Pacific Rim 2 - Dieses massive Logikloch erwartet euch in Uprising

28.03.2018 - 09:01 UhrVor 4 Jahren aktualisiert
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Pacific Rim: Uprising - International Trailer (English) HD
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© Universal Pictures
Pacific Rim 2
Ein Bericht weist auf ein massives Handlungsloch in Pacific Rim 2 hin. Die narrative Logiklücke umfasst die Pläne der Precursors und ihren eigens erschaffenen Kaiju.

Vorsicht, es folgen Spoiler zur Pacific Rim-Reihe: Seit dem 22. März ist Pacific Rim 2: Uprising in den deutschen Kinos zu sehen. Screen Rant  verweist in einem Bericht auf ein massives Logikloch, das sich mit den Plänen der Precursors und ihren mit bio-organischer Technologie geschaffenen Kaijus, riesige Amphibienwesen, beschäftigt. Diese haben sich demnach nämlich gravierend und sinnfrei verändert. Im Wesentlichen verfolgt die außerirdische, Menschen-große Rasse der Precursors im ersten Pacific Rim das Vorhaben, die Erde an sich zu reißen. Diese wurde auf Grund ihres günstigen, durch große CO2-Vorkommen in der Atmosphäre geprägten Klimas als Ort der Unterjochung ausgewählt.

In Pacific Rim 2 geht es den Precursors zunächst nicht mehr primär um die Welteroberung, sondern ums vorbereitende Terraforming unserer Erde. Denn die Kaiju haben nun den Auftrag, sich in den japanischen Vulkan Fuji zu stürzen, um ein Erdbeben auszulösen und damit die Pazifische Platte in Mitleidenschaft zu ziehen. Dies würde unseren Planeten durch damit einhergehende Veränderungen in der Atmosphäre für die Eroberer bereit machen. Hierbei stellt sich die Frage, warum dies überhaupt nötig ist. Waren die Bedingungen nicht bereits im Vorfeld geeignet? Zwar weist der Bericht auf eine mögliche Fehlinterpretation hinsichtlich der wahren Motive der Precursors hin. Doch die Hinweise, die Uprising anbietet, würden schlichtweg nicht funktionieren.

Pacific Rim

So weise nichts darauf hin, abgesehen von der explizit ausgesprochenen Enthüllung des Plans, dass sich die Kaiju in Pacific Rim in den Mount Fuji stürzen sollen. Viele Angriffe finden weit entfernt von Japan statt, zum Teil am vom Fuji entgegengesetzten Ende der Welt. Zu den Angriffszielen im ersten Teil gehören San Francisco, Sydney und Hongkong. Auch im zweiten Teil gibt es entsprechende Angriffe, die sich geografisch mit dem Plan nicht vereinbaren lassen. Das Aufdecken der Suizidmission der Kaiju ergebe keinen Sinn und finde ohne kohärente Logik statt und doch schafften es die Helden, diesen Plan zu entschlüsseln.

Screen Rant wirft den Machern vor diesem erzählerischen Hintergrund vor, durch die nachträgliche Änderung der Mythologie einen dritten Teil vorbereiten zu wollen, wobei Regisseur Steven S. DeKnight bereits im Oktober vergangenen Jahres gegenüber Nerdist  die Absichten eines erweiterten Pacific Rim-Universums à la Star Wars und Star Trek zum Ausdruck brachte. Neben den Drehbuchautoren Emily Carmichael, Kira Snyder und T.S. Nowlin schrieb auch Regisseur Steven S. DeKnight am Skript mit.

Mehr: Pacific Rim-Macher: Legendärer Mecha-Anime Gundam mit Live-Action-Film

Was sagt ihr zum Logikloch in Pacific Rim 2: Uprising?

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