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Gier, Geld, Gekko - Wall Street 2 stürmt die Charts

Michael Douglas in Wall Street 2
© 20th Century Fox
Michael Douglas in Wall Street 2

Wall Street 2: Geld schläft nicht hat in den USA souverän die Spitze der US-Kino-Charts übernommen. 19 Millionen Dollar hat sich die Fortsetzung von Oliver Stone erspielt. Zwar erwartete das Studio einige Dollars mehr, aber immerhin ist dies eines der besten Startergebnisse für den Regisseur, der gern den Zeigefinger in die Wunden Amerikas legt. Einen Großteil zum Erfolg haben gewiss auch die Hauptdarsteller Michael Douglas und Shia LaBeouf beigetragen, die wir gegen Ende des Jahres bestimmt auf diversen Preis-Nominierungslisten sehen werden.

In Deutschland stritten sich Resident Evil: Afterlife und Eat, Pray, Love um den 1. Platz. Während ersterer wegen dem 3D-Zuschlag mehr Geld einnahm, hatte die Liebesgeschichte mit Julia Roberts mehr Besucher.

Die Eulen auf Kriegspfad aus Die Legende der Wächter haben sich 16,3 Millionen Dollar erspielt und damit nicht so gut abgeschnitten, wie erhofft. Das macht aber nichts, denn bekanntlich haben Kinder- bzw. Familienfilme einen langen Atem und ziehen dem Publikum das Geld über einen längeren Zeitraum aus der Tasche. 3D-Preise an jedem Wochenende zu bezahlen, ist etwas teuer und so werden wir weiter beobachten, welche Kasse der Film von Zack Snyder in Zukunft noch machen wird.

Ben Affleck konnte sich mit seinem Thriller The Town – Stadt ohne Gnade behaupten und hat sich weitere 16 Millionen Dollar erspielt. Damit hat er jetzt bereits 49,1 Millionen Dollar auf seinem Konto. Das ist ein riesiger Erfolg für Ben Affleck, dem der Regiestuhl so richtig zu passen scheint. Auch die Komödie Einfach zu haben mit Emma Stone baute nicht allzu stark ab und hat weitere 10,7 Millionen Dollar erspielt. Die Hauptdarstellerin werden wir weiter im Auge behalten, denn sie scheint Starqualitäten zu besitzen.

Die Top 5 beschließt die Komödie Du schon wieder mit den Damen Jamie Lee Curtis und Sigourney Weaver in den Hauptrollen, die zwei zickenden Schulkameradinnen geben und deren Töchter ihren Müttern in nichts nachstehen. 8,3 Millionen Dollar waren den Zuschauern die Zicken der zwei Generationen wert.

Auf den folgenden Plätzen landeten Filme, die sich schon länger in den Charts befinden.
6. Platz – Devil (weitere 6,4 Millionen Dollar = 21,7 Millionen Dollar)
7. Platz – Resident Evil: Afterlife (weitere 4,9 Millionen Dollar = 52 Millionen Dollar)
8. Platz – Alpha & Omega (weitere 4,7 Millionen Dollar = 15,1 Millionen Dollar)
9. Platz – Takers (weitere 1,6 Millionen Dollar = 54,9 Millionen Dollar)
10. Platz – Inception (weitere 1,25 Millionen Dollar = 288 Millionen Dollar)

Quellen:
imdb
blickpunktfilm
boxofficemojo

Moviepilot Team
Ines W. Ines Walk
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Chefredakteurin von Moviepilot, sozialisiert von Gerippchen Unsterblich, David Lynch und Kirk aus Stars Hollow. Einziges Redaktionsmitglied, welches Mathe mag. Wertet deshalb am liebsten Daten aus.
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Ab 22. August im Kino!Good Boys