The Walking Dead
The Walking Dead - Poster
8.2

The Walking Dead - Kritik

Alle 927 Kritiken & Kommentare zu The Walking Dead

  • Staffel 1 und 2 sind noch ganz interessant. Spätestens ab Staffel 4 merkt man jedoch, dass der Serie der rote Faden fehlt und die Konflikte sich einfach nur noch wiederholen.
    Das wäre je nachdem auch nicht so schlimm, würden einen die Charaktere am Herzen liegen. Da jedoch im Laufe der Geschichte jeder Charakter zu einer eindimensionalen gebrochen-abgefuckt-Figur verkommt, ist es auch nicht weiter schlimm, wenn einer nach dem anderen verstirbt. Gegen Ende habe ich nur noch an Daryl gehangen und dieser Charakter kommt in den Comics nicht einmal vor.
    Ein weiterer riesiger Minuspunkt der Serie sind die vielen Logiklöcher und unfassbar dummen Entscheidungen der Protagonisten.
    Eigentlich läuft jede Folge nach dem Prinzip, dass irgendwer was dummes anstellt und daraufhin die Scheisse am dampfen ist.
    Viele bewehrte Tricks, wie man die Zombies gut umgehen könnte werden einfach NIE WIEDER angewandt (Zombieblut-Schutz, Michonnes Zombie-Sklaven-Trick).
    Allgemein könnten die Zombies von iherer Beschaffenheit nicht lächerlich ungefährlicher sein, weshalb ich auch nicht verstehe wie im Laufe der Geschichte überhaupt noch Charaktere denen zum Opfer fallen.
    Ab Staffel 6 habe ich die Serie nur noch sehr halbherzig verfolgt und das was ich beobachtet habe bestätigt nur meinen Eindruck, dass die Serie an sich keine wirkliche Story hat und nur vom Inhalt des Überleben oder Sterben seiner Figuren lebt.

    • Bin immer noch angefressen, wenn ich sehe, wie gut diese Serie allgemein bei der Kritik weg kommt. Walking Dead empfinde ich mit großer Sicherheit als eine, objekttiv betrachtet, recht effekthascherische, klischeebehaftete Serie, die ihr Potenzial nie auszuschöpfen probiert.

      Die Action wird häufig durch stupides, klischeehaftes Verhalten von Figuren unnötig erzwungen, die Dramaturgie ist zwar grundsätzlich in diesem Szenario interessant, aber auch nicht anspruchsvoll umgesetzt.

      Einzelne Episoden, die bestimmte Figuren für den Zeitraum ihrer Dauer isolieren, können bisweilen sogar imponieren und wahrlich gefallen. Der Rest tut eher weh.

        • Ich schaue die Serie zwischenzeitlich so nebenbei, wenn gerade nichts besseres kommt. Am Anfang hätte ich die Serie noch mit 9/10 Punkten bewertet, da die atmosphärisch dicht gewoben war und die Zombies wirklich bedrohlich wirkten. Zwischenzeitlich habe ich mich satt gesehen, da alles was passiert am Ende auch nur eine Variation vom Bekannten ist. Die Zombies selbst kommen mir nur noch wie ein Hintergrundbild in einem Theaterstück vor. Es gibt genügend Fans die wohl noch 20 Jahre dabeibleiben werden, ich werde irgendwann wohl ganz aussteigen, wenn die Serie, wie ihr Ableger, nicht mal mehr als Lückenfüller taugt.

          • Manchmal sehr in die Länge gezogen, aber ich war von Anfang an dabei und kann mich nicht losreissen! Das schaffen nur wenige Serien ... in der kommenden Staffel werden die Schrauben wieder angezogen! !ch freue mich darauf!

            • schau sie nur weil ich schon ab der ersten dabei bin,sonst nicht mehr das was es am Anfang war.

                • Die perfekte Metapher für eine Gesellschaft, die nach dem Prinzip "Fressen, oder gefressen werden" aufgebaut ist. Was auch ihre Beliebtheit beim zunehmend paranoider werdenden Gutbürgertum erklärt. Der selbsternannte Weltver(schlimm-)besserer sieht in der Projezierung einer äußeren Bedrohung die Legitimation für seinen Machtanspruch, inklusive der Bevollmächtigung, Methoden zur Durchsetzung desselbigen anzuwenden.

