Drehort Berlin

Paul Rudd in Duncan Jones' Science-Fiction-Thriller Mute

04.11.2015 - 10:30 UhrVor 6 Jahren aktualisiert
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Paul Rudd in Ant-Man.
© Marvel/Disney
Paul Rudd in Ant-Man.
Im Science-Fiction-Genre hat sich Duncan Jones mit Moon und Source Code einen guten Ruf erarbeitet. Nun darf er endlich sein Herzensprojekt verwirklichen. Mute soll sowas wie ein Sci-Fi-Casablanca werden und konnte bereits zwei Stars für sich gewinnen.

Zwölf Jahre, so der Regisseur Duncan Jones, bastele er bereits an seinem Science-Fiction-Projekt Mute. Nachdem er sich Anfang des Jahres anschickte, eine relativ tragfähige Finanzierung  zusammenzuklauben, steht der Film nun auf sicheren Füßen. März 2016 sollen die Dreharbeiten beginnen - in Berlin. Definitiv an Bord werden dann zwei Herren mit äußerst zugkräftigen Namen sein.

Im Rahmen der offiziellen Ankündigung des Filmes wurde nämlich direkt die Beteiligung von Paul Rudd und Alexander Skarsgård bekannt gegeben, wie Firtshowing  berichtet. Skarsgård übernimmt die Hauptrolle des stummen Barkeepers Leo Beiler, der im Berlin der Zukunft nach seiner verschwundenen Freundin sucht. Paul Rudd spielt einen Chirurgen, der ihm dabei in die Quere kommt. Duncan Jones (Warcraft: The Beginning, Moon) selbst war nach dem Casting der beiden Stars ganz aus dem Häuschen.

Ich kann kaum ausdrücken, wie sehr ich mich freue, dass wir endlich diesen einzigartigen Film drehen werden. Die Tatsache, dass Alexander Skarsgård und Paul Rudd dabei sein werden, macht die Sache nur noch aufregender.

Viel wichtiger ist ihm aber wohl, dass er überhaupt die Gelegenheit bekommt, sein Herzensprojekt zu verwirklichen. Mute, meint Jones, sei ein Film, der nicht einfach so wieder verschwinden werde. Der Film sei anders als die Science-Fiction, die heutzutage produziert werde.

Mehr: Wie der Science-Fiction-Film eine neue Ära betritt

Die Mute-Synopsis kommt indes noch ein wenig nebulös daher. Der Thriller folgt einem Drehbuch von Jones und Mike Johnson. Das um vierzig Jahre gealterte Berlin ist wild wie eh und je, Ost prallt gegen West, Migranten bauen sich mühsam Existenzen auf - das übliche Berlin-Zeugs halt. In Mute soll Berlin ein Casablanca im Science-Fiction-Setting sein. Darin vegetiert Leo Beiler (Skarsgard) nach dem Verlust seiner Freundin vor sich hin. Bei der Suche nach ihr gräbt er sich tief in die Abgründe der Stadt, wo er auf eine Gruppe amerikanischer Chirurgen trifft, die ihm ihre Hilfe anbietet, jedoch wenig vertrauenswürdig erscheint.

Seid ihr mit der Mute-Besetzung zufrieden? Freut ihr euch auf den Film?

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