Düsterer und sexyer: Lucifer-Macher sprechen endlich über die Netflix-Staffel

03.04.2019 - 14:10 UhrVor 3 Jahren aktualisiert
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Lucifer - S03 First Look Trailer (English) HD
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© Fox
Lucifer
Nach der Absetzung von Lucifer gingen Fans auf die Barrikaden und Netflix rettete die Serie vor dem Aus. Jetzt sprachen die Macher darüber, was der Umzug zu Netflix wirklich für die Serie bedeutet.

Was haben Fans gefeiert und getanzt, als der Streaming-Dienst Netflix ihre geliebte Serie Lucifer vor dem Aus rettete. Jedoch war auch klar, dass der Wechsel zur neuen Plattform Änderungen nach sich ziehen würde. Wir wissen beispielsweise inzwischen, dass wir mehr nackte Haut zu sehen bekommen werden, und dass die 4. Staffel lediglich 10 Folgen umfassen wird.

Was sich gerade durch diese deutliche Kürzung der Staffel ändern wird, konnten wir bislang schlecht einschätzen. Wie sehr würde die kürzere Laufzeit die Macher fordern, die bislang über 20 Folgen Zeit für ihre Geschichten hatten? Genau darüber sprachen die Produzenten der Serie, Joe Henderson und Ildy Modrovich, jetzt in einem Interview.

Lucifer bei Netflix bleibt Lucifer, nur stromlinienförmiger, düsterer und sexyer

Im Gespräch mit Spoiler TV  (was trotzdem spoilerfrei ist) erklärten Joe Henderson und Ildy Modrovich, dass sie Lucifer nicht vollkommen umkrempeln würden. Die Serie sollte ihr Herz und ihren Geist behalten. Doch sie wollten auch neue Grenzen ausloten. Was bislang düster war, würde noch etwas düsterer, und was sexy war, noch ein klein wenig sexyer. Dazu passen Andeutungen von Tom Ellis, dass er in Staffel 4 die Hüllen fallen lassen soll.

Tom Ellis als Lucifer

Was die Kürze der Staffel angeht, verrieten die Produzenten, dass sie diese Herausforderung sogar begrüßt hätten:

Herausforderung? Macht ihr Witze?? Wir fanden es fantastisch, weniger Folgen zu haben. So konnten wir einen viel klareren, stromlinienförmigeren Handlungsbogen aufbauen.

Und da wir wussten, dass die Leute es in kürzerer Zeit wegbingen würden, haben wir uns an krassere Cliffhanger für jede Folge herangetraut.

Insgesamt sei die 4. Staffel "schlanker, ranker und richtig fies". Die Macher hätten es viel eher gewagt, einmal in Episode 2 etwas anzudeuten, was sich erst deutlich später, in Episode 8 vielleicht, auflösen würde. Nur leider hätten sie dadurch auch nicht mehr die Möglichkeit gehabt, Geschichten abseits der Haupthandlung zu erzählen:

Der einzige Nachteil ist, dass wir einfach keine losgelösten Einzelgeschichten mehr erzählen konnten - was so viel Spaß machen kann und uns tolle Einblicke in den Charakter bestimmter Figuren schenkt.

Ein Rückschlag: Keine Einzelgeschichten in Lucifer mehr?

Die 4. Staffel von Lucifer schenkt euch neue Figuren, die ihr lieben werdet

Nun wissen wir ja inzwischen, dass es in Staffel 4 einige neue Gesichter geben wird. Dazu zählen unter anderem Lucifers Jugendliebe Eva (Inbar Lavi) und Father Kinley (Graham McTavish), ein ganz besonderer, warmherziger Priester. Was die Neulinge angeht, versprachen die Produzenten, dass Fans begeistert sein würden:

Wir hatten solches Glück, dass wir Inbar als Eve und Graham McTavish für die Rolle des Father Kinley bekommen haben. Sie haben es beide sowas von drauf und auch wenn ihre Figuren Lucifer und seinen Freunden das Leben etwas schwer machen könnten, werden die Fans sie lieben.

Lauren German versprach hinsichtlich McTavish, dass er "jede einzelne Szene stiehlt":

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Uns erwarten also neue Charaktere, mehr Düsternis, etwas mehr Sexyness und ein ordentlich angezogenes Tempo. Noch dazu soll sich ein weiterer Charakter in dieser Staffel endlich verlieben und die gute Ella so einiges durchmachen. Wir dürfen also gespannt sein.

Die 4. Staffel Lucifer wird noch 2019 auf Netflix starten. Hierzulande wird sie jedoch weiterhin bei Amazon Prime zu sehen sein, wann genau ist jedoch noch nicht bekannt.

Freut ihr euch auf die düstere, kürzere Staffel von Lucifer?

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