X-Men-Star packt aus: Macher hatten keine Ahnung von den Comics

16.07.2019 - 11:25 UhrVor 1 Jahr aktualisiert
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X-Men: ApocalypseAbspielen
© 20th Century Fox
X-Men: Apocalypse
Im 2016 erschienenen X-Men: Apocalypse spielte Olivia Munn Psylocke. Nun sagte sie, dass Regisseur und Autor wenig Ahnung von dem Stoff gehabt hätten.

Während der jüngste X-Men-Film in Form von Dark Phoenix an den Kinokassen unterging, hatte es da der direkte Vorgänger besser. Knapp 544 Millionen US-Dollar spielte X-Men: Apocalypse 2016 immerhin ein. Dabei wurde die Produktion des Films für Schauspielerin Olivia Munn zu einem teils frustrierenden Erlebnis.

Dies jedenfalls sagte die 39-jährige nun in einem Video für GQ , in dem sie auf ihre Rolle der Elizabeth Braddock aka Psylocke in X-Men: Apocalypse zu sprechen kam. Denn Regisseur Bryan Singer und Drehbuchautor Simon Kinberg sollen nur wenig Ahnung von den Marvel-Helden gehabt und sogar eine Art Nachhilfe von Munn bekommen haben.

Olivia Munn war überrascht von der Ahnungslosigkeit der X-Men-Macher

In dem Video des Magazins wurde Olivia Munn mit Fragen von Fans auf Twitter konfrontiert. Als sie nach den teils heftigen Reaktionen auf Comic-Aadaptionen gefragt wurde, erzählte die US-amerikanische Darstellerin, dass sie den Ärger einiger Zuschauer verstehen könne, da sie in diesem Punkt ähnlich sei.

Schließlich sprach sie von ihren Erfahrungen mit Singer und Kinberg während der Arbeit an X-Men: Apocalypse:

Als ich X-Men gemacht habe, war ich tatsächlich überrascht, dass der Regisseur und der Drehbuchautor nicht mal wussten, dass Psylocke einen Zwillingsbruder hatte. Und ich musste mit ihnen über viele verschiedene Dinge Psylocke betreffend reden und andere Teile der Welt, die sie nicht mal kannten, und das war als Fan sehr frustrierend.
Olivia Munn in X-Men: Apocalypse

Regisseur Bryan Singer war zur Jahrtausendwende maßgeblich an der Etablierung der X-Men im Kino beteiligt. So setzte er die beiden ersten Realfilme aus den Jahren 2000 und 2003 in Szene, in denen u. a. Hugh Jackman als Wolverine mitspielt. Simon Kinberg war erstmals am 2006 erschienenen X-Men: Der letzte Widerstand an der Reihe beteiligt und arbeitete seitdem an zahlreichen Comic-Verfilmungen mit. Mit Dark Phoenix gab er sein Debüt als Spielfilmregisseur.

Nach dem Fox-Kauf durch Disney wandern die X-Men künftig ins Marvel Cinematic Universe (MCU). Allerdings ist noch unklar, wie sie in dem Franchise konkret auftreten werden. Bis zur ihrem Debüt beim Mäusekonzern wird es laut Marvel Studios-Präsident Kevin Feige "eine sehr lange Zeit dauern."

Die X-Men-Macher hatten laut Olivia Munn wenig Ahnung von dem Stoff: Was sagt ihr dazu?

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