Der lange Weg zu Avengers: Endgame: 7 Handlungsstränge, die Marvel nie umgesetzt hat

13.07.2019 - 14:00 UhrVor 1 Jahr aktualisiert
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Avengers 4: Endgame
© Disney
Avengers 4: Endgame
In 11 Jahren MCU-Geschichte verblüffte Marvel immer wieder mit Handlungssträngen, die über Jahre vorbereitet wurden. Doch es gibt auch Ideen, die dabei leider auf der Strecke blieben.

Die zahllosen Geschichten und Handlungsstränge des Marvel Cinematic Universe (MCU) füllen inzwischen sicherlich eine ganze interne Drehbuch-Bibliothek. Dabei wurden manchmal schon in frühesten Vorgängerfilmen zukünftige Geschehnisse angedeutet, manchmal geriet die Handlung so konfus, dass selbst die Hauptdarsteller verwirrt sind. Und manche dieser Geschichten werden wir nie zu sehen bekommen.

Diese 7 Handlungsstränge schafften es nie ins MCU

Nach 11 mehr als erfolgreichen Jahren von Superheldenerzählungen und dem Abschluss von Marvels Phase 3 blickte jetzt Digital Spy  auf die MCU-Geschichte zurück. Dabei fanden sie ganze 7 Handlungsstränge, die aus den verschiedensten Gründen fallen gelassen wurden. Kurz zusammengefasst sollten diese Geschichten einmal umgesetzt werden:

  • Thor, der in Thor 3 ganz alleine auf die Suche nach den Infinity-Steinen ging.
  • Wie Captain America sich an das Leben im 21. Jahrhundert gewöhnen musste.
  • Thanos' Kindheit und Hintergrundgeschichte.
  • Die explizite Darstellung von Valkyries Bisexualität.
  • Tony Starks Verflossene Maya Hansen als wahrer Bösewicht in Iron Man 3.
  • Ein Hulk-Solofilm.
  • Ein Taskmaster-Solofilm.

Die beiden Solofilme verliefen jeweils ohne offizielle Begründung im Sand. In Sachen Hulk-Film wird vermutet, dass er aufgrund rechtlicher Probleme mit Universal gestrichen wurde, da für den Hulk ein ähnlicher Deal vorlag wie für Spider-Man mit Sony. Was Taskmaster angeht, halten sich hartnäckige Gerüchte, er könne bald in Black Widow auftauchen.

Nach dem Aus von Edward Norton bekam der Hulk nie mehr einen Solofilm

Thor 3: Tag der Entscheidung hingegen hätte ohne Taika Waititi wohl ganz anders ausgesehen. Denn Joss Whedon hatte ursprünglich geplant, den Infinity-Steinen in Thor 3 praktisch die gesamte Handlung zu widmen. Als Vorbereitung darauf hätte die zugehörige Erklär-Szene mit Thor und Erik Selvig in Marvel's The Avengers 2: Age of Ultron auch deutlich länger werden sollen.

Manche Szenen wurden umgesetzt, fielen aber der Schere zum Opfer

Wenn es um Captain Americas Zeitsprung geht, so bekamen wir lediglich in Captain America 2: The Return of the First Avenger ein paar Einblicke in Steves Eingewöhnung ins 21. Jahrhundert. Tatsächlich hätten wir bereits vorher, im ersten Avengers-Film, mehr davon sehen sollen. Diese Szenen wurden letztendlich aber geschnitten.

Steve Rogers' Gewöhnung ans 21. Jahrhundert wurde nie gezeigt

Auch etwa zehn Minuten Filmmaterial zu Thanos' Kindheit und seinem Treffen mit den Herrschern seines Planeten fiel der Schere zum Opfer. Dasselbe gilt für eine Szene in Thor 3, in der eine Frau sich heimlich aus Valkyries Zimmer stiehlt. Das hätte Valkyrie offiziell als bisexuell outen sollen. Nachdem die Szene geschnitten wurde, nahm Tessa Thompson das Outing in die eigene Hand:

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Dass Maya Henderson (Rebecca Hall) als Endgegner in Iron Man 3 abgesägt und durch den von Guy Pearce verkörperten Aldrich Killian ersetzt wurde, hatte ebenso simple wie lächerliche Gründe: Die Marketing-Abteilung verbat Shane Black (wie er Uproxx gegenüber verriet) einen weiblichen Bösewicht, weil der sich nicht als Spielzeug verkauft hätte.

Welche dieser MCU-Storylines hättet ihr gerne auf der Leinwand gesehen?

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