Game of Thrones-Finale: Star liefert logische Erklärung für Fan-Enttäuschung

26.01.2020 - 09:00 UhrVor 8 Monaten aktualisiert
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Pilou Asbaek und Lena Headey in Game of ThronesAbspielen
© HBO
Pilou Asbaek und Lena Headey in Game of Thrones
Viele haben das kontroverse Game of Thrones-Finale hart kritisiert. Einige wenige verteidigen es. Dazu gehört auch Euron Greyjoy-Darsteller Pilou Asbaek.

Am großen Finale der Erfolgsserie Game of Thrones scheiden sich die Geister. Nicht nur die Fans, auch einige der Darsteller sind sich uneinig über den Ausgang des Fantasy-Epos. Manche sympathisieren mit den Fans, andere betrachten das Ganze sehr nüchtern oder verteidigen die Macher. Pilou Asbæk stimmt allen Lagern ein bisschen zu, auch wenn das Ende der Serie seiner Meinung nach perfekt war.

Pilou Asbaek: Das Game of Thrones Finale bekam "Standing Ovations"

Den Begriff "perfekt" assoziieren vermutlich die wenigsten Fans mit dem Game of Thrones-Ende. Für Euron Greyjoy-Darsteller Pilou Asbaek passt er jedoch sehr gut. Am Sonntag sprach er auf dem roten Teppich der SAG-Awards mit Entertainment Weekly  über seine Gedanken zum Game of Thrones-Finale.

Asbaek stellte klar, dass der Schluss für ihn rund und gelungen gewesen sei, und er mit dieser Meinung nicht allein dasteht. Seine Co-Stars hätten bei der Enthüllung des Finales genauso reagiert:

Als wir das Skript durchgegangen sind, gab es am Ende Standing Ovations von allen, 15 oder vielleicht 20 Minuten lang. Es war das perfekte Ende.

Asbaek und seine Kollegen seien begeistert gewesen. Er könne jedoch die Reaktionen der Fans durchaus nachvollziehen.

Pilou Asbaek als Euron Greyjoy

Sympathie für gekränkte Fans: Game of Thrones' Finale ist "wie eine Trennung"

Für Asbaek ist die Empörung der Fans vor allem ein Ausdruck ihrer Leidenschaft für die Serie. Wenn eine Serie, die man wirklich liebe, plötzlich zu Ende sei, müsse das zwangsläufig enttäuschend sein. Emilia Clarke äußerte sich vor einiger Zeit ähnlich zum Thema. Für Asbaek kommt das Ende einer Serie wie Game of Thrones einer Trennung gleich:

Ich verstehe [die Wut der Fans] schon irgendwo. Ich war selbst großer Fan der Serie, ehe ich selbst ein Teil davon wurde, und hätte ich das Ende so erlebt, wäre ich auch sauer gewesen. Denn wenn etwas Heißgeliebtes einem ein "Nein" vor den Latz knallt, ist das wie eine Trennung. Game of Thrones hat sich von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt getrennt, und sie wurden eben sauer.

Asbaek kann also beide Seiten verstehen, steckt in den Schuhen des Fans und des Mitwirkenden. Tatsache ist, dass Game of Thrones einmalig in der Serienlandschaft bleiben wird, ungeachtet seines Finales. Wie es im Universum der Serie weitergeht, werden wir dann mit dem Start der Targaryen-Serie House of the Dragon erfahren.

Könnt ihr Pilou Asbaeks Meinung nachvollziehen?

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