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Drachenalarm

Wir nehmen den Trailer zu Der Hobbit 2 unter die Lupe

12.06.2013 - 10:22 UhrVor 8 Jahren aktualisiert
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Orlando Bloom als Legolas im Trailer zu Der Hobbit: Smaugs Einöde
© Warner Bros.
Orlando Bloom als Legolas im Trailer zu Der Hobbit: Smaugs Einöde
In Der Hobbit – Smaugs Einöde, der Fortsetzung zu Bilbo Beutlins unerwarteter Reise, wird die Geschichte um Zwerge, Elben und den im Titel erwähnten Drachen weitergesponnen. Der nun veröffentlichte Trailer hat uns dabei schon so einiges gezeigt.

Konnten alle gut schlafen, nachdem der erste Trailer zu Der Hobbit: Smaugs Einöde gestern Abend für jede Menge Aufregung sorgte? Das neue Kapitel aus Mittelerde, dem Mittelteil aus der Romanvorlage Der kleine Hobbit um genau zu sein, lässt zwar noch bis kurz vor Weihnachten auf sich warten, ist aber in seiner Vorschau, die es nun zu sehen gab, alles andere als knauserig mit Bildmaterial, weshalb wir den Appetitanreger in Videoform einmal im Detail mit euch durchgehen wollen. Das alles wird natürlich nicht ganz ohne Spekulationen und mögliche SPOILER für den neuen Film von Peter Jackson über die Bühne gehen. Leute, die Details aus dem Buch nicht kennen oder völlig unwissend in den Film gehen wollen, sollten hier aufhören zu lesen. Alle anderen sind dazu eingeladen, sich in den Kommentaren am Raten und Rätseln zu beteiligen.

Wir eröffnen mit ein paar gewohnt-epischen Location-Shots, die uns unter anderem das Ziel von Bilbos unerwarteter Reise, welches bereits im Vorgänger Der Hobbit: Eine unerwartete Reise genannt wurde, zeigen: Den einsamen Berg, in welchem der Drache Smaug (im Original gesprochen von Benedict Cumberbatch) seinen Schatz (oder eher: den der Zwerge) bewacht. Auch bekommen wir einen Einblick in das, was wohl der Düsterwald sein dürfte, in welchem die Abenteuergruppe um Thorin Eichenschild (Richard Armitage) dem Elbenkönig Thranduil (Lee Pace) begegnet.

Darauf folgt jede Menge Zwergenschabernack und dann taucht der Olifantensurfer himself auf: Orlando Bloom in seiner bereits in der Herr der Ringe-Trilogie verkörperten Rolle des Elben Legolas. Ehe er sich viele Jahre später mit Gimli anfreundet, ist er noch nicht besonders gut auf Zwerge zu sprechen und würde sich am liebsten aus der Story raushalten, wenn die eigens für den Film kreierte Figur Tauriel (Evangeline Lilly) nicht ein Wort mitzureden hätte. Bloom wurde dabei nicht so gut konserviert wie Cate Blanchett, die im ersten Hobbit-Teil kein Jahr älter aussah als damals, aber immerhin sind ja auch schon über zehn Jahre seit dem Dreh der letzten Trilogie ins Land gezogen und Legolas hat nicht den Luxus des ihn permanent umgebenen Weichzeichners wie Galadriel.

Natürlich ist im Hobbit-Trailer auch wieder Ian McKellen als Gandalf dabei, der diesmal getrennt von der Gruppe die Angelegenheit um den Nekromanten untersucht und den braunen Zauberer Radagast (Sylvester McCoy) im Gepäck hat. Wer das Buch kennt, wird wissen, dass sich der Formwandler Beorn aus Wilderland in einen Bären verwandeln kann, was aufhorchen lässt, wenn wir im Trailer einen wilden Braunbären zu Gesicht bekommen, der die Zwerge und Bilbo auf ihrer Reise bedrängt.

Mehr: Peter Jackson spricht über The Hobbit 2

Wen Gandalf in den Ruinen, in denen Radagast den Nekromanten sah, bekämpft, ist nicht genau zu erkennen. Es dürfte sich jedoch nicht um den Totenbeschwörer selbst handeln. Eine auf einer Fanseite gefundene Theorie wirft die überzeugende These auf, es handle sich bei dem Gegner um Thráin (Mike Mizrahi), den Vater von Thorin. Weitere Bösewichte im Trailer sind natürlich wieder Orks, angeführt vom weißen Ork Azog sowie Verwandtschaft von Kankra, der Riesenspinne aus Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs.

Zum Schluss gibt es dann auch noch einen unerwarteten Blick auf den Drachen Smaug und wir sind ehrlich gesagt nicht ganz sicher, was wir davon halten sollen. Wäre es nicht eleganter gewesen, erst einmal lediglich die tiefe Stimme von Benedict Cumberbatch zu hören, nachdem im ersten Teil noch so ein Geheimnis um das Aussehen des roten Riesen gemacht wurde? Das Design ist dabei sehr klassisch gehalten: ein im Fantasybereich nicht unüblicher roter Drache eben. Diese Designentscheidung auf der sicheren Seite wird viele beruhigen, viele aber auch etwas langweilen.

Auffällig ist übrigens, wie viel im Trailer zu Der Hobbit – Smaugs Einöde gesprungen wird. Wir hätten es beinahe für eine Vorschau zu einem neuen Super Mario Bros.-Film gehalten. Insgesamt leistet der Trailer aber gute Arbeit, Vorfreude auf den zweiten Teil der Hobbit-Trilogie zu vermitteln, auch wenn uns jetzt schon ein paar Stellen aufgefallen sind, die nicht unbedingt CGI hätten sein müssen.

Was ist euch im Trailer zu Der Hobbit: Smaugs Einöde noch aufgefallen?

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