Nach DC-Erfolg Joker: Birds of Prey enttäuscht stark an den Kinokassen

10.02.2020 - 11:15 UhrVor 10 Monaten aktualisiert
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© Warner Bros.
Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn
Der DC-Film Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn konnte die Erwartungen an den Kinokassen zum Start nicht erfüllen. Hierzulande bleibt sogar Dolittle vorn.

Keine Sorge. Ein Flop wird Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn mit Margot Robbie in der Rolle der titelgebenden DC-Schurkin nicht werden. Gleichwohl blieb die neuste und von Kritikern positiv aufgenommene Comicverfilmung deutlich hinter den Erwartungen zurück. Zwar konnte der Streifen an seinem Startwochenende die Spitzenposition am nordamerikanischen Box Office klar erobern.

In Deutschland sah die Sache aber schon anders aus. Hierzulande startete Birds of Prey noch hinter dem Misserfolg Die fantastische Reise des Dr. Dolittle mit Iron Man-Darsteller Robert Downey Jr.

Erwartungen klar verfehlt: So startete Birds of Prey in Nordamerika

In Nordamerika (USA und Kanada) spielte Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn zum Auftakt 33,3 Millionen US-Dollar ein, berichtet The Hollywood Reporter . Dabei sei dem Film von Cathy Yan ein deutlich höheres Startergebnis zwischen 50 