Top oder Flop

Was sagen die moviepiloten zu ... Homefront?

27.01.2014 - 11:05 UhrVor 8 Jahren aktualisiert
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Homefront
© Universum Film
Homefront
Nachdem wir uns letzte Woche angeschaut haben, was die Kritiker zu Homefront mit Jason Statham nach einem Drehbuch seines Kumpels Sylvester Stallone sagen, werfen wir nun einen Blick darauf, wie der Actionkracher bei den moviepiloten ankommt.

Nach dem Tod seiner Frau zieht Ex-Agent Phil Broker (Jason Statham) zusammen mit seiner Tochter Maddy (Izabela Vidovic) in eine Kleinstadt, um seine Arbeit in der Rauschgiftbehörde hinter sich zu lassen. Doch Maddy wird in der neuen Schule ausgerechnet vom Neffen von Gator Bodine (James Franco), dem hiesigen Drogenboss, drangsaliert. Das lässt die taffe Lady nicht auf sich sitzen und setzt sich gekonnt zur Wehr. Das bleibt jedoch nicht ohne Folgen, denn Gator will Broker nun Angst einjagen und durchsucht sein Haus. Ihm wird schnell klar, dass Broker ein Agent in der Rauschgiftbehörde war, und er sieht nun sein eigenes Imperium in Gefahr. Mit einer Privatarmee rückt er gnadenlos gegen Broker vor und als Maddy entführt wird, kennt Broker kein Erbarmen und versucht, Gator das Handwerk zu legen. Wie kann der Action-Thriller Homefront, aus der Feder von Sylvester Stallone, bei euch abschneiden?

Hier die harten Fakten zu Homefront:
239 Community-Bewertungen mit einem Durchschnittswert von 5,9
20 Kritiker-Bewertungen mit einem Durchschnittswert von 4,6
33 Kommentare und 19 Kritiken
3 x Lieblingsfilm und 0 x Hassfilm
441 x wurde der Film vorgemerkt und 11 sind uninteressiert

Hier könnt ihr drei positive Kommentare zu Homefront lesen:
Casinorbi schätzt Homefront als netten Genrebeitrag: “Ein netter Action-Thriller mit einem gewohnt unbesiegbaren Statham und dem genialen James Franco, für den ich mir in dem Film ein bisschen mehr Text gewünscht hätte. Von der Story her nichts weltbewegendes, aber Genre-bezogen erfüllt er seinen Job.  Alles in allem ein kompakter Streifen, der seine (wenn auch nur dünne) Schicht der Spannung weitestgehend aufrecht halten kann, die sich dann hin und wieder in Form von Brutalität entlädt.”

Für TimX93 gibt es nicht viel zu meckern: "Gibt es viel mehr zu sagen? Eigentlich nicht. Jason Statham, jede Menge scharfe Waffen, dämliche Drogendealer und Kleinkriminelle, eine blutrünstige Motorradgang – die Zutaten sind da und die Mischung schmeckt angenehm. Nicht nach teurem Luxusessen, aber nach dem Fastfood für zwischendurch  […] "

Auch wenn die Story nebensächlich ist, liefert Homefront für mkschaller genau das ab, was er erwartete: "Klar, dass es nun in “Homefront” auf einen Showdown hinausläuft: Es ist die perfekte Rolle für Transporter Stratham. Regisseur Gary Fleder und sein Mann fürs Grobe begeistern das Publikum mit guter handgemachter Action. Dass die jederzeit vorhersehbare Story nach gängigem Selbstjustiz- und US-Daddy-Muster niemanden vom Hocker reißt, ist dabei nicht weiter tragisch: Es geht allein um die Lust an der Gewalt: Die Bösen bekommen ordentlich eine aufs Maul – kurzweiliges Popcornkino!"

Hier könnt ihr drei negativere Kommentare zu Homefront lesen:
Gantu stört sich vor allem an der Inszenierung: “Das einzig wirklich bemerkenswerte an dem Film ist das völlig sinnfreie Kameragewackel in den rar gesäten Action Sequenzen die teils nur noch schräg wirken statt Dynamik zu vermitteln.”

Auch RoosterCogburn stört sich an der Kamera: "Selbst Actionmovie Anhänger werden nicht in Höhenflüge ausbrechen. Ich habe mich anfänglich über die Actionsequenzen gefreut, die die dämliche und absehbare Handlung unterbrechen. Allerdings nervte mich nachher immer diese Inszenierung. Weil der Film selbst die ganze Zeit recht ruhig ist, nur wenn es zur Sache geht kommt diese krude und unpassende Kameraführung. Das ging mir echt auf den Pinsel. Fazit: Vorhersehbar, belanglos, schnell vergessen. Dieses “Over the Top”-Memorial wird von mir kein weiteres Mal angeschaut!"

xsehu kann Homefront nichts abgewinnen: “Hätte ein ziemlich cooler No-Brainer werden können, aber Budget und Cast werden komplett verheizt, die Kamera nervt bereits während dem Intro und Stallone sollte sich definitiv nicht mehr an tiefgründigeren Themen versuchen. Schlechter Streifen, mit viel zu wenigen (und dann noch schlechten) Actionszenen, der einzig mit der zugegebenermaßen ziemlich coolen letzten Einstellung punkten kann.”

Das moviepilot-Fazit zu Homefront:
Vor allem die Inszenierung trifft nicht den Geschmack eines jeden moviepiloten, denn an hektischen Actionszenen und einer Wackelkamera scheiden sich die Geister. Wo die einen mehr vom Drehbuch erwartet haben, war es für die anderen genau richtig so, denn wo Jason Statham und Sylvester Stallone draufsteht, ist auch genau das drin. Nicht mehr und auch nicht weniger. Die Story erfindet für euch das Rad zwar nicht neu, doch das ist nicht weiter tragisch, denn die handgemachte Action und ein Jason Statham als unbesiegbare Kampfmaschine wissen euch zu unterhalten.

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