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Werkschau

Die 7 beliebtesten Filme von Sönke Wortmann

15.01.2015 - 09:00 UhrVor 5 Jahren aktualisiert
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Sönke Wortmann am Set von Das Hochzeitsvideo
© Constantin Film
Sönke Wortmann am Set von Das Hochzeitsvideo
Mit Frau Müller muss weg bringt Sönke Wortmann eine Bühnenverfilmung in die Kinos, in der eine Gruppe besorgter Eltern eine Grundschullehrerin loswerden will. Kommen seine kleineren Werke besser bei euch an? Die Werkschau schafft den Überblick.

Ein so plakativer Titel wie Frau Müller muss weg fasst selten die Handlung eines Films zusammen. In der neuen Komödie von Sönke Wortmann beschreibt er eher die Ausgangslage, mit der der Film beginnt. Dass Frau Müller (Gabriela Maria Schmeide) weg muss, findet eine Gruppe von Eltern rund um Karrierefrau Anke Engelke. Frau Müller vergibt nämlich zu schlechte Noten und hat die Kinder nicht im Griff, was deren Zukunft gefährdet. So macht sich die Allianz aus Engelke, Justus von Dohnányi, Mina Tander, Ken Duken und Alwara Höfels auf, um die Lehrerin zur Resignation zu bewegen. Beim Elternabend in der Juri-Gagarin-Grundschule wird jedoch festgestellt, dass Frau Müller schlagfertiger ist als erwartet. Plötzlich sind es die zuvor so standfesten Eltern, die sich nicht mehr im Griff haben.

Dass Sönke Wortmann eigentlich Fußballer werden wollte, lässt sich in seiner Filmografie leicht erkennen. Neben der von ihm etwas ernster aufgegriffenen Bolzplatz-Thematik ist er jedoch vor allem für Komödien bekannt. Mit Der bewegte Mann schafft er es sogar in die Top 10 der erfolgreichsten deutschen Filme aller Zeiten. Welche seiner Filme sonst noch gut abschneiden, erfahrt ihr hier - ausgewählt nach der Bewertung der moviepilot-Community.

7. Platz: St. Pauli Nacht

St. Pauli Nacht

Communitywertung: 5,6
Kritikerwertung: 4,1
Bewertungen: 142

In St. Pauli Nacht treffen, wie so üblich für Hamburgs berühmten Kiez, die unterschiedlichsten Gestalten aufeinander und erleben eine Nacht, die sie so schnell nicht vergessen werden. In einzelnen Segmenten erfahren wir von den Problemen eines Postboten, eines Taxifahrers, eines Ex-Knackis, eines zerstrittenen Pärchens und einer hübschen Single-Frau. Sie alle verbindet zunächst nur eins: der selbe Ort und die falsche Zeit.

Sönke Wortmann drehte den Episodenfilm 1999, fünf Jahre nach dem Erfolg des bewegten Mannes. Nach einigen wenig anerkannten Filmen konnte St. Pauli Nacht, unter anderem aufgrund gelungener Besetzung, endlich wieder bei den Kritikern punkten. Dabei sind neben anderen Armin Rohde, Florian Lukas und Benno Fürmann.

6. Platz: Allein unter Frauen

Allein unter Frauen

Communitywertung: 5,7
Kritikerwertung: 5,3
Bewertungen: 161

Beim selbsternannten Frauenhelden Tom läuft zur Zeit alles schief: Die Chefin feuert ihn, die Freundin wirft ihn raus und beim Flirten kassiert er nur blaue Augen. Über seinen ehemaligen Kollegen Manfred kommt er an ein Zimmer in einer reinen Frauen-WG. Was für ihn zunächst wie ein Traum erscheint, stellt sich schnell als Versuchslabor der Emanzipation heraus.

Allein unter Frauen ist der dritte Film von Sönke Wortmann und sein erster, der tatsächlich Anerkennung erfuhr. Thomas Heinze, der den selbstbewussten Tom spielt, übernahm auch die Hauptrolle im vorherigen Wortmann-Film Eine Wahnsinnsehe.

5. Platz: Deutschland. Ein Sommermärchen

Deutschland. Ein Sommermärchen

Communitywertung: 5,9
Kritikerwertung: 5,6
Bewertungen: 6631

2006 stand ganz im Zeichen der WM, diesmal mit Deutschland als Gastgeber. Die deutsche Mannschaft galt als Favorit und schaffte es immerhin bis ins Halbfinale. Die Dokumentation Deutschland. Ein Sommermärchen begleitet das Team vom Trainingsbeginn bis in die Kabine und durch die gesamte Weltmeisterschaft hindurch. Unter anderem wird auch geklärt, was es mit dem mysteriösen Zettel auf sich hat, den Torwart Jens Lehmann vorm Elfmeterschießen gegen Argentinien zugesteckt bekam.

Als ehemaliger Fußballer in der dritten Liga hatte Sönke Wortmann immer großes Interesse am Fußball, und mit dem Wunder von Bern bewies er drei Jahre zuvor, dass er das Thema auch auf die Leinwand bringen kann. So begleiteten er und seine Kamera knapp zwei Jahre lang Spieler und Spielstab im Auftrag der wissbegierigen Fans. Hierbei produzierte er außerdem einige Kurzfilme zur Motivierung des Teams vor einem Match. Die Dokumentation wurde übrigens zur erfolgreichsten des deutschen Kinos.

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