Artemis Fowl - 7 Gründe, sich auf die Verfilmung zu freuen

Disney's Artemis Fowl - Teaser (Deutsch) HD
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© Disney-Hyperion
Artemis Fowl: Buchcover & Filmposter
27.11.2018 - 11:05 UhrVor 2 Jahren aktualisiert
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Die Fantasy-Romanverfilmung von Artemis Fowl nach Eoin Colfer hat einen ersten Trailer erhalten und wir verraten euch, warum es Grund zur Freude gibt.

Update: Dieser Artikel erschien bereits am 25.09.2017 erstmals auf moviepilot, als das US-Startdatum von Artemis Fowl bekanntgegeben wurde. Wir haben ihn nun noch einmal hervorgeholt und für euch entsprechend angepasst.

Die Verfilmung des irischen Fantasy-Jugendbuches Artemis Fowl von Eoin Colfer hat einen ersten Teaser Trailer erhalten. In Deutschland wird der Kinostart am 08.08.2019 erfolgen. Doch was macht Artemis Fowl so besonders? Was Fans der Reihe nach Jahren eines immer wieder hinausgezögerten Adaptionsversuchs ein jubelndes Endlich! ausstoßen lassen wird, könnte andere vor ein Rätsel stellen. Artemis wer? Damit das nicht so bleibt, folgt ein Plädoyer dafür, sich unbedingt auf die Geschichte des kriminellen Genies einzulassen (und vorzugsweise noch vor dem Kinostart alle acht Bände zu verschlingen).

Cover der ersten 6 Artemis-Fowl-Bände in ihren irischen und US-Ausgaben

1. Grund: Artemis Fowl erzählt eine außergewöhnliche Fantasy-Geschichte

Fantastik-Fans sollte der Name Artemis Fowl längst ein Begriff sein. Sie wissen: Die 2001 mit ihrem ersten Band erschienene Reihe ist keine gewöhnliche Fantasy-Erzählung, in der gutherzige Gefährten sich auf eine abenteuerliche Reise begeben. Stattdessen spielt Artemis Fowl in der Gegenwart und dreht sich um ein 12-jähriges kriminelles Genie, dass seit dem Verschwinden seines Vaters das Familienimperium mit harter Hand führt. Als Artemis von der geheimgehaltenen Existenz von Fabelwesen wie Feen und Kobolden erfährt, schmiedet er nicht etwa den Plan, sich mit ihnen anzufreunden, sondern sie um ihr tonnenweise vorhandenes Gold zu erpressen, indem er eine Fee entführt. Der Bösewicht und Anti-Held wird hier zur Hauptfigur. Die Verfilmung will sich gleich die ersten beiden Bände zusammen vornehmen.

2. Grund: Artemis Fowl hat einen einmaligen Humor

Vorlagen-Autor Eoin Colfer selbst hat sein Buch als "Stirb langsam mit Feen" beschrieben (wie uns indiewire  erinnert), was wegen der Geiselsituation darin nicht nur äußerst zutreffend ist, sondern zugleich auch noch im Paradox dieser kombinierten Worte den Humor des Schriftstellers offenbart, der von jeder Seite trieft und der sich ganz bestimmt auch exzellent auf die Dialoge im Film übertragen lässt. Nicht zuletzt seine hintersinnige Komik legt das Werk mehr als nur jugendlichen Lesern ans Herz. Dass Protagonist Artemis Fowl selbst im Buch trotz seines gewaltigen IQs mit Humor nichts anzufangen weiß, macht wiederum einen Großteil des Spaßes aus.
Buchcover-Ausschnitt der deutschen Ausgabe von Band 2: Artemis Fowl - Die Verschwörung