                  • Ja man muss leider sagen, dass das Niveau von Walking Dead nicht mehr das Selbe ist, wie zum Anfang. Staffel 7 war nach den enttäuschenden Staffeln 4-6 wieder ein kleiner Lichtblick für mich. Lag allerdings auch nur an Negan. Genialer Charakter ... hat mir gefallen.

                    Insgesamt geht mir die Dummheit der Charaktere aber schon seit etlichen Staffeln auf die Nerven. SPOILER: Teilweise völlig idiotisch wie diese agieren ... und warum der "super taffe Carl" nicht endlich verreckt ist mir auch ein Rätsel. Unglaublich nervig dieser Charakter. Dafür hätte man lieber Glenn am leben lassen sollen ... der war wenigstens cool. SPOILER ENDE

                    Insgesamt dennoch unterhaltend und sehenswert. Bleibe weiterhin dran.

                    • Schade, dass es sich so entwickelt hat.

                      Das Problem ist halt, dass die ersten Staffeln (1-3) einfach genial vorgelegt haben, aber dennoch alles in billige Unterhaltung abgedriftet ist.

                      Es ist so, dass es anfing, wie man es sich persönlich vorstellen würde. Man wird plötzlich in eine Apokalyptische Welt hineingeworfen und muss in dieser bestehen, dabei stehen einem aber nicht Genretypisch irgendwelche Helden beiseite, wie z.B. Alice in Resident Evil, sondern normale Leute, die Angst haben und nicht wissen was sie tun sollen. Das hatte irgendwie einen gewissen Charme, denn es war mehr eine Drama-Serie als Action, auch wenn natürlich Zombies abgemurkst werden.
                      Dennoch ist das dann leider mit der 4ten Staffel umgeschlagen.

                      Man könnte meinen, die Drehbuch Autoren wussten nicht mehr wie sie das Zombie Szenario noch weiter ausbauen konnten, also musste wieder ein Gegenspieler her und es ist sogar der Selbe aus der vorherigen Staffel. hm. Auch einzelne Elemente wiederholen sich wie z.B. dass jemand gebissen wird, was wieder in eine Folge aus trauerei ausartet. Aber man kann sich die Staffel schon noch anschauen, so ist es nicht.

                      Total daneben waren dann die folgenden Staffeln, 5-6, denn in denen gibt es Polizisten die Leute entführen, irgendwelche Mörder Kannibalen, einen Autistischen Betrüger (der hat sich glaube ich als Wissenschaftler ausgegeben um nach Washington zu kommen) und so einen Typen mit einem Baseballschläger, der die Gruppe aus irgendeinem Grund nicht leiden kann. Keine Ahnung was in der 7ten passiert, aber nach diesen beiden Staffeln war es das einfach für mich.

                      Zuviel, zu übertrieben und einfach nicht mehr, dass was es noch am Anfang der Serie war.

                      Empfehlen tue ich deswegen wirklich nur die ersten 3 Staffeln, in denen alles noch neu und unverbraucht ist (bezogen auf die Serie, nicht das Zombiefilm-Genre).
                      Wer aber mehr Gewalt, mehr Kämpfe und einfache Storylines haben will wird mit Staffel 5-7 zufrieden sein.

                      • The Walking Dead und ich - die ganz große Liebe wird das vermutlich nicht mehr werden. Als ich damals hörte, dass Frank Darabont Regie bei einer Zombieserie führt, war ich gleich interessiert, da ich seine Filme, wie "Die Verurteilten" und "The Green Mile", sehr gerne schaue. Also guckte ich mir anno 2010 die ersten Folgen von Walking Dead an. Der Funke sprang dann aber nicht wirklich über.
                        Da der Hype aber immer größer wurde und ich aus meinem Freundeskreis häufig hörte, wie genial doch diese Serie ist, gab ich ihr noch eine zweite Chance und habe nun immerhin bis etwa zur Mitte der dritten Staffel geguckt. Weiter wird es für mich aber vermutlich nicht so bald gehen.
                        Positiv finde ich vor allem diese Endzeitstimmung, die die Serie heraufbeschwört und den realistischen Look der Zombies.
                        Negativ aufgefallen sind mir hingegen die platten und größtenteils unsympathischen Charaktere, die teils haarsträubenden Dialoge und die in weiten Teilen recht vorhersehbare Handlung.
                        Unerwartete Wendungen habe ich vergeblich gesucht, die Figuren haben mich weitestgehend kalt gelassen und wirklich spannend waren auch nur vereinzelte Folgen.
                        Es geht in meinen Augen schon sehr eigenartig los, als Rick im Krankenhaus erwacht und schon kurz darauf lernt wie man Zombieköpfe zermatscht, aber sich so gut wie nie fragt, wie die Seuche ausgebrochen ist, wie weit sie sich schon ausgebreitet hat, welche Orte vielleicht noch sicher sind, wie man die Ausbreitung verhindern kann, wie man Kontakt zu anderen Menschen aufnehmen kann. Später folgen weitere haarsträubende Aktionen, wie das Liebesspiel von Lori und Shane in einem Wald voller Zombies und Glenn, der in den Brunnen auf der Farm gelassen wird.
                        Nur Splattereffekte und ein cooler Look sind mir für eine Serie mit dutzenden Folgen dann einfach zu wenig.

