The 100 - Warum lohnt sich ein Einstieg in die Sci-Fi-Serie?

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The 100
21.01.2016 - 11:30 UhrVor 5 Jahren aktualisiert
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Heute geht die Science-Fiction-Serie The 100 in ihre dritte Staffel. Darin werden 100 Jugendliche auf die nach einem Atomkrieg verlassene Erde zurückgeschickt. Wir kredenzen euch fünf gute Gründe für einen späten Einstieg in die Serie.

Ganz kurz - Worum geht es in The 100?

97 Jahre nach einem nuklearen Krieg ist die Erde unbewohnbar. Zumindest gehen die verbliebenen 2400 Menschen in dem Raumstationen-Komplex Ark davon aus, die lustig im Erd-Orbit kreisen und auf bessere Zeiten hoffen. Nachdem die ausbleiben und gar auch die letzten Ressourcen an Bord der riesigen Raumstationen knapp werden, sollen 100 Straftäter im Teenager-Alter die gute alte Erde auskundschaften und auf Bewohnbarkeit prüfen. Auf dem Festland erwarten sie die Grounder, die Zurückgebliebenen, die seit Jahrzehnten nuklearer Strahlung ausgesetzt sind. Im Mittelpunkt der Geschichte steht u. a. die junge Clarke Griffin (Eliza Taylor), die sich zu einer Anführerin aufschwingt. Deshalb lohnt sich der Einstieg in die Serie.

1. The 100 ist nicht vorhersehbar

Das gilt natürlich nicht für diejenigen, die sich an die gleichnamige Buchvorlage von Kass Morgan herangewagt haben, deren The 100-Trilogie hier adaptiert wurde. Aber selbst deren Leser könnten noch überrascht werden , sagt Morgan, die auch deshalb ein Fan der Serie ist, weil ihr liebster Lost-Darsteller Henry Ian Cusick die Figur Marcus Kane spielt. Die zweite The 100-Staffel hebt sich stark von der ersten ab - atmosphärisch, stilistisch und, wie manch ein Zuschauer meint, auch qualitativ. Kenner der ersten und zweiten Staffel werden auch mit der dritten wieder überrascht. Dort soll wieder alles anders sein, wie Showrunner Jason Rothenberg in einem Interview  versprach. Auch die einzelnen Episoden sind stets heftigen Twists unterworfen.

2. The 100 hat starke (weibliche) Charaktere

Das gilt vor allem für die Hauptfigur Clarke Griffin, in deren Adern impulsives Alphatier-Blut kocht. Sie ist intelligent, eigensinnig und überdies sexuell ziemlich selbstbestimmt. Alle Charaktere entwickeln sich im Verlauf der Serie weiter. Genau wie die Serie selbst, die mit jeder Episode (und Staffel) besser wird. Einer der Hauptcharaktere, Bellamy (Bob Morley), wird als eher flacher, schlichter Geselle in die Serie eingeführt, wächst später aber zu einer der interessantesten Figuren der Serie heran - und wird zu Clarkes gefährlichstem Gegenspieler.

3. The 100 ist binge-geeignet

Die Serie erzählt die Geschichte ihrer Charaktere wahnsinnig schnell. Genau wie etwa in The Walking Dead hängen Clarke, Bellamy und Ocatvia (Marie Avgeropoulos) eigentlich ständig am letzten Strohhalm. Jede Episode kommt einem Sprint gleich, Schauplätze wechseln im Minutentakt. Wenngleich manch einer sich von diesem Tempo überfordert fühlt, hält selbiges den verwöhnten Sci-Fi-Fan doch stets bei der Stange. Für geübte Binger sollten die 29 Episoden der ersten beiden Staffeln kein besonders großes Hindernis darstellen.

4. The 100 Nimmt sein junges Zielpublikum ernst

Was im Young Adult-Genre nicht fehlen darf, ist natürlich eine Liebesgeschichte. Auch The 100 kann sich nicht helfen und etabliert unter den attraktiven Teenagern eine handfeste Dreiecksbeziehung, womit das Die Tribute von Panem-Publikum sich hinreichend versorgt fühlt. Gleichermaßen wird die Serie von einem erwachsenen, cinephilen Publikum geschätzt, was vor allem den zahlreichen Referenzen an das Science-Fiction-Genre geschuldet ist. Auch den Battlestar Galactica-Vergleich hat sich The 100 absolut verdient. Überdies ist die Idee, eine Serie zu drehen, die die Arena-Atmosphäre aus den Tribute von Panem-Filmen von Episode zu Episode aufrechterhält, ohnehin nicht so schlecht.

5. The 100 ist schmutzig, hart und brutal

Für eine Young Adult-Verfilmung geht The 100 mit seinen Teenager-Figuren ziemlich grob um. Da es (siehe oben) immer ums Überleben geht, muss hin und wieder auch ein beliebter Charakter sterben. Erst wenn der Tod ihnen regelmäßig an die Schulter tippt, wird das Geschehen für die Charaktere eine existenzielle Herausforderung - und für den Zuschauer ein Nägelkau-Erlebnis mit Hoffen und Flehen. "In meinem Buch stehen die Beziehungen zwischen den Figuren stärker im Vordergrund, während die Serie vor allem die Gefahren, denen die Charaktere ausgesetzt sind, in den Fokus rückt", sagte Vorlagen-Autorin Kass Morgan über The 100 (Quelle ).

Heute startet die dystopische Science-Fiction-Serie The 100 auf dem amerikanischen Sender The CW in ihre dritte Staffel. Die ersten beiden Staffeln liefen bereits sehr erfolgreich bei ProSieben. Im Laufe des Jahres wird der Sender auch die dritte Staffel ausstrahlen.

Haben wir euch überzeugt? Fallen euch weitere Gründe ein, weshalb sich ein Einstieg in The 100 lohnt?

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