Trailer zu jungem Elternglück

Alexandra Maria Lara von Nachtlärm geplagt

Ein Baby verändert einfach alles. Mit dem Freuden des Alltags ist es für die nächsten 18 Jahre (mindestens!) sowieso erstmal vorbei. Livia (Alexandra Maria Lara) und Marco (Sebastian Blomberg) sind die stolzen Eltern in Nachtlärm. Für ihren Schatz Tim tun sie einfach alles. Fernsehen schauen sie nur noch mit Kopfhörern und selbst im Bett wird stets auf das Babyfon geschielt. Die nächtliche Autofahrt wird zum Ritual und dient – bei der richtigen Geschwindigkeit – als probates Schlafmittel für den kleinen Wonneproppen. Doch dann ereignet sich ein dramatischer Zwischenfall, bei dem der verzweifelte Vater sich wohl am liebsten das Rauchen abgewöhnen würde. Ein Augenblick der Unachtsamkeit und plötzlich rasen ein Kleinkrimineller (Georg Friedrich) und seine Begleiterin (Carol Schuler) samt Familiengolf und Tim davon.

Nachtlärm von Christoph Schaub entpuppt sich als Road Movie der besonderen Art, denn bald finden sich die jungen Eltern auf einer rasanten Verfolgungsjagd wieder. Ihr Schreikind raubt ihnen zwar den Schlaf, doch verständlicherweise wollen sie nicht nur ihren gestohlenen Golf zurück, sondern vor allem ihren kleinen Tim. In eine Schublade lässt sich dieser Film des X-Verleihs – so jedenfalls der Verleiher – nicht so leicht einordnen.

Der Trailer verspricht eine interessante Mischung aus Familienkomödie, skurrilem Drama und temporeichem Road Movie – das alles vor der Kulisse des Alpenlandes. Nachtlärm wurde letzten Sommer in Deutschland und der Schweiz gedreht. Das Drehbuch lieferte der Schweizer Autor Martin Suter, der bereits bei Giulias Verschwinden (mit Corinna Harfouch und Bruno Ganz) mit dem Regisseur Christoph Schaub kooperierte. Ab dem 23. August 2012 könnt ihr Alexandra Maria Lara und Sebastian Blomberg als genervte Eltern in den deutschen Kinos erleben.

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Moviepilot Team
syrbal Antje Horn
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Content-Redakteurin bei Moviepilot seit 2012 - "Ich bin nämlich eigentlich ganz anders, aber ich komme nur so selten dazu." (Ödön von Horváth)
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