Vor ein paar Jahren wirkte es noch, als wäre ein legendäres Monster der Filmgeschichte komplett verloren: der Predator wollte im Kino keinen Fuß mehr fassen. Ausgerechnet bei Disney+ hat sich die actiongeladene Sci-Fi-Reihe mit dem cleveren Prey neu erfunden und lieferte dieses Jahr das animierte Spin-off Predator: Killer of Killers ab.
Damit ist der ambitionierte Wiederbelebungsplan von Regisseur Dan Trachtenberg jedoch noch lange nicht am Ende. Nach zwei gekonnt umgesetzt Predator-Filmen will er den Sci-Fi-Jäger wieder dorthin bringen, wo vor knapp vier Dekaden alles angefangen hat: auf der großen Leinwand. Macht euch bereit auf Predator: Badlands.
Neuer Trailer zu Predator: Badlands verspricht einen der aufregendsten Sci-Fi-Filme des Jahres
Die Geschichte des neuen Predator-Films entführt in eine weit entfernte Zukunft und spielt sich an einem ganz besonderen Ort ab: dem gefährlichsten Planeten im Universum, wie es im neuen Trailer zu Badlands heißt. Hier findet sich der Predator Dek (Dimitrius Schuster-Koloamatangi) wieder, der von seinem Clan verstoßen wurde.
Eigentlich sollte er der Jäger sein, doch nun findet er sich in einer Umgebung wieder, in der alles, was um ihn herum existiert, nur darauf ausgerichtet ist, ihn zu töten. Erst als er die sichtlich mitgenommene humanoide Androidin Thia (Elle Fanning) stößt, erhält er eine unerwartete Verbündete auf seiner Reise durch die gefährliche Landschaft.
Predator: Badlands verspricht epische Sci-Fi-Action vor einer faszinierenden Kulisse und wartet mit einem besonderen Twist auf: Elle Fanning wurde nicht nur als Thia gecastet, sondern spielt noch eine zweite Rolle namens Tessa, die den beiden Hauptfiguren, Dek und Thia, im Verlauf der Geschichte gefährlich wird.
Predator: Badlands bringt die legendäre Sci-Fi-Reihe nach sieben langen Jahren zurück ins Kino
Nachdem die Predator-Reihe aus kreativer Sicht mit den letzten beiden Filmen wieder zu sich gefunden hat, muss Predator: Badlands jetzt beweisen, dass die Reihe nach wie vor Zugkraft an den Kinokassen besitzt. Die (nicht inflationsbereinigten) Einspielergebnisse der Filme vor der Neukalibrierung bei Disney+ gestalten sich wie folgt:
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Predator (1987) hat 98 Millionen US-Dollar eingespielt
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Predator 2 (1990) hat 57 Millionen US-Dollar eingespielt
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Predators (2010) hat 127 Millionen US-Dollar eingespielt
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Predator – Upgrade (2018) hat 160 Millionen US-Dollar eingespielt
Dazu gesellen sich die Crossover-Filme:
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Alien vs. Predator (2004) hat 177 Millionen US-Dollar eingespielt
- Aliens vs. Predator 2 (2007) hat 130 Millionen US-Dollar eingespielt
Theoretisch konnte der Predator von 2018 am meisten einspielen, hatte allerdings mit 88 Millionen US-Dollar das höchste Budget. Für gewöhnlich muss ein Film das Zwei- bis Dreifache seiner Produktionskosten einnehmen, um als Erfolg zu gelten, da am Einspielergebnis auch Kinos beteiligt werden und Marketingkosten nicht mit eingerechnet sind.
Dennoch steht Predator zum aktuellen Zeitpunkt als sehr gesundes Franchise da: Innerhalb weniger Jahre konnte Trachtenberg mit seinem Team und effizient genutzten Ressourcen das Narrativ einer völlig verunglückten Sci-Fi-Reihe komplett herumreißen. Badlands wirkt wie die entfesselte Fortsetzung der sorgfältigen Vorarbeit.
- Zum Weiterlesen: So geschickt hat Prey die Predator-Reihe gerettet
Wann startet Predator: Badlands im Kino?
Bereits in wenigen Tagen ist es so weit: Predator: Badlands startet am 6. November 2025 in den deutschen Kinos und schlägt ein neues Kapitel der Sci-Fi-Reihe auf, die uns noch einige Zeit begleiten könnte. Nicht zuletzt befindet sich auch die Alien-Reihe dank Alien: Romulus und Alien: Earth wieder auf Kurs, sodass Fan-Wünsche nach einer weiteren Begegnung der ikonischen Film-Monster immer lauter werden.
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