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Preisregen

La Grande Bellezza räumt beim Europäischen Filmpreis ab

09.12.2013 - 15:00 Uhr
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La Grande Bellezza gewinnt Europäischen Filmpreis
© DCM Film Distribution
La Grande Bellezza gewinnt Europäischen Filmpreis
Der große Gewinner des 26. Europäischen Filmpreises ist Paolo Sorrentinos La Grande Bellezza, der mit dem Hauptpreis für den besten Film ausgezeichnet wurde. Der Preis für das beste Debüt ging an die deutsche Tragikomödie Oh Boy.

Am Samstagabend wurde zum 26. Mal der Europäische Filmpreis verliehen, die Preisverleihung fand in Berlin statt. Als großer Gewinner des Abends ging La Grande Bellezza – Die große Schönheit hervor, den die mehr als 2.900 Mitglieder der European Film Academy mit dem Preis für den besten europäischen Film auszeichneten, wie die Variety berichtet.

Insgesamt erhielt La Grande Bellezza vier Preise. Neben dem Preis für den besten Film konnte Regisseur Paolo Sorrentino auch die Auszeichnung als bester Regisseur entgegennehmen, sein Cutter Cristiano Travaglioli wurde für den besten Schnitt ausgezeichnet. La Grande Bellezza erzählt von dem italienischen Lebemann Jep Gambardella, der sich durch Rom treiben lässt und dabei sein ausschweifendes Leben Revue passieren lässt. Hauptdarsteller Toni Servillo konnte die Trophäe als bester Darsteller für sich beanspruchen. Damit schlug er unter anderem Tom Schilling, der für sein Schauspiel in Oh Boy ebenfalls in dieser Kategorie nominiert war. Der Film von Jan Ole Gerster wurde von der Jury der European Film Academy als bester Debütfilm ausgezeichnet. Der Preis für die beste europäische Schauspielerin ging an Veerle Baetens, die die Jury sowohl mit ihrem Schauspiel als auch ihrem Gesang in The Broken Circle beeindruckt hatte. Geschlagen geben musste sich dafür die deutsche Schauspielerin Barbara Sukowa, die für ihren Part in Hannah Arendt nominiert war.

Als beste Komödie wurde Love Is All You Need von Susanne Bier ausgezeichnet, das beste Drehbuch hatte nach Meinung der Jury François Ozon für den Thriller In Ihrem Haus geschrieben. Der Preis für die beste Filmmusik ging an Ennio Morricone und seine Komposition für The Best Offer . Die französische Schauspielerin Catherine Deneuve wurde zudem für ihr Lebenswerk ausgezeichnet und Pedro Almodóvar erhielt einen Preis für seinen Beitrag zum Weltkino. Der spanische Regisseur nutzte seine Ehrung, um die spanische Regierung zu verurteilen, deren Wirtschaftpolitik verheerende Auswirkungen auf das Kino und die Gesellschaft hat.

Alle verliehenen Preise könnt ihr auf der Website der European Film Academy nachlesen.

Was sagt ihr zu den Preisträgern?

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