Grey's Anatomy hat genug – und verändert die Welt in Staffel 18 komplett

Grey's Anatomy Staffel 18 führt uns in eine Bessere Welt
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Grey's Anatomy Staffel 18 führt uns in eine Bessere Welt
01.10.2021 - 11:30 UhrVor 2 Monaten aktualisiert
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Grey's Anatomy startet in den USA in die 18. Staffel und erschafft dafür eine neue Welt, die wir in der Serie so noch nie gesehen haben. Fans können nun seit Langem wieder aufatmen.

Erinnert ihr euch noch, wie Grey's Anatomy in Staffel 17 den Finger voll in die Corona-Wunde legte und uns eine ganze Season schonungslos die beunruhigendsten Seiten der Pandemie zeigte? Das ist jetzt vorbei. In Staffel 18 vollführt Grey's Anatomy eine komplette Kehrtwendung und führt uns in eine (fiktive) bessere Welt. (Achtung, Spoiler zum Staffel-18-Auftakt, für den es in Deutschland noch kein Startdatum gibt.)

Grey's Anatomy bekennt sich in Staffel 18 erstmals dazu, unrealistisch zu sein

Der Coronavirus hat an Meredith Grey (Ellen Pompeo), dem Krankenhaus und den Grey's Anatomy-Fans seine Spuren hinterlassen. Doch wir haben genug gelitten, wie die Serie nun entschieden hat. Denn Staffel 18 als Neuanfang soll alles verändern.

Grey’s Anatomy - S18 Trailer Crossover Station 19 (English) HD
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So beginnt Grey's Anatomy zum Start der 18. Season unerwartet mit einer "Trigger-Warnung" des Glücks, die der Serien-Rückkehr positiv und zugleich warnend vorangestellt wird:

In dieser Staffel zeigt Grey's Anatomy eine fiktionale, post-pandemische Welt, die unsere Hoffnung für die Zukunft repräsentiert. Im echten Leben verwüstet die Pandemie noch immer die medizinische Gemeinschaft. Holt euch die neusten Informationen, wie ihr euch und eure Lieben vor Covid-19 beschützen könnt unter GetVaccineAnswers.org.

Während Grey's Anatomy in der Vergangenheit immer auch wieder auf die großen realen Ereignisse (wie die Black-Lives-Matter-Bewegung) Bezug nahm und trotz fiktiver Figuren in unserer Wirklichkeit zu spielen schien, ist das ein Schritt in eine neue Richtung: Bekennt die Krankenhaus-Serie sich hier doch erstmals öffentlich zu einer ausgedachten Parallelwelt im großen Maßstab. Die Paralleldimension einer besseren Welt zu der unsere eigene Realität erst noch aufschließen muss.

Staffel 18 erneuert Grey's Anatomy – auch in der Belegschaft

Dieser Trend einer tatendurstigen neuen Richtung setzt sich folgerichtig auch auf der Figuren- und Handlungsebene fort. Mit frischem Blick wollen die Ärzte nach vorn blicken, nachdem Grey's Anatomy die Reihen im Staffel 17-Finale ausgedünnt hat und sogar wieder Ärzte ins Jenseits schickte.

Grey's Anatomy: Staffel 18 beschert und eine blonde Jo

Bei Jo (Camilla Luddington) passiert diese Erneuerung mit einer neuen Haarfarbe eher unfreiwillig, weil die frischgebacken (Adoptiv-)Mutter beim Blondieren eingeschlafen ist. Bailey und Webber suchen hingegen ganz konkret nach einer neuen Ärzte-Verstärkung, weil Avery als Schönheitschirurg ersetzt werden muss. Die junge, selbstbewusste Dr. Lin scheint da genau die richtige Wahl für frischen Wind zu sein. Ach ja, und einen neuen Beziehungsstatus schenkt uns Grey's Anatomy ebenfalls – und zwar gleich dreifach.

Staffel 18 verarztet endlich das eiternde Beziehungschaos in Grey's Anatomy

Gehen wir die wichtigen Beziehungsveränderungen in Folge 1 der 18. Staffel Grey's Anatomy der Reihe nach durch:

  • Zunächst erlöst uns Grey's Anatomy von der Teddy-Owen-Qual und lässt die zwei nach zahlreichen verpassten Chancen, Liebesdreiecken und Affären endlich heiraten. Danke und Amen.
  • Doch eine Heirat ist nicht immer die Lösung und so sieht es bei Amelia und Link weniger rosig aus: Er will heiraten, sie aber nicht und die Frage entzweit sie schließlich sogar bis zu einem Aus ihres Verhältnisses.
  • Meredith wiederum sieht sich nicht nur Jobangebote in Minnesota an: Nachdem sie zuletzt eine Beziehung mit dem neuen Dr. Hayes anstrebte, erfahren wir nun, dass die Meredith Dating-Versuche abgebrochen wurden – von Hayes, weil sein Sohn dadurch Panikattacken bekam.

Das plötzliche Aus der Meredith-Hayes-Romanze wirkt konstruiert und ist es wohl auch, hat aber einen Grund. Und dieser erfreuliche Grund heißt in Staffel 18 "Hallo zurück, Dr. Nick Marsh" (Scott Speedman).

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'Wer?' mögt ihr nun berechtigterweise fragen? Nicht alle werden sich an die 17. Folge der 14. Staffel Grey's Anatomy erinnern, wo Dr. Marsh als Meredith schwerkrank-geheilter Patient mit knisternden Gefühlen eingeführt wurde. 2018 war der Underworld-Darsteller für eine Folge die große Hoffnung auf den neuen McDreamy von Grey's Anatomy. Bevor er für dreieinhalb Jahre nie wieder gesehen wurde. Doch jetzt ist er zurück.

Grey's Anatomys Staffel 18-Start ist nicht nur wegen 3 Rückkehrern vielversprechend

Meredith und die Liebe hatten es seit Dereks Tod in Grey's Anatomy schwer, weil weder Ellen Pompeo noch ihre Figur sich länger über einen Mann an ihrer Seite definieren wollte. Doch die Chemie zwischen ihr und Scott Speedman ist vielversprechend und auf Augenhöhe, was uns endlich mal wieder eine würdige Meredith-Romanze schenken könnte.

Grey's Anatomy: Meredith in Staffel 18

Als Sahnehäubchen dürfen neben diesem unerwarteten Rückkehrer außerdem in zwei Gastauftritten noch Meredith strenge Mutter Ellis Grey (Kate Burton) im Traum und Owens Schwester Megan (Abigail Spencer) zur Hochzeit vorbeischauen. Ihre unausgesprochene Botschaft: Grey's Anatomy will wieder Stärke zeigen.

Am Ende ist der Staffel 18-Start eine Rückkehr zum vertrauten Krankenhausgeschehen, das sich durch die Post-Corona-Fiktion trotzdem neu anfühlt. Zugegeben hat das nicht dieselbe Durchschlagkraft wie noch der Pandemie-Horror in Staffel 17. Aber in Grey's Anatomy mal wieder erleichtert Aufzuatmen muss nicht das Schlechteste sein.

Streaming-Hunger? Die 22 besten Oktober-Serienstarts im Podcast

Ihr braucht noch Streaming-Tipps, bevor Grey's Anatomys 18. Staffel wohl erst 2022 nach Deutschland kommt? Im Moviepilot-Podcast Streamgestöber kriegt ihr die volle Dosis an Oktober-Highlights:

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Wollt ihr nach der Corona-Staffel in Season 18 wieder in Grey's Anatomys normalen Krankenhaus-Alltag zurückkehren?

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