Pose - Ryan Murphys FX-Serie nun doch ohne Tatiana Maslany

28.12.2017 - 10:15 UhrVor 6 Jahren aktualisiert
Tatiana Maslany in Orphan Black
BBC America
Tatiana Maslany in Orphan Black
Ryan Murphys neuster Serien-Streich Pose wartet mit dem größten LGBTQ*-Cast der amerikanischen Seriengeschichte auf. Das Dance-Musical muss nun jedoch ohne Orphan Black-Star Tatiana Maslany auskommen.

Ende Oktober berichteten wir über Ryan Murphys Pläne zur Dance-Musical-Serie Pose, in welcher Tatiana Maslany neben Kate Mara, James Van der Beek, Evan Peters und dem größten Auflauf an Transgender-Schauspieler*innen der amerikanischen Seriengeschichte zum festen Cast gehören sollte. Wie The Hollywood Reporter  berichtet, bestellte FX die achtteilige Serie nun verbindlich, jedoch ohne den Orphan Black-Star.

Im New York der 1980er Jahre sollte Tatiana Maslany in die Rolle einer Modern Dance-Lehrerin schlüpfen, die sich für einen begabten Schüler interessiert. Der Part wurde im Zuge der Produktion der Pilot-Folge jedoch noch einmal überarbeitet und als 50-jährige afroamerikanische Frau neu ausgelegt. Charlayne Woodard (The Leftovers) soll die Rolle nun übernehmen.

Weiterhin handelt Pose von dem luxuriösen Leben in der amerikanischen Metropole vor rund 30 Jahren und zeichnet die Identitäten von Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten und Lebensweisen. Unter anderem wartet das Dance-Musical dabei mit dem größten LGBTQ*-Cast auf, den die amerikanische Serienwelt jemals gesehen hat, was Schöpfer Ryan Murphy mit Stolz erfüllt:

Die erste Staffel von Pose wird mehr als 50 LGBTQ-Figuren beinhalten - ein Rekord in der amerikanischen Geschichte. Ich kann es kaum erwarten, dass die Menschen diesen unglaublich talentierten und leidenschaftlichen Cast sehen.
Pose

Auch der Sender FX steht voll und ganz hinter Murphys Projekt und fand lobende Worte für den Serien-Schöpfer:

Vor gut 10 Jahren brachte uns Ryan [Murphy] das bahnbrechende Skript zu Glee, einer Serie, die Underdogs zelebrierte und einen unbekannten und diversen Cast darstellte, der den Weg für neue Normen der Einbeziehung und Vielfältigkeit im amerikanischen Fernsehen ebnete. In Pose richtet Ryan Murphy erneut das Scheinwerferlicht auf Menschen, die von der Gesellschaft marginalisiert wurden, gemeinsam mit emotionalen Geschichten und einem extrem talentierten Cast in einer inspirierenden Serie.

Die Dreharbeiten zu Pose sollen im Februar 2018 beginnen, damit die Serie im Sommer desselben Jahres auf den amerikanischen Fernsehbildschirmen debütieren kann. Wann wir das Dance-Musical von Ryan Murphy auch in Deutschland zu sehen bekommen, steht bisher noch nicht fest.

Hättet ihr Lust, euch Pose anzusehen?

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