Harry Potter-Entwürfe: Seht die Figuren & Drachen, die es nicht in die Filme schafften

22.10.2018 - 12:39 UhrVor 4 Jahren aktualisiert
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Harry Potter
Warner Bros.
Harry Potter
Vom Zeichenbrett bis auf die große Leinwand dauert es eine lange Zeit. Nicht allen Entwürfen gelingt dabei dieser große Sprung, wie jüngst enthülle Harry Potter-Designs zeigen.

Speziell bei großen Blockbuster-Produktionen werden schier unzählige Konzeptzeichnungen angefertigt, sei es zu den verschiedenen Schauplätzen oder auch den Charakteren des Films. Manchen dieser Designs bleibt dabei jedoch der finale Sprung auf die Kinoleinwand verwehrt, aus dem einen oder anderen Grund. So auch jenen Entwürfen, die für einige Harry Potter-Filme angefertigt wurden und die dank der Entertainment Weekly  doch noch das Licht der Welt erblickten. Unten könnt ihr die Bilder sehen, die beispielsweise den Poltergeist Peeves zeigen.

Poltergeist Peeves schaffte es nicht in Harry Potter und der Stein der Weisen

Vergangene Woche veröffentlichte die Entertainment Weekly exklusiv Konzeptzeichnungen aus verschiedenen Harry Potter-Filmen. All diesen Bildern gemein ist dabei, dass es ihnen nie vergönnt war, im Kino bestaunt zu werden. Bei einem von ihnen handelt es sich beispielsweise um Poltergeist Peeves, der in Harry Potter und der Stein der Weisen ursprünglich einen Auftritt haben sollte. Eine längere Szene mit dem im Jahre 2014 verstorbenen Rik Mayall als Peeves befand sich sogar bereits im Kasten, wurde am Ende jedoch, genauso wie in einem späteren Teil ein gewisses Liebesdreieck, aus dem Film geschnitten.

Peeves

Harry Potter und der Stein der Weisen-Regisseur Chris Columbus offenbarte in einem Interview, dies sei eine jener Entscheidungen, die er am meisten bereue. Darüber hinaus entschied sich das Team später dagegen, Peeves mittels CGI zum Leben zu erwecken, da der Charakter, im Gegensatz zu Hauself Dobby, nicht komplex genug war, um einen solchen Aufwand zu rechtfertigen "und Comedy macht sich nicht so gut durch CGI". Laut Columbus hätten die Verantwortlichen Rik Mayall bei der Verwendung eines CGI-Peeves seiner Seele beraubt.

Die Drachen in Harry Potter und der Feuerkelch waren eine Herausforderung

Im 4. Teil der magischen Saga, Harry Potter und der Feuerkelch, müssen sich Harry sowie weitere Zauberer im Rahmen des Trimagischen Turniers allerlei Herausforderungen stellen - unter anderem gefährlichen Drachen. Der Weg hin zu den im Film zu bestaunenden Biestern war jedoch ein steiniger, wie drei Drachendesigns vermuten lassen. So sehen wir unter anderem den Gemeinen Walisischen Grünling, einen Chinesischen Feuerball, auch Löwendrache genannt, sowie einen Schwedischen Kurzschnäuzler.

Entwürfe für Harry Potter-Drachen

Produktionsdesigner Stuart Craig erinnert sich, das Team habe bei der Erschaffung der Drachen mit einem Anatomie-Professor zusammengearbeitet, um die mythischen Kreaturen ansprechend darzustellen. Dass die Drachen letztendlich auf der großen Leinwand so überzeugend aussahen, liegt laut Craig ganz besonders an den Künstlern, die diese zum Leben erweckten: "Von Anfang an waren ihre Entwürfe sehr glaubwürdig. Sie waren absolut glaubwürdig." In Harrys Lehrbüchern wurden jene Drachen übrigens von einem gewissen Newt Scamander beschrieben, der dieses Jahr sein 2. Kino-Abenteuer erleben wird. Alles, was ihr über Phantastische Tierwesen 2 wissen müsst, könnt ihr unserem Übersichtsartikel entnehmen.

Harry Potter und sein Spickoskop in Der Gefangene von Askaban

Ursprünglich sollte das Spickoskop in Harry Potter und der Gefangene von Askaban seinen großen Auftritt feiern, doch daraus sollte letztendlich nichts werden. In der Buchvorlage leistet das Gerät, welches optisch dezent an einen Kreisel erinnert, Harry gute Arbeit.

Das Spickoskop

Auch für die Film-Adaption war bereits eine Szene abgedreht, die jedoch später herausgeschnitten wurde. Wie die Zeichnung offenbart, wurde in das Design des Spickoskops viel Arbeit investiert.

In Harry Potter und die Kammer des Schreckens sollten wir einen jungen Hagrid sehen

In Harry Potter und die Kammer des Schreckens sahen wir während eines Flashbacks einen jungen Tom Riddle, der einen jungen Hagrid mit dem Tod eines Schülers konfrontiert. Hagrids Gesicht bekommen wir in dieser Szene nicht zu sehen, doch ursprünglich gab es diesbezüglich andere Pläne, wie Chris Columbus erzählt.

Ein junger Hagrid

Da die digitale Verjüngung von Darstellern damals noch nicht soweit fortgeschritten war und die Resultate entsprechend zu wünschen übrig ließen, entschied sich Columbus gegen den Einsatz dieser Technik, was dazu führte, dass wir Hagrids Gesicht im Schatten lediglich erahnen können. Columbus fügte hinzu, er hätte für diese Szene gerne eine zweite Chance und würde mit derselben Methode arbeiten, dank derer die Marvel Studios Kurt Russell in Guardians of the Galaxy Vol. 2 verjüngten.

Hättet ihr diese Designs gerne in den fertigen Filmen gesehen?

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