Eine der grausamten MCU-Erfindungen: Warum in Black Widow ständig über den Roten Raum gesprochen wird

16.07.2021 - 11:15 UhrVor 2 Jahren aktualisiert
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Black Widow taucht tiefer in die Mechanismen des Roten Raums ein. Wir haben alle wichtigen Infos und Comic-Hintergründe zu dem brutalen MCU-Programm für euch.

Der neue Marvel-Blockbuster Black Widow widmet sich der Vergangenheit von Natasha Romanoff. Näher beleuchtet wird ein Kapitel aus dem Leben der MCU-Heldin, das zwischen Captain America: Civil War und Avengers: Infinity War spielt.

Dabei taucht der Film so tief wie nie in die Mechanismen des sogenannten Roten Raums ein, der als grausames Ausbildungsprogramm dazu dient, trainierte Killer:innen wie Natasha selbst zu erschaffen. Wir haben euch alle Infos zum Roten Raum im MCU und aus den Comics zusammengefasst.

Der Rote Raum ist einer der schonungslosesten MCU-Einfälle

Vor Black Widow wurde das sowjetische Programm im Marvel-Filmuniversum nur gelegentlich erwähnt. Der Rote Raum, auch als Black Widow-Programm bekannt, sollte der Sowjetunion zur Zeit des Kalten Kriegs dazu dienen, die besten Spion:innen auszubilden.

Hierfür wurden kleine Mädchen einem Training unterzogen, das psychische und körperliche Fähigkeiten mit brutalen Methoden formte. In einer Rückblende aus Avengers: Age of Ultron wurde auch kurz gezeigt, wie Natasha (Scarlett Johansson) hier ebenfalls als junges Mädchen zur Spionin und Profikillerin erzogen wurde.

Schaut hier noch unsere Video-Review zu Black Widow:

Black Widow: Würdiger Abschied oder Enttäuschung? | Review
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Zu den harten Ausbildungsmaßnahmen im Roten Raum gehört das Training mit verschiedensten Waffen, aber auch Fähigkeiten wie Nahkampf, taktische Manöver und die Beherrschung des eigenen Körpers mithilfe von Ballett-Tanzstunden. Bei der Ausbildung wird rigoros vorgegangen. Immer wieder müssen zwei Mädchen gegeneinander kämpfen, wobei die Gewinnerin die Verliererin am Ende töten muss. Auch das Training mit Schusswaffen wird irgendwann an lebenden Zielen durchgeführt.

Um die jungen Mädchen als Teil des Black Widow-Programms auch mental zu stärken, werden sie manipulativen Videoaufnahmen ausgesetzt, die mit unterschwelligen Botschaften der Gehirnwäsche dienen. Nachts werden die Mädchen außerdem mit Handschellen ans Bett gekettet, damit sie nicht fliehen können.

Natasha im Black Widow-Programm

Damit ist aber wohl nur ein Teil dessen beschrieben, was im Roten Raum noch alles an Grausamkeiten vor sich geht. In Age of Ultron erklärt Natasha ihrem Kollegen Bruce Banner auch die skrupellose Abschlusszeremonie des Black Widow-Programms. Die besteht vor allem darin, dass den jungen Frauen die Gebärmutter entfernt wird, wodurch sie niemals Kinder kriegen können.

Im Black Widow-Solofilm wird das grausame Vergehen auch nochmal von Yelena Belova (Florence Pugh) angesprochen, die genauso wie ihre Ziehschwester Natasha im Roten Raum zur Killer-Spionin ausgebildet wurde. Im MCU ist Natasha hier auch schon Bucky Barnes begegnet, der als ebenfalls manipulierter Supersoldat einer der Aufseher war.

Neben dem Black Widow-Programm enthielt der Rote Raum nämlich auch andere Programme zur Erschaffung übermenschlicher Wesen oder übermächtiger Supersoldat:innen.

Achtung, ab hier folgen Spoiler zu Black Widow!

Schaut hier auch unser Video zur Abspannsequenz des neuen MCU-Films:

Black Widow: Die Post-Credit-Szene und das Problem mit dem Taskmaster erklärt
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Black Widow schließt mit dem Roten Raum ab

Der Black Widow-Solofilm widmet sich jetzt vor allem dem Verhältnis von Natasha zu ihrer dysfunktionalen Zweckfamilie. Im Mittelpunkt steht vor allem die Beziehung zu ihrer Ziehschwester Yelena, mit der sie von den Adoptiveltern (David Harbour und Rachel Weisz) als kleine Mädchen in den Roten Raum unter der Leitung von Dreykov (Ray Winstone) gebracht wurden.

Am Ende ist der Film durch den Sieg gegen Dreykov und die Befreiung sämtlicher Frauen aus dessen Gehirnwäsche der endgültige Triumph über sowie die Zerstörung des Roten Raums.

Black Widow im Podcast

In der aktuellen Folge des FILMSTARTS-Podcasts Leinwandliebe wird die große Kino-Rückkehr von Natasha Romanoff alias Black Widow besprochen. Warum dieser Marvel-Film vielleicht etwas zu spät kommt, aber zu den lustigsten im MCU gehört, erfahrt ihr hier:

Leinwandliebe  ist der wöchentliche Kino- und Film-Podcast unserer Kollegen und Kolleginnen von FILMSTARTS.

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Was hat euch an Black Widow am besten gefallen?

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