Warum Kristen Stewart in The Huntsman & The Ice Queen fehlt

Snow White and the Huntsman
© Universal Pictures
Snow White and the Huntsman
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Jenny von T Jennifer Ullrich
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Junior Redakteurin im Content Team bei Moviepilot. Mag Arthouse-Filme, HBO-Serien, Stanley Kubrick und Cersei Lannister.

Der mit zahlreichen Stars gespickte Blockbuster The Huntsman & The Ice Queen ist ein kleines Kuriosum, denn er fungiert als Prequel und zugleich Fortsetzung zu Snow White and the Huntsman. Nachdem das Leinwandspektakel von Regisseur Cedric Nicolas-Troyan hierzulande bereits 2016 in den Kinos lief, feiert das Werk heute Abend um 22:15 Uhr beim ZDF endlich seine deutsche Free-TV-Premiere. Damit ihr für diesen Anlass gewappnet seid, präsentieren wir euch fünf Trivia-Fakten rund um den Film.

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The Huntsman & The Ice Queen, der im Original The Huntsman: Winter's War heißt, war kommerziell kein durchschlagender Erfolg - bei einem Produktionsbudget von 115 Millionen US-Dollar spielte er weltweit knapp 165 Millionen Dollar ein. Allein die beeindruckende Starbesetzung rund um Chris Hemsworth und Charlize Theron machen den Film allerdings dennoch zu einer spannenden Angelegenheit. Tatsächlich lassen sich aufschlussreiche Fakten zur Produktion ziemlich leicht finden:

Warum Kristen Stewart in The Huntsman & The Ice Queen fehlt

Noch in Snow White and the Huntsman hatte Kristen Stewart die Titelrolle übernommen, in The Huntsman & The Ice Queen war sie dann aber plötzlich weg vom Fenster. Der Grund: Die Geschichte wurde in eine Richtung entwickelt, die Stewart nicht gefiel.

Die Schauspielerin las einige Skripte zum Abenteuer, die nicht ihre Zustimmung fanden und schließlich offenbarte auch ein Treffen mit den Verantwortlichen von Universal, dass die Vorstellungen der Parteien auseinander gingen. So scheiterte eine erneute Zusammenarbeit. Nicht ursächlich für Stewarts Abwesenheit in The Huntsman & The Ice Queen war entgegen anders lautender Gerüchte die Affäre der Darstellerin mit Rupert Sanders, dem Regisseur des ersten Teils.

Charlize Theron musste für ihre Gage kämpfen

Traurig, aber wahr: Ursprünglich sollte Charlize Theron für ihre Rolle in The Huntsman & The Ice Queen eine deutlich geringere Gage als ihr Co-Star Chris Hemswort erhalten. Nachdem ein E-Mail-Hack jedoch die schlechte Bezahlung von Frauen in Hollywood offenlegte, handelte sie durch ihre Agenten doch noch eine deutlich verbesserte Gage aus. Am Ende strich sie für ihr Engagement über 10 Millionen US-Dollar und damit genauso viel wie Hemsworth ein. Page Six berichtete damals zuerst darüber.

Wie Mel Gibson The Huntsman & The Ice Queen beeinflusste

In der Originalversion von The Huntsman & The Ice Queen sprechen Jessica Chastain und Chris Hemsworth mit schottischem Akzent. Sollte euch dieser irgendwie bekannt vorkommen, gibt es dafür einen guten Grund: Wie es bei 13th Floor heißt, ist der Akzent der beiden direkt an die Aussprache der von Mel Gibson verkörperten Hauptfigur aus Braveheart angelehnt.

The Huntsman & The Ice Queen ist das erste Kino-Sequel mit Charlize Theron

Mit 43 Jahren blickt Charlize Theron auf eine ziemlich lange Karriere als Schauspielerin zurück, denn schon seit Mitte der 1990er Jahre ist sie im Filmbusiness unterwegs. Umso erstaunlicher erscheint da die Tatsache, dass The Huntsman & The Ice Queen - zumindest, wenn wir Mad Max: Fury Road nicht gelten lassen - die erste Fortsetzung in der Vita der Oscarpreisträgerin markiert.

The Huntsman & The Ice Queen setzt auf internationale Star-Power

Betrachten wir den Hauptcast von The Huntsman & The Ice Queen einmal näher, ist die Produktion ziemlich global unterwegs: Chris Hemsworth wurde in Australien, Charlize Theron in Afrika, Emily Blunt in Europa und Jessica Chastain in Nordamerika geboren. Damit sind gleich vier Kontinente abgedeckt.

Frank Darabont sollte The Huntsman & The Ice Queen inszenieren

Neben Andy Muschietti und Gavin O'Connor war zunächst Frank Darabont (Die Verurteilten) ein heißer Kandidat für den Regieposten bei The Huntsman & The Ice Queen. Tatsächlich kam er sogar für kurze Zeit an Bord, verließ das Projekt aber wieder, als sich der Film noch in der Vorproduktion befand. Unter anderem bei Entertainment Weekly ist nachzulesen, dass kreative Differenzen Darabonts Beteiligung im Weg standen. Schließlich übernahm Cedric Nicolas-Troyan den Posten.

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