Vor Avengers 4: Endgame - Captain America muss einen wichtigen Streit klären

Avengers 3: Infinity War
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Junior Redakteur bei Moviepilot. Kann mit dem DCEU so einiges anfangen, aber noch mehr mit David Lynch. Meist im Kino oder beim Essen anzutreffen.

Bevor Avengers 4: Endgame nächste Woche in den Kinos startet, blicken wir auf alle wichtigen Superhelden des Marvel Cinematic Universe (MCU) zurück. Diesmal widmen wir uns Steve Rogers aka Captain America und betrachten seine Entwicklung vor sowie seine Bedeutung für Endgame.

Der Anfang von Captain America im Marvel Cinematic Universe

Zu Beginn seiner Reise im MCU war Steve Rogers alles andere als ein Superheld. Im ersten Solofilm Captain America - The First Avenger fällt er zu Beginn im Jahr 1943 als Anwärter für die US-Army zum wiederholten Male durch die Musterung. Grund dafür ist seine schwächliche Körperstatur, durch die er kaum zum Soldaten werden kann.

Von einem Wissenschaftler wurde Steve aber schließlich als Testkandidat für ein Supersoldaten-Serum ausgewählt, das seine körperlichen Fähigkeiten massiv verbessern soll. Das Experiment gelang und Steve wurde als groß gewachsener, muskelbepackter Kämpfer wiedergeboren.

Nachdem ihn die Regierung Captain America zunächst als Propaganda-Werkzeug zur Rekrutierung weiterer Soldaten missbrauchen wollte, schlug er bald einen eigenen Weg für den Kampf gegen das Böse ein. Um gegen die Geheimorganisation HYDRA zu kämpfen, befreite er viele Soldaten aus der feindlichen Gefangenschaft.

Mit der Hilfe seines besten Freundes Bucky Barnes und der britischen Agentin Peggy Carter, in die er sich verliebte, gelang es Steve, die Pläne von HYDRA abzuwenden. Er selbst musste dafür jedoch ein tragisches Opfer bringen und wurde 70 Jahre im tiefen Eis eingeschlossen.

Diesen Weg ging Captain America vor Avengers 4: Endgame

Bereits das Ende und die Post-Credit-Szene des ersten Captain America-Films ließen den Superhelden in der Gegenwart andocken. Hier wachte er 70 Jahre später aus seinem Kälteschlaf in einem Krankenhaus in New York auf und wurde von Nick Fury für das Avengers-Team rekrutiert.

In der ersten großen Superhelden-Zusammenkunft Marvel's The Avengers wirkt Steve daher überwiegend desorientiert und überfordert. Während er sich noch in dieser völlig neuen Welt der Zukunft zurechtfinden musste, stand für die Avengers bereits der Kampf gegen Loki und dessen Schergen an. Captain America integrierte sich jedoch schnell in das Team und behauptete sich als starke Unterstützung.

Im zweiten Solofilm The Return of the First Avenger wurde es spürbar persönlich für Steve. Im Verlauf des Films, in dem der mysteriöse Winter Soldier eine große Bedrohung darstellt, entpuppte sich der Gegenspieler schließlich als Bucky Barnes. Im Zweiten Weltkrieg wurde Bucky von dem HYDRA-Wissenschaftler Dr. Zola manipuliert und für die bösartigen Zwecke der Geheimorganisation missbraucht.

Im Finale trafen die beiden ehemaligen besten Freunde dann aufeinander, wobei es Steve durch seine Worte gelang, dass Bucky seine gelöschten Erinnerungen wiedererlangte. Der Winter Soldier rettete Captain America das Leben und verschwand. Captain America 2 markierte außerdem die finale Begegnung zwischen Steve und der stark gealterten Peggy.

Für Captain America war es der Abschied von seiner großen Liebe, die bereits auf dem Sterbebett lag. Im dritten Solofilm The First Avenger: Civil War erfuhr er von Peggys Tod und besuchte ihre Beerdigung. Von großer Bedeutung war in dem Film auch wieder Bucky. Wegen dem Winter Soldier kam es in Civil War zum dramatischen Bruch zwischen Steve Rogers und Tony Stark.

Da sich Steve auf die Seite seines besten Freundes stellte, der in dem Film erneut als böser Drahtzieher hingestellt wurde und sich schließlich auch noch als manipulierter Attentäter hinter dem Tod von Tonys Eltern entpuppte, kommt es in einem der wichtigsten MCU-Filme zum Kampf zwischen Team Iron Man und Team Captain America. Ein Konflikt, der in Avengers 3: Infinity War trotz des gemeinsamen Gegners Thanos ungeklärt blieb.

Diese Bedeutung hat Captain America für Avengers 4: Endgame

Eine Träne fließt Steve Rogers aka Captain America im ersten Trailer zu Avengers 4: Endgame übers Gesicht. Nach dem niederschmetternden Finale von Avengers 3: Infinity War ist der Superheld erneut an einem persönlichen Tiefpunkt angelangt, nachdem sich sein bester Freund Bucky Barnes vor seinen Augen in Staub aufgelöst hat.

Mehr zu den wichtigsten Avengers

Für Captain America geht es im Finale der MCU-Phase 3 daher wie allen anderen Superhelden auch darum, das verheerende Fingerschnipsen von Thanos rückgängig zu machen. Wichtig ist dabei weiterhin der unaufgelöste Konflikt zwischen Steve und Tony, die vor Avengers 4 noch immer keinen Moment fanden, um sich auszusprechen.

Einer der neuen Trailer zu Endgame zeigte bereits, wie sich die beiden Superhelden die Hand geben, um offenbar Frieden zu schließen. Dieser Frieden könnte im Finale trotzdem von neuer Tragik überschattet werden. Da der Vertrag von Chris Evans mit Avengers 4 endet und der Schauspieler in der Vergangenheit mehrere Aussagen in Richtung eines endgültigen Ausstiegs von sich gab, ist der Tod von Captain America in Endgame so wahrscheinlich wie nie.

Ab dem 24.04.2019 läuft Avengers 4: Endgame bei uns im Kino. Bis dahin findet ihr in unserer großen Übersicht zum Film alles über das Finale von Phase 3 des MCU.

Glaubt ihr an ein tragisches Schicksal von Captain America in Avengers 4?

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