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Das sagen die Kritiker zu ... James Bond 007 - Spectre

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© Sony Pictures
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Nach Skyfall ist Spectre der zweite Bond-Film, der unter der Regie von Sam Mendes entstanden ist. Diesmal kreuzt der Doppelnull-Agent (Daniel Craig) den Weg der mysteriösen Organisation Spectre, die Fans der klassischen Bond-Filme schon ein Begriff sein dürfte. Deren ominöses Oberhaupt Franz Oberhauser (Christoph Waltz) scheint Bond schon eine Weile zu kennen. Von Mexiko über Italien bis in die Alpen verschlägt es Bond auf der Suche nach Antworten wieder in alle möglichen Ecken der Welt. Mit M (Ralph Fiennes), Moneypenny (Naomie Harris) und Q (Ben Whishaw) stehen Bond aber einige bekannte Gesichter zur Seite. Und wie es sich für Bond gehört, wird er auch die Bekanntschaft der einen (Léa Seydoux) oder anderen Dame (Monica Bellucci) machen.

Die harten Fakten zu Spectre:

  • 19 Kritikerbewertungen mit einem Durchschnittswert von 6.3
  • 129 Community-Bewertungen mit einem Durchschnittswert von 6.8
  • 60 Kommentare und 12 Kritiken
  • 2x Lieblingsfilm und 0x Hassfilm
  • 2589 haben sich den Film vorgemerkt und 24 sind nicht interessiert

Das sagen die englischsprachigen Kritiker zu Spectre:

Demetrios Matheou von Indiewire war beeindruckt von den Action-Sequenzen in Spectre:

Einiges an der Action verschlägt einem die Sprache, dazu gehört ein Kampf in einem rasenden Helikopter, eine Verfolgungsjagd in Rom, die noch exquisiter als aufregend ist; und ein Faustkampf zwischen Bond und dem massiven Dave Bautista, der so brutal und beeindruckend ist wie der zwischen Connery und Shaw in Liebesgrüße aus Moskau.

Neil Smith von Totalfilm zog einen Vergleich zum direkten Vorgänger Skyfall:

Obwohl nicht so dramatisch dicht und emotional fesselnd wie Skyfall, ist Spectre dennoch elegante pulsbeschleunigende, wenn auch ein wenig überlange Unterhaltung, die kein Problem haben sollte, den Einnahmen des Vorgängers nachzukommen.

Stephen Dalton vom Hollywood Reporter sah einen Film, der weiter die Geschichte seines Helden aufdeckt, aber in der Qualität schwankt:

Aber Mendes beginnt auf die selbe beeindruckende Art und Weise wie bei Skyfall, indem er Bonds Vorgeschichte vertieft, während er sich selbstbewusst an seinem klassischen Erbe der Sechziger bedient. Der erste Akt ist großartig, voll von düsterem, überzeugendem und bravourös verziertem Filmemachen. Die letzte Stunde enttäuscht jedoch mit zu vielen Plot-Twists von der Stange und Charakteren, die Typen bleiben.

Das sagen die deutschsprachigen Kritiker zu Spectre:

Christian Ihle von der taz sah einen nostalgischen und politischen Bond-Film:

Der “Spectre”-007 ist ein Bond vom alten Schlag, ein Bond aus einem untergehenden Zeitalter, als die Geheimdienstarbeit noch goldenes Handwerk war und keine anonyme Überwachungsmaschine. In “Spectre” kämpft die alte Welt des James Bond, wie wir ihn kannten, gegen die neue Geheimdienstwelt der Snowden-Enthüllungen.

Die psychologische Komponente ist für Andreas Borcholt vom Spiegel das eigentliche Zentrum des Films:

Zu viel darf man hier nicht verraten, denn "Spectre", mit 148 Minuten der längste Bond-Film, ist zwar ein angemessen rasant getakteter Action-Thriller. Das eigentliche Spektakel ist aber das beinahe kammerspielartige Psychodrama, das sich abseits der Schauwerte auffächert und viele lose Enden aus den vorherigen drei Filmen verknüpft.

Peter Osteried von Gamona störte sich daran, dass in Spectre keine Risiken eingegangen werden:

„Spectre“ ist eine Enttäuschung, vor allem deswegen, weil er so viel hätte versuchen können, aber immer auf Nummer Sicher geht. [...] Nach „Skyfall“ ist der Sturz umso tiefer. Vielleicht konnte „Spectre“ den Erwartungen auch gar nicht gerecht werden. Aber das Gefühl wird man nicht los: Es wird Zeit für neue Leute vor und hinter der Kamera.

Fazit zu Spectre:

Spectre überwältigt die Kritiker nicht so sehr, wie es Mendes letzter Bond tat. Trotzdem sind die Kritiker vom neuen Abenteuer des Agenten angetan. Vor allem die nostalgische Note von Spectre wird angemerkt und das nicht nur im Bezug auf die Organisation Spectre, die das erste Mal seit Diamantenfieber den Weg von 007 kreuzt. Auch die aufwändigen Action-Sequenzen finden bei den Kritikern Anklang und werden hochgelobt. Für einige ist Bond darüber hinaus auch ein gelungenes Psychodrama. Allerdings könne der Film sein hohes Tempo nicht über die zweieinhalb Stunden halten und falle gegen Ende deutlich ab. Auch in den häufig vorgebrachten Vergleichen mit Skyfall sehen einige Kritiker einen deutlichen Unterschied, was die Qualität anbelangt.

Freut ihr euch auf den Kinostart von Spectre?

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