3. Grund: Artemis Fowl und Co. sind Charaktere, wie ihr sie nie zuvor gesehen habt

Neben dem humorlosen, aber genialen Artemis Fowl bevölkern außerdem jede Menge skurriler Gestalten seine Welt, die einem einfach ans Herz wachsen müssen: Da ist zunächst die entführte kämpferische Elfe Holly Short, ihres Zeichens der erste weibliche Officer der ZUP (Zentralen Untergrundpolizei) sowie ihr cholerischer Vorgesetzter Julius Root (der in der Verfilmung zur Frau wird). Desweiteren tümmeln sich Zentaur-Technik-Genie Foaly sowie die größenwahnsinnige Kobold-Dame Opal Koboi in der unterirdischen Feenwelt. Außerdem sollte natürlich der kleptomanische Zwerg Mulch Diggums nicht vergessen werden, der sich mit ausgehaktem Kiefer durch die Erde buddelt und gelegentlich starke Winde fahren lässt. Wo außer in Artemis Fowl zählt mit Butler ein außen harter und innen besorgter Leibwächter zu den Hauptfiguren einer Geschichte?

4. Grund: Disney hat sich des Stoffe angenommen

Seit 2001 gab es Pläne, Artemis Fowl zu verfilmen, als Harvey Weinstein die Buchrechte erwarb. Erst als Disney 2013 voll in die Produktion miteinstieg, kam die Vorlage ihrer Verfilmung aber ein Stück näher. Die Thematik des Stoffes mag auf den ersten Blick nicht die lupenreine Familienunterhaltung sein, wie wir sie von der Marke Disney kennen (Stichwort: bewaffnete Elfen), aber das macht die Angelegenheit für mich umso interessanter. Durch den Studio-Riesen wird zudem sichergestellt, dass die Verfilmung von Artemis Fowl die weitreichende internationale Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient.
Kenneth Branagh in Mord im Orient Express

5. Grund: Artemis Fowl hat mit Kenneth Branagh einen ambitionierten Regisseur

Dass der Nordire Kenneth Branagh (aka Gilderoy Lockard aus Harry Potter) sich der Verfilmung von Artemis Fowl als Regisseur angenommen hat, halte ich für äußerst vielversprechend. Spätestens seit er den Filmen Thor und Cinderella seinen Stempel aufgedrückt hat, wissen wir, dass er etwas von Fantasy versteht. Als Shakespeare-Kenner weiß er außerdem, wie Intrigenspiele funktionieren und das kann der Adaption ebenfalls nur zu Gute kommen.

6. Grund: Artemis Fowl ging sorgfältig auf Darsteller-Fang

Nachdem ein erster Besetzungs-Aufruf für die Hauptfigur im Mai 2017 laut RTE  ohne Erfolg blieb, warf die Casting-Agentur von Artemis Fowl ihr Netz Anfang September erneut aus: Gesucht wurde ein irischer Junge (mit irischem Akzent) zwischen 9 und 13, egal welcher Ethnizität. Dass die Filmemacher verstehen, wie wichtig die richtige Wahl für die Rolle des Artemis Fowl ist und dass sie diese Entscheidung nicht übereilen, finde ich genauso lobenswert, wie den Umstand, dass Disney ein frisches, unverbrauchtes Gesicht willkommen wäre. Dieses wurde schließlich mit Ferdia Shaw gefunden.
Judi Dench in Die Insel der besonderen Kinder

7. Grund: Artemis Fowl zieht große Stars an

Während die Suche nach dem Protagonisten noch lief, konnte der Film schon ein paar berühmte Namen mit sich in Zusammenhang bringen: Judi Dench ergatterte den Posten der Commanderin Root. Die zur Dame geadelte Britin hatte sich Regisseur Kenneth Branagh bereits für seine Adaption von Mord im Orient Express an Bord geholt. Und auch Josh Gad ist seit dem Orient-Express ein alter Bekannter von Brannagh, der diesmal den diebischen Zwerg verkörpern wird.

Aus welchem Grund freut ihr euch auf die Verfilmung von Artemis Fowl? Hattet ihr den Film vorher schon auf dem Schirm?

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