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Gewinner auf ganzer Linie

Roman Polanski räumt beim Europäischen Filmpreis ab

06.12.2010 - 09:45 Uhr
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Ewan McGregorin Der Ghostwriter
© Kinowelt Home Entertainment
Ewan McGregorin Der Ghostwriter
Beim Europäischen Filmpreis in Tallinn siegte Roman Polanski auf ganzer Linie. Sein Film Ghostwriter ging mit 7 Nominierungen ins Rennen und konnte ganze 6 Preise mit nach Hause nehmen.

Anfang November haben wir euch auf den Europäischen Filmpreis hingewiesen, bei dem Regisseur Roman Polanski als Favorit mit sieben Nominierungen ins Rennen ging. Nun wurden am Samstag in Tallinn unter der Moderation von Anke Engelke die Preise verliehen. Wir präsentieren euch einige der Gewinner.

Der größte Gewinner des Abends war dann auch Roman Polanski, dessen Film mit sechs Preisen geehrt wurde. Sein Thriller Der Ghostwriter wurde in den Kategorien Bester Film, Regie, Filmmusik, Drehbuch und Ausstattung ausgezeichnet. Außerdem bekam Ewan McGregor den Preis als Bester Hauptdarsteller.

Im Potsdamer Babelsberg Studio, welches den Film produzierte, ist die Freude darüber natürlich groß. In der Märkischen Allgemeinen freute sich Vorstand Carl Woebcken über den Erfolg von Roman Polanski und würdigte Motivauswahl und Ausstattung von Der Ghostwriter als eine “tolle Leistung”. Außerdem sagte er: “Wir haben international viel Anerkennung erhalten.” Roman Polanski bedankte sich für die Auszeichnung mit den Worten “Das ist zu viel” per Webcam aus Paris. Auch Ewan McGregor dankte nur per Video, da er sich für Dreharbeiten in Thailand befand.

Ein weiterer Gewinner des Abends war Bruno Ganz, dem Regisseur Wim Wenders den Preis für sein Lebenswerk überreichte und davon erzählte, wie Bruno Ganz eine Schlägerei mit Dennis Hopper anzettelte, um den aus der Bahn geratenden Schauspieler zu beruhigen. Eine interessante Art, jemanden zu besänftigen.

Leer aus ging hingegen der Hamburger Regisseur Fatih Akin, der mit seiner Komödie Soul Kitchen nominiert war. Fatih Akin zeigte sich aber als guter Verlierer und sagte er würde Roman Polanski verehren und dass er “in dem, was er macht, sehr gut” ist.

Das Antikriegsdrama Lebanon gewann den Preis für den besten Erstling. “Es ist ein bisschen ungewöhnlich, entdeckt zu werden, wenn man fast 50 ist”, unkte Regisseur Samuel Maoz.

Alle Gewinner könnt ihr hier nachlesen.

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