Rückkehr des Erzfeinds?

Spectre - Das steckt hinter dem neuen Bond-Titel

05.12.2014 - 09:47 UhrVor 7 Jahren aktualisiert
7
4
© Sony Pictures
Der Titelschriftzug des nächsten James Bond-Films
Seit gestern hat der nächste James Bond-Film mit Spectre einen offiziellen Titel. Lest, welche Organisation sich dahinter verbirgt, und welche Rolle ihr Anführer Ernst Stavro Blofeld in der Geschichte von James Bond gespielt hat.

Gestern wurde der Titel des nächsten James Bond-Films bekanntgegeben (wir berichteten), und die Enthüllung von Spectre endete mit einem wahrem Knalleffekt, denn das Logo wurde durch ein Einschussloch verziert, dem dann noch einige Beinchen zu wachsen schienen (oben auch als Video zu sehen). Wie der Vergleich des Filmposters mit einigen Bond-Szenen in unserer Galerie zeigt, hat dieses Symbol eine direkte Verbindung zum Titel, denn es ähnelt eindeutig dem Oktopus-Logo der titelgebenden Terrororganisation SPECTRE, deren Anführer Ernst Stavro Blofeld ist, Bonds Erzfeind in den alten Filmen. Wessen Kenntnisse der Bond-Historie ein wenig eingerostet sind, dem können wir dank einer Übersicht von TIME  auf die Sprünge helfen, was die Bedeutung von SPECTRE und Blofeld für James Bond anbelangt.

Das Akronym SPECTRE steht für Special Executive for Counter-intelligence, Terrorism, Revenge and Extortion; Spectre selbst bedeutet so viel wie Geist oder Phantom. Als solches trat auch SPECTRE-Chef Blofeld zunächst in Erscheinung: In James Bond 007 jagt Dr. No erwähnte der Titelschurke, dass er zu SPECTRE gehöre, in James Bond 007 - Liebesgrüße aus Moskau war erstmals zu sehen, wie Blofeld seinen Signature Move ausführte, denn er kraulte eine weiße Katze. Sein Gesicht wurde dabei jedoch ebenso wenig enthüllt wie in James Bond 007 - Feuerball, erst in James Bond 007 - Man lebt nur zweimal hatte Blofeld seinen ersten Komplettauftritt, verkörpert von Donald Pleasence.

Mehr: Daniel Craig: Austin Powers hat uns Bond-Gags versaut

Schon in Liebesgrüße aus Moskau erklärte Blofeld, dass SPECTRE am liebsten Konflikte zwischen zwei Supermächten heraufbeschwört und erst dann zuschlägt, wenn beide verwundbar sind. Bisher wurde Blofeld bei jedem seiner Auftritte von einem anderen Schauspieler verkörpert: In James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät erschoss Telly Savalas als Blofeld gar Bonds Ehefrau, in James Bond 007 - Diamantenfieber gab Charles Gray den Superschurken. Seinen bislang letzten offiziellen Bond-Auftritt hatte Blofeld in James Bond 007 - In tödlicher Mission: Dort wurde er gleich zu Beginn von Roger Moore in einen Schornstein geworfen, Blofelds Gesicht war dabei abermals nicht zu sehen, sein Name wurde nicht genannt.

Der Grund dafür: Viele Jahrzehnte lang fochten die Bond-Produzenten einen Rechtsstreit um Blofeld und SPECTRE aus, denn Bond-Autor Ian Fleming hatte beide zusammen mit Kevin McClory erdacht, und besaß somit nicht die alleinigen Rechte daran. Erst im letzten Jahr erwarben sie dann die kompletten Rechte (wir berichteten), und so stehen die Chancen gut, dass Daniel Craig in James Bond 007 - Spectre ab dem 29. Oktober 2015 nicht nur die Schurkenorganisation, sondern auch ihr Anführer Ernst Stavro Blofeld (verkörpert von Christoph Waltz?) erwartet.

Freut ihr euch über die Rückkehr von SPECTRE (und wohl auch Blofeld) zu James Bond?

Das könnte dich auch interessieren

Angebote zum Thema

Kommentare

Aktuelle News