Glücksfall für Marvel-Fans: Science-Fiction-Juwel Akira kommt wirklich

Akira
© Sputnik/Disney
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Hollywood hat Manga-Verfilmungen noch nicht aufgegeben. Die Adaptionen von Ghost in the Shell und Battle Angel Alita sind optisch eindrucksvoll, erzählen ambitionierte Science-Fiction-Geschichten, große Filmemacher versuchen sich an ihnen - aber sie bleiben häufig hinter den Erwartungen zurück. Studios vertrauen den Stoffen nicht.

Der Thor 3-Macher verwirklicht die Akira-Träume

Die Produktionsgeschichte von Akira ist nun auch etwa so lang wie die von Alita: Battle Angel, die James Cameron dieses Jahr endlich zusammen mit Robert Rodrigeuz realisierte. Seit 2002 geistert eine Realfilm-Adaption des Science-Fiction-Mangas durch die Filmwelt. Allein in den letzten sechs Jahren wurden 4 verschiedene Regisseure mit dem Projekt in Verbindung gebracht, darunter auch das Get Out-Genie Jordan Peele.

Der Akira-Kinostart steht schon fest

Jetzt entsteigt Akira dem Entwicklungsfegefeuer. Thor 3-Regisseur Taika Waititi ist seit Herbst 2017 an Bord der Produktion. Zwischenzeitlich wurde es danach besorgniserregend still um Akira. Vor 2 Monaten zuckte der Akira-Körper dann wieder.

Nun erfuhr Deadline, dass der Kinostart für Akira feststeht:

  • Am 21.05.2021 soll Akira in den US-Kinos erscheinen.

Wird dürfen also in ziemlich genau 2 Jahren mit der Veröffentlichung auch in Deutschland rechnen. Damit wären fast 2 Jahrzehnte vergangen, seitdem erstmals Gedanken um einen Akira-Realfilm kreisten. Und wir hätten die Zukunftsvision von Akira überholt. Der Manga spielt im Jahr 2019.

Darum geht es in Akira

Waititi hatte in einem Interview bereits zu Protokoll gegeben, dass sein Akira kein Remake des Animeklassikers von Katsuhiro Otomo aus dem Jahr 1988 werden soll. Er werde sich stattdessen die originalen Graphic Novels anschauen und daraus eine neue Geschichte entwickeln. Die Mangas erschienen von 1982 bis 1990, ebenfalls aus der Feder von Katsuhiro Ôtomo.

Waititis Thor 3 gehört zu den MCU-Filmen, die durch die klare Handschrift eines Regisseurs hervorstechen. Er gestaltete in der Comic-Verfilmung einen heruntergekommenen Müllplaneten, dessen Bewohner zwischen Nihilismus und Anarchismus ihr Dasein bestreiten. Gute Arbeitsnachweise für die Adaption eines dystopischen Mangas.

Die Vorlagen spielen in einem wiedererbauten Tokyo, fortan Neo Tokyo, das von einer Atombombe zerstört wurde. Im Jahr 2019 prägen Terrorismus und Bandenkriege das rauhe Stadtbild, in dem sich Tetsuo Shima innerhalb einer Motorrad-Gang bewegt. Er trifft eines Tages auf Takashi, der übernatürliche Kräfte besitzt, die bald auch Tetsuo herausbildet. Die Vorlagen zeichnen sich durch Härte in der Darstellung von Gewalt und einen besonderen Realismus aus.

Wer jetzt Lust bekommen hat: Der Anime Akira ist gerade bei Netflix verfügbar.

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Moviepilot Team
Surfer Rosa Hendrik Busch
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Redakteur bei Moviepilot. Glaubt, dass Netflix sich irgendwann noch durchsetzen wird und schreibt deshalb hauptsächlich über VOD und Streaming. Schöner als Sport sind nur Filme darüber.
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