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Razzies 2010

Goldene Himbeeren für Transformers 2 und Sandra Bullock

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08.03.2010 - 08:47 Uhr
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Verrückt nach Steve
© 20th Century Fox
Verrückt nach Steve
Nicht nur die Oscars wurden am Wochenende vergeben, auch die Verleihung der Goldenen Himbeeren fand am Samstag statt. Der “Gewinner” ist Michael Bays Transformers: Die Rache. Schauspielerin Sandra Bullock bewies Humor und nahm ihren Preis selbst in Empfang.

Am Samstag wurden, traditionell am Vorabend der Oscar-Verleihung, die diesjährigen Razzie-Awards, die Goldenen Himbeeren, verliehen. Der Preis, der die schlechtesten Leistungen im Bereich Film „ehrt“, wurde zum 30. Mal verliehen.

Der große „Gewinner“ des Abends mit insgesamt drei Awards war Transformers – Die Rache: Dieser wurde als Schlechtester Film ausgezeichnet, außerdem durften Michael Bay den Preis für die Schlechteste Regie und Alex Kurtzman und Roberto Orci den Preis für das Schlechteste Drehbuch mit nach Hause nehmen.

Sandra Bullock erhielt für ihre Rolle im Film Verrückt nach Steve nicht nur zusammen mit ihrem Co-Star Bradley Cooper die Goldene Himbeere als Schlechtestes Leinwandpaar, sondern wurde auch als Schlechteste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Damit ist sie die erste Person in der Geschichte, die im selben Jahr sowohl den Oscar als auch die Goldene Himbeere gewinnen konnte. Sie hatte im Vorfeld angekündigt, dass sie den Preis persönlich in Empfang nehmen werde und hielt dieses Versprechen. Sie brachte einen Stapel DVDs mit, die sie an die Jury verteilte, mit der Aufforderung, sich den Film noch einmal anzusehen, um sich im nächsten Jahr für die Entscheidung zu entschuldigen.

Den Preis als Schlechteste Hauptdarsteller durften „Alle drei Jonas-Brothers“ für ihren Film Jonas Brothers – Das ultimative 3D Konzerterlebnis mit nach Hause nehmen. Als Schlechteste Nebendarstellerin und Schlechtester Nebendarsteller wurden Sienna Miller in G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra und Billy Ray Cyrus in Hannah Montana – Der Film ausgezeichnet.

Neben den Preisen für die Schlechtesten Filme des Jahres blickte die Jury auch zurück und verlieh Preise für die Schlechtesten Leistungen der Dekade. Den Preis für den Schlechtesten Film der vergangenen zehn Jahre gewann der Scientology-Film Battlefield Earth – Kampf um die Erde, die Goldene Himbeere für den Schlechtesten Schauspieler darf sich Eddie Murphy ins Regal stellen. Als Schlechteste Schauspielerin der Dekade wurde Paris Hilton ausgezeichnet – beinahe ein Kompliment, würden sich doch viele scheuen, sie überhaupt „Schauspielerin“ zu nennen.

Eine vollständige Liste der Nominierten und Preisträger findet ihr auf der offiziellen Seite der Awards. Hier seht ihr außerdem die Dankesrede von Sandra Bullock:

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