                            • Staffel 1 : 7.0
                              Staffel 2 : 8.0
                              Staffel 3 : 8.5
                              Staffel 4 : erste Hälfte Uninteressant 4.5 , Zweite Hälfte Super 9.5 = 7.0
                              Staffel 5 : 8.5
                              Staffel 6 : 8.5
                              Staffel 7 : 9.0

                              • Klasse Serie!
                                Zombies, Endzeit, Survival, Überlebenskampf, Nahrungsknappheit, Gruppenkonflikte, Charaktertiefe...die Serie hat wahnsinnig viel zu bieten und hat einen hohen Suchtfaktor.
                                In den letzten beiden Staffeln hat die Serie allerdings an Qualität verloren. Zu viele verschiedene Gruppen, sehr langatmig, zu wenig Handlung, blöde Dialoge.
                                Manche Charakterhandlungen sind einfach unlogisch und nicht nachvollziehbar.
                                Hoffe die nächste Staffel wird wieder besser, denn sie hat mich wirklich in ihren Bann gezogen.

                                • Bin jetzt fertig mit der dritten Staffel. Die ganze Geschichte rund um den Governor, seine Stadt und dieses ätzende Gefängnis hat mich schon irgendwie gelangweilt und doch musste ich die Serie weiterschauen.
                                  Staffel 1 und 2 waren dafür super, die Zombies noch etwas besonderes und zu den Charakteren hatte ich mehr Bezug!
                                  Schon in der dritten Staffel haben die Zombies nichts angesteinflößendes mehr, da die Hauptdarsteller durch die scheinbare Gefahrlosigkeit einfach an ihnen vorbeilaufen und sie höchstens abmetzeln...
                                  An wenigen Charakteren liegt mir noch was, zum Beispiel wird mir Carl immer unsymphatischer. Mein Lieblingscharakter ist bis jetzt auf jeden Fall Daryl!
                                  Bin gespannt, wie die weiteren Staffeln verlaufen und hoffe, entgegengesetzt der negativen Kommentar noch überrascht zu werden.

                                  • Staffel 7 ist nicht wahnsinnig, dient jedoch dem Aufbau zur nächsten Staffel, daher ganz passabel. Trotzdem merkt man der Serie schon an, dass sie an die ersten Staffeln nicht anknüpfen kann.

                                    • Sehr genial! Absolute Top-Serie mit vielen verschiedenen, sehr coolen Charakteren und oftmals mit Dialogen, die an Tarantino-Filme erinnern. Genieße jede Folge! Top auch, dass und vor allem wie sich manche Charaktere auch im Laufe der Serie verändern oder über ihre Entscheidungen nachdenken und auch diese ändern. Die Comics sind ja auch schon sehr geil, da macht die Serie natürlich nochmal mehr Spaß! Absolut empfehlenswert und auch mehrmals schaubar! xD

                                      • Naja, ist schon zu ner Art Kost für nebenbei, oder böse gesagt zu ner Art GSZS mit Zombies verkommen. Anfangs war es super, mittlerweile schaue ich es nur noch, weil ich eben zwischendurch was zu schauen haben will, wo ich den Kopf bei ausschalten kann. Es gibt vielleicht alle 2 Staffeln eine Highlightfolge noch, die dann aber so auch nicht mehr weiterverfolgt wird, da einige "Charaktere" mittlerweile eh unsterblich zu sein scheinen. Die Machart von technischer (wie optischer) Seite her wurde auch ewig nicht erkennbar gesteigert, aber ist solide.
                                        Ich schaue es mir nach wie vor an, aber man sollte kein Breaking Bad im Zombieuniversum erwarten.
                                        In der Gunst der Zuschauer schwanken die Folgen und Charaktere ja mittlerweile auch sehr, ich bin schon immer froh wenn Negan (Jeffrey Dean Morgan) oder Deryl auftauchen (Norman Reedus). Die letzte Staffel insgesamt fand ich wieder besser als alles dazwischen nach dem "Governour", aber da war nach (für mich) grandiosem Start wiedermal bis auf 1,2,3 Folgen jede Menge Füllstoff dabei, der eher belanglos blieb. Naja, irgendwie ist "The Walking Dead" für mich ne Art Daily ("Weekly") Soap geworden, die ich mir weiterhin anschaue aus Gewohnheit. Nicht mehr und nicht weniger.
                                        Die Spiele zur Serie (bzw. zur Comicserie) von Telltale Games finde ich dagegen bisher allesamt sehr gelungen.

                                        • bei mir hört die serie mit der ersten staffel auf,selten solch eine geile serie gesehen,denn mit allem was dannach kommt,kommt fast nur schrott.
                                          hab mir die staffeln danach nur noch im skip modus angesehen.unerträgliche dialoge splatter das man kotzen könnte,hab mich immer gefragt wer sowas geil findt

                                            • Letzte Staffel war für mich die schwächste. Ansonsten sehenswer.

                                              • Für mich definitiv eine der Besten Serien aller Zeiten! Ein Wahnsinns Cast, Top Maskenbildner und die immer wieder Überraschenden Wendungen machen die Serie zu einem Meisterwerk!

                                                • The Walking Dead erzählt die Geschichte von einer Gruppe ganz verschiedener Menschen die sich zusammengeschlossen haben um in einer post-apokalyptischen Welt zu überleben. Eigentlich eine super Ausgangslage für spannende Geschichten - TWD nutzt das allerdings von Staffel zu Staffel immer weniger.

                                                  Die Zombies haben nach 7 Staffeln vollkommen ihren grusel-Faktor verloren, was vor allem daran liegt, dass sie vollkommen random zum Einsatz kommen - meist dann, wenn es die Dramaturgie grade verlangt.

                                                  Während man sich als Zuschauer in den vorherigen Staffeln in erster Linie mit Wald und einer Straße als Settings begnügen musste, wurden in S07 immerhin einige neue Schauplätze spendiert. Diese erinnern allerdings mehr an Videospiel-Level und vermitteln kaum Authentizität. Genau diese braucht eine Serie wie TWD mMn aber - denn wenn die Glaubwürdigkeit verloren geht, ist ein Mitfiebern für mich nicht mehr möglich. Ich bin mit Sicherheit kein Logik-Nazi, aber einige Ereignisse und Handlungen sind so derart stumpf, dass man sich nur doch drüber lustig macht.

                                                  Handlungsstränge beginnen sich zu wiederholen und wirken nur noch platt und konstruiert und werden zudem mit irrelevanten Nebenschauplätzen und komplett inhaltslosen Dialogen bis ins endlose ausgedehnt. In jeder Staffel darf irgendeine Hauptfigur ins Gras beißen, was aber langsam wirklich nicht mehr juckt, da die Figuren so unheimlich flach und generic sind, dass man sie in der nächsten Folge eh schon wieder vergessen hat. Wenn ich dann was von "Charakterentwicklung" und "Zwischenmenschlichkeit" lese, fasse ich mir nur noch an den Kopf. Diese Elemente bräuchte die Serie dringend - der Versuch diese zu etablieren ist aber bestenfalls halbherzig, was erneut der Glaubwürdigkeit schadet und kein Entstehen von Empathie zulässt - daran ändert auch pseudo-deepes Off-Screen Geschwafel nichts.

                                                  Bei all dem Gemecker muss ich mich natürlich daran erinnert, dass diese Serie auf dem Medium Comic basiert, welches ja nun nicht grade bekannt dafür ist, besonders tiefgründig und komplex zu sein.
                                                  Dennoch hätte man hier deutlich raus holen können. Schade, Potential verschenkt.