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2013 kommt was auf uns zu...

26.12.2012 - 08:50 UhrVor 8 Jahren aktualisiert
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2013 ist was los
© Sony/Disney/20th Century Fox/Warner Bros. u.a.
2013 ist was los
User Dachsman blickt auf ein paar Kinohighlights, die uns nächstes Jahr erfreuen werden – hoffentlich.

Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu, alle Leute meinen mit „Weltuntergangswitzen“ besonders lustig sein zu müssen und die „Best Of“-Listen ziehen über das Internet wie Hurrikan Sandy über die USA. Dabei ist es doch so langweilig Rückschau zu halten. Wieso immer nur auf das Vergangene schauen? Lasst uns das neue Jahr lieber freudig begrüßen und vorausschauen, was uns filmisch alles 2013 erwartet.

Jack Reacher (3. Januar)
Christopher McQuarrie (Regie, vorher Drehbuchautor von Operation Walküre) und Tom Cruise (Hauptdarsteller von Operation Walküre) wieder vereint, diesmal mit wirklich fiktiven Geheimagenten. Sieht aber brauchbar aus.

Silver Linings (3. Januar)
Oscar-Season beginnt dieses Jahr auch bei uns früh. Tragikomödie mit Hangover-Star Bradley Cooper und Tribute-von-Panem-Star Jennifer Lawrence. Und Robert De Niro. Wer sowas braucht.

Schlussmacher (10. Januar)
Neuer Film von und mit Matthias „Schweiger-Light“ Schweighöfer. Wer braucht sowas?

Django Unchained (17. Januar)
Ja, ich freu’ mich ja auch. Der Trailer sieht allerdings nur so lala aus und außerdem: 2 Stunden und 21 Minuten Laufzeit? Was habt ihr alle mit eurer Überlänge? Das ist doch unwirtschaftlich, wenn ich so lange in einem Film bin, der noch nicht mal in 3D ist, dann geht doch Zeit für andere Filme drauf. Also wirklich, Hollywood. Ich bin enttäuscht von Dir.

House at the End of the Street (17. Januar)
Horror-Gedöns vom Hush-Regisseur, für das sich wahrscheinlich niemand interessieren würde, wäre Jennifer Lawrence nicht mit an Bord.

Flight (24. Januar)
Neuer Film von Robert Zemeckis. Bisher noch gar nichts von gehört (Kurze Recherche: Denzel Washington und eine wahre Begebenheit, die sehr an Boy A erinnert). Nach Zemeckis’ letzten Filmen vielleicht nicht unbegründet.

Frankenweenie (24. Januar)
Langfassung von Tim Burtons Kurzfilm von 1984. Wird nach Alice im Wunderland und Dark Shadows vielleicht endlich mal wieder sehenswert, oder Tim?

Gangster Squad (24. Januar)
Ryan Gosling, Sean Penn, Emma Stone und der verschobene Film nach dem “Dark Knight Rises”-Amoklauf. Mehr habe ich von dem Ding bisher aber auch nicht gehört.

Lincoln (24. Januar)
Oscar, die zweite. Allerdings: Spielberg und Day-Lewis. Verspricht also doch einiges.

The Last Stand (31. Januar)
Actionreißer mit Arnie vom Regisseur von I Saw The Devil.

Zero Dark Thirty (31. Januar)
Oscar, die dritte. Von Kathryn Bigelow über Osama Bin Laden. Achtung, satirische Spitze: Na, wem die Academy wohl den Vorrang geben wird: Bin Laden oder Lincoln, hur, hur, hur…

Hitchcock (7. Februar)
Selbsterklärend. Starbesetztes Biopic über den Großmeister der Suspense. Kommt bisher nicht sonderlich gut weg.

Kokowääh 2 (7. Februar)
Warum?

Parker (7. Februar)
Einer von den mittlerweile unzähligen Jason-Statham-Filmen. Die meisten von den Dingern wären wohl Direct-to-DVD besser aufgehoben, aber wie die ganzen anderen (Safe, Bitz, War) kommt auch der in die Kinos.

Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben (14. Februar)
Teil 4 fand ich doof, den Trailer zu Teil 5 allerdings überraschend ok. Der deutsche Verleihtitel setzt die missglückte Serientradition fort.

Findet Nemo (14. Februar)
Pixar, die erste in diesem Ausblick.

Les Misérables (21. Februar)
Auf den freue ich mich, trotz aller Bedenken, die man haben kann, richtig. Kleines Detail am Rande: Les Misé: 600 Seiten: 160 Minuten Film; Der Hobbit: 360 Seiten: 170 Minuten Film und zwei Fortsetzungen. Just sayin’.

The Master (21. Februar)
Der neue Film von Paul Thomas Anderson mit Joaquin Phoenix und Philipp Seymour Hoffman. Wirft also einige große Namen in den Ring. Natürlich schon jetzt der heißeste Scheiß überhaupt und es dürfen gerne Wetten abgeschlossen werden, wie oft in der Filmkritik ein Wortspiel mit “The Master” gemacht wird.

3096 Tage (28. Februar)
Natascha Kampusch – der Film. Nach Marco W. – 247 Tage im türkischen Gefängnis der nächste Kassenschlager aus Deutschland. Bei Erfolg darf dann das Rätselraten beginnen, wer die Hauptrolle im amerikanischen Remake übernimmt.

Hänsel & Gretel: Hexenjäger (28. Februar)
Vom Dead-Snow-Regisseur. Wird also entweder ähnlich unterhaltsam wie Abraham Lincoln Vampirjäger oder schmerzhaft wie Snow White and the Huntsman.

Hyde Park am Hudson (28. Februar)
Bill Murray. Immerhin. Und sonst?

Oz – Eine phantastische Welt (7. März)
Oh, cool, Sam Raimi ist wieder da! Und er dreht…Alice im Wunderland in Oz? Ich gebe die Hoffnung trotzdem nicht auf, dass James Franco auch diesmal einen Arm einbüßt. Und wir alle wissen, was das bei Raimi heißt.

Jack and The Giants (14. März)
Hey, Bryan Singer ist gar nicht so schlecht, die Superhelden-Filme von ihm waren bisher ganz ordentlich. Auch wenn er ein bisschen aussieht wie der eine Moderator von taff (nicht der farbige). Wobei das hier schon sehr nach Snow White and the Huntsman aussieht.

G.I. Joe: Die Abrechnung (28. März)
Primär deswegen erwähnenswert, weil der schon letzten März anlaufen sollte. Werbekampagne lief schon (ein Trailer in der Halbzeitpause vom Superbowl, einer der teuersten Werbeplätze der Welt), aber das Studio hat einen Rückzieher gemacht und den Film radikal umgeschnitten und neu gedreht. Das Ergebnis kann man jetzt “endlich” bewundern. Zumindest mit Bruce Willis und The Rock. Dieser Soldatenkram ist dennoch doof.

Machete Kills (11. April)
Wohl für die Leute, die Spaß mit dem ersten Teil hatten. Ich gehöre nicht dazu.

Oblivion (11. April)
Nochmal Tom Cruise. Trailer sah ganz brauchbar aus, auch wenn ich das Gefühl habe, die Story jetzt schon zu kennen. Ich meine, wann waren postapokalyptische Regierungen jemals die Guten und wann Rebellen, die Morgan Freeman auf ihrer Seite hatten, jemals die Bösen?

Scary Movie 5 (18. April)
Some Franchise never die. Leider.

Evil Dead (25. April)
Ok, also Sam Raimi dreht das Prequel zu der Zauberer von Oz und das Remake von Tanz der Teufel macht irgendein No-Name-Regisseur. Srsly?

Seelen (25. April)
Twilight ist durch, hier kommt die nächste Verfilmung von irgendwas, das Stephenie Meyer geschrieben hat. Saoirse Ronan spielt mit.

Taffe Mädels (25. April)
Neuer Film von den Machern von Brautalarm.

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