Sci-Fi-Blockbuster Tenet: Nolans neuer Trick war die große Herausforderung

05.08.2020 - 09:11 UhrVor 2 Monaten aktualisiert
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Robert Pattinson in TenetAbspielen
© Warner Bros.
Robert Pattinson in Tenet
Bisher ist die Story von Christopher Nolans Tenet noch ein spannendes Rätsel. Jetzt hat einer der Beteiligten wieder darüber gesprochen, was für eine große Herausforderung der Film war.

Ende August soll Tenet doch noch zur Rettung der momentan spärlich besuchten, wiedereröffneten Kinos ansetzen. Nach mehreren Verschiebungen und Diskussionen des Studios, wie der Film trotz der besonders starken Corona-Ausmaße in den USA international starten kann, hat Christopher Nolans neuer Blockbuster zurzeit auch in Deutschland einen festen Kinostart.

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Für Nolan-Fans

Während der Film viele Nolan-Fans automatisch ins Kino treiben dürfte, werden andere vermutlich durch das geheimnisvolle Marketing des Blockbusters angelockt, das die Handlung als Mysterium verpackt. Fest steht, dass der Regisseur wohl wieder seine Spielchen mit der Zeit treibt.

Der verantwortliche Produktionsdesigner des Films hat jetzt nochmal darüber gesprochen, wie aufwendig die Produktion von Tenet wegen Nolans Hang zum komplexen Geschichtenerzählen war.

Schaut den deutschen Trailer zu Tenet

Tenet - Trailer 2 (Deutsch) HD
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Das komplexe Drehbuch von Tenet hat alle auf Trab gehalten

Wenn es um die spektakulären Sets und Kulissen aus einigen Filmen von Christopher Nolan geht, ist ein Name besonders wichtig: Der Produktionsdesigner Nathan Crowley hat mit dem Regisseur mehrfach zusammengearbeitet und für ihn das Szenenbild von Werken wie der Dark Knight-Trilogie oder Interstellar entworfen.

Crowley hat auch an Tenet mitgearbeitet und in einem neuen Interview mit Collider  über die Produktion von Nolans nächstem Blockbuster gesprochen. Ohne zuviel zu verraten, wurde Nolans erneute Spiel mit der Zeit bzw. die Manipulation von Zeitebenen beim Dreh zur großen Herausforderung:

Es sind alles praktische Effekte. Es war für alle Abteilungen kompliziert, speziell für die Stunt-Abteilung. Inversion, vorwärts und rückwärts, verändert die gesamte Funktionsweise des Sets.

Auch Crowley spricht wieder über das physikalische Prinzip der Inversion, das den Schlüssel zur Handlung von Tenet darstellen dürfte. Wie genau dieses Konzept in Nolans Blockbuster funktionieren wird, ist bisher noch ein Rätsel.

Elizabeth Debicki und Kenneth Branagh in Tenet

Wie in ersten Trailern schon angedeutet wird, wird es aber wohl darum gehen, Ereignisse aus der Zukunft zeitlich beeinflussen zu können, ohne selbst aktiv durch die Zeit reisen zu müssen.

Tenet-Drehbuch einmal lesen reicht nicht

Zu sehen ist in den Tenet-Trailern beispielsweise auch, wie die Hauptfigur (John David Washington) eine Pistole abfeuert und die Kugel dabei nicht vorwärts aus der Waffe geschossen kommt, sondern rückwärts wieder in die Pistole zurückfliegt. Nathan Crowley selbst sprach im Collider-Interview davon, dass er das Tenet-Drehbuch fünfmal lesen musste, um die Handlung von Nolans Blockbuster zu verstehen.

Neben der offensichtlichen Komplexität der Geschichte dürfte die Produktion des Films noch durch die Vorliebe des Regisseurs erschwert worden sein, möglichst wenig CGI zu verwenden und sehr viel real zu drehen. Bekannt ist zum Beispiel schon, dass Nolan ein echtes Flugzeug für Tenet gesprengt hat.

Wenn sich am geplanten Startdatum nicht nochmal etwas ändert, kommt Christopher Nolans Tenet am 26. August 2020 in die deutschen Kinos.

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Glaubt ihr, dass ihr Tenet direkt beim ersten Schauen komplett verstehen werdet?

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