht an eine friedliche Lösung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern glaubt. Verzweifelt muss Miral sich entscheiden, ob sie an die friedlichen Ideale der al-tifl Schule glauben soll, oder an Hanis gewaltsamen Kampf.

Hintergrund & Infos zu Miral
Die Internationale Koproduktion Miral basiert auf dem Roman “Die Straße der Blumen: Eine Palästinenserin in Jerusalem” von Rula Jebreal. Dort verarbeitet die Autorin eigene Erinnerungen an die Schulzeit in der Dar-al-Tifl-Schule. Jebreal verfasste auch das Drehbuch zu Miral. Regisseur Julian Schnabel, der vor seiner Karriere als Regisseur vor allem als Künstler bekannt war, beschreibt Miral als “die Geschichte einer jungen Frau, die für ihren Traum vom Frieden kämpft.“ Damit ist Miral für Schnabel auf zweifacher Ebene ein pazifistisches Projekt, da er auch Kunst zu produzieren, als einen “Akt des Friedens” bezeichnet. Die englische Schauspielgröße Vanessa Redgrave spielt ebenfalls in Miral. Dies ist insofern interessant, als Redgrave im Jahr 1977 Zentrum einer Kontroverse um ihr Pro-Palästinensisches Engagement war. So bezeichnete sie bei der Dankesrede für ihre Oscarprämierte Leistung in dem Film Julia, die jüdische Organisation Jewish Defense League, die lautstark gegen sie protestierte, als eine Bande zionistische Strolche (“a bunch of zionictic hoodlums”). (KJ)

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