Nach Avengers 4 kommt Shang-Chi: Alles über Marvels größten Kampfkünstler

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Volontär bei Moviepilot. Kann viel mit Superhelden anfangen. Hat Westworld 4 Mal gebingt und würde es jederzeit wieder tun, wenn nicht gerade Sam und Dean seine Hilfe benötigen.

Nach Avengers 4: Endgame, dem Finale der Infinity-Saga, muss sich das Marvel Cinematic Universe neu aufstellen. In diesem Zuge präsentierte Marvel-Mastermind Kevin Feige auf der Comic-Con in San Diego und später auf der D23 die zukünftigen Projekte in Phase 4 des MCU.

Dazu zählt auch der Kinofilm Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings über den gleichnamigen Martial-Arts-Experten (Simu Liu), der es in seinem ersten Auftritt im MCU unter anderem mit dem echten Mandarin und vier weiteren Bösewichten aufnehmen muss.

Erfahrt hier alles, was ihr über den Neuzugang im MCU wissen müsst.

Shang-Chi im MCU: Zum Killer erzogen

Shang-Chi wurde als Sohn einer US-amerikanischen Mutter geboren, die sein Vater Fu Manchu persönlich auswählte und als genetisch perfekt erachtete, um seinen Sohn zu gebären.

Aufgewachsen in China trainierte ihn sein Vater bereits im Kindesalter, ein meisterhafter Martial-Arts-Kämpfer und der perfekte Assassine zu werden. Gleichzeitig manipulierte Fu Manchu seinen Sohn, um ihn für seine finsteren Pläne der Welteroberung zu gewinnen.

Nachdem Shang-Chi die Machenschaften seines Vaters aufdecken konnte, wandte er sich von ihm ab und wurde zu seinem erbitterten Feind. Er ging schließlich nach New York City, wo er unter anderem mit anderen Helden wie Iron Fist, Luke Cage und auch Spider-Man zusammenarbeitete.

Shang-Chi im MCU: Die Kräfte und Fähigkeiten

Durch sein intensives Training von klein auf gilt Shang-Chi als einer der besten Martial-Arts-Kämpfer im Marvel-Universum und trägt zurecht den Titel Master of Kung Fu. Weil sein Vater überzeugt war, dass reguläres Training nicht ausreiche, unterzog er seinem Sohn verschiedenster Experimente, um die natürlichen Grenzen des menschlichen Leistungsvermögens zu überwinden.


Sogar im Schlaf sorgte eine Virtual Reality-Technik dafür, dass Shang-Chi auch in seinen Träumen weiter an seinen Techniken feilte.

Trotz der finsteren Absichten seines Vaters wurde Shang-Chi zu einem wahren Meister seines Fachs:

  • Seine körperlichen Fähigkeiten bewegen sich an der Grenze des menschlich möglichen. Mit seiner Schnelligkeit und seinen Reflexen kann er sogar Geschossen ausweichen.
  • Er ist ein Experte im Umgang mit Waffen wie Schwerter und Nunchakus.
  • Er beherrscht das Kyūsho Jitsu: Anhand verschiedener Druckpunkte am menschlichen Körper kann er seine Gegner paralysieren, verletzen oder töten.

Shang-Chi im MCU: Der Mandarin

Auf der Comic-Con in San Diego stellte Kevin Feige nicht nur den ersten MCU-Film mit einem asiatischen Helden im Fokus vor, sondern kündigte auch den ersten Auftritt des echten Mandarin im MCU an, der von Tony Leung Chiu Wai gespielt wird.


Erstmals sahen wir den Strippenzieher der Zehn Ringe vermeintlich in Iron Man 3. Dort stellte sich der von Ben Kingsley verkörperte Schurke jedoch als Schauspieler heraus, während der echte Mandarin weiterhin im Verborgenen blieb.

Nach dem bisherigen Kenntnisstand könnte der Mandarin in Shang-Chi als Hauptbösewicht fungieren oder zumindest im Hintergrund die Fäden in der Hand halten.

Shang-Chi im MCU: Sein Vater Fu Manchu

Fu Manchu ist Shang-Chis Vater und ewiger Erzfeind. Er basiert auf der gleichnamigen berühmten Romanfigur von Sax Rohmer. In den 1970er Jahren sicherte sich Marvel die Namensrechte an der Figur, musste diese jedoch später wieder abtreten.

Daher änderte sich der Name von Shang-Chis Vater in Zheng Zu. Er gilt als kriminelles Genie und wird nach dem Verlangen der absoluten Weltherrschaft angetrieben. In den Marvel Comics ist er ein mächtiger Zauberer und gilt als nahezu unsterblich.

Shang-Chi im MCU: Fu Manchu = Mandarin?

Zwar leistet Shang-Chis Vater in den Comics einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung des Helden. Es ist jedoch nicht unwahrscheinlich, dass MCU-Mastermind Kevin Feige die Figur komplett aus dem Film streichen lässt oder gar mit einer anderen Figur verschmilzt.


Neben der teils verwirrenden Rechtesituation der Figur machte Shang-Chi-Schöpfer Jim Starlin gegenüber Comic Book deutlich, dass er sich sich auch bei einer Origin-Story keinen Auftritt des Oberschurken wünsche:

Ich denke, [Shang-Chi] wird grob an unsere ersten Ausgaben angelehnt sein [...]. Ich kann mir vorstellen, dass es dabei einige Auslassungen wie Fu Manchu geben wird, Gott sei dank.

Ein Bericht von Screen Rant lässt derweil vermuten, dass der wahre MCU-Mandarin anstelle von Fu Manchu nicht nur den Part des Oberschurken übernehmen, sondern auch die Rolle von Shang-Chis Vater ausfüllen könnte.

Bereits in den 1930ern galt Fu Manchu vor allem im chinesischen Raum als äußerst kontroverse Figur. Als Karikatur der chinesischen Kultur symbolisierte sie die von den westlichen Mächten etablierte "Gelbe Gefahr". Heute ist China einer der wichtigsten Märkte für Disney, was für einen Verzicht auf den Schurken spricht.

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings startet voraussichtlich am 11. Februar 2021 in den Kinos.

Seid ihr gespannt auf den ersten Solofilm von Shang-Chi?

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