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Keanu Reeves reicht nicht: Die 10 größten Flops 2019 weltweit

Replicas/Playmobil - Der Film/Tolkien
© Concorde/20th Century Fox
Replicas/Playmobil - Der Film/Tolkien
21.12.2019 - 15:00 UhrVor 10 Monaten aktualisiert
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Neben neuen Rekorden an den Kinokassen gab es auch 2019 wieder einige Filme, die nicht mal ihr Produktionsbudget einspielen konnten. Wir haben für euch die 10 größten Flops des Jahres.

Für Hollywood bedeutet das Produzieren von Kinofilmen vor allem eins: Business. Je mehr Geld ein Film einspielt, desto mehr Geld kann in die nächste Produktion fließen und in der Theorie die Einnahmen immer weiter in die Höhe treiben. Das ist auf dem Papier natürlich um einiges leichter als in der Realität.

So gab es 2019 nicht nur neue schwindelerregende Rekorde an den Kinokassen, sondern auch einige herbe Rückschläge. Vor allem Animationsfilme hatten es neben den Platzhirschen Pixar und Dreamworks nicht leicht. Aber auch ein Keanu Reeves scheint nicht immer ein Garant für finanziell erfolgreiche Filme zu sein.

Wichtig: Um die größten Flops 2019 zu ermitteln, haben wir uns jeweils das weltweite Einspielergebnis angeschaut und anhand des Produktionsbudgets den Verlust ermittelt. Da uns über die Kosten für das Marketing nicht genügend Informationen vorliegen, fließen diese nicht in die Rechnung ein. Alle Daten stammen von Box Office Mojo , abgerufen am 19. Dezember 2019.

Das sind die weltweit größten Flops 2019

UglyDolls

Platz 10: UglyDolls
Geschätztes Produktionsbudget: 45 Millionen Dollar
Weltweites Einspielergebnis: 32,4 MIllionen Dollar
Differenz: -12,6 Millionen Dollar

Platz 9: Captive State

Geschätztes Produktionsbudget: 25 Millionen Dollar
Weltweites Einspielergebnis: 8,7 Millionen Dollar
Differenz: -16,3 Millionen Dollar

Keanu Reeves in Replicas

Platz 8: Replicas
Geschätztes Produktionsbudget: 30 Millionen Dollar
Weltweites Einspielergebnis: 9,2 Millionen Dollar
Differenz: -20,8 Millionen Dollar

Platz 7: The Kitchen: Queens of Crime
Geschätztes Produktionsbudget: 38 Millionen Dollar
Weltweites Einspielergebnis: 15,8 Millionen Dollar
Differenz: -22,2 MIlionen Dollar

Im Netz der Versuchung mit Matthew McConaughey

Platz 6: Im Netz der Versuchung
Geschätztes Produktionsbudget: 25 Millionen Dollar
Weltweites Einspielergebnis: 14,3 Millionen Dollar25000
Differenz: -24,9 MIlionen Dollar

Platz 5: Wenn du König wärst
Geschätztes Produktionsbudget: 59 Millionen Dollar
Weltweites Einspielergebnis: 32 Millionen Dollar
Differenz: -27 Millionen Dollar

Der Distelfink mit Ansel Elgort

Platz 4: Der Distelfink
Geschätztes Produktionsbudget: 45 Millionen Dollar
Weltweites Einspielergebnis: 9,9 Millionen Dollar
Differenz: -35,1 Millionen Dollar

Platz 3: Playmobil - Der Film
Geschätztes Produktionsbudget: 63 Millionen Dollar
Weltweites Einspielergebnis: 13,5 Millionen Dollar
Differenz: -49,5 Millionen Dollar

Arctic Dogs

Platz 2: Arctic Dogs
Geschätztes Produktionsbudget: 61 Millionen Dollar
Weltweites Einspielergebnis: 7,7 Millionen Dollar
Differenz: -53,3 Millionen Dollar

Platz 1: Mister Link - Ein fellig verrücktes Abenteuer

Geschätztes Produktionsbudget: 100 Millionen Dollar
Weltweites Einspielergebnis: 26 Millionen Dollar
Differenz: -74 Millionen Dollar

Kinojahr 2019: Große Namen allein reichen nicht

Während Keanu Reeves in diesem Jahr mit John Wick 3 einen weiteren fulminanten Action-Blockbuster hinlegte, mit einem urkomischen Auftritt in Always Be My Maybe glänzte und demnächst sogar einen neuen Matrix-Film dreht, konnte der Sci-Fi-Streifen nicht an den Kinokassen überzeugen.

Was Lego kann, ist für Playmobil doch ein Leichtes, dachte man sich wohl bei einer der bekanntesten Spielzeugmarken. Leider ging der Plan mächtig nach hinten los und der Animationsfilm enttäuschte am Box Office auf ganzer Linie. Ähnlich erging es auch Arctic Dogs, der hierzulande bei Netflix zu finden ist und in Übersee kaum beworben wurde.

Besonders übel hat es das detailverliebte Stop-Motion-Projekt Mister Link erwischt, das leider kaum Besucher in die Säle locken konnte und an seinem letztlich zu hohen Budget zerbrach.

Findet ihr die schlechten Ergebnisse an den Kinokassen berechtigt?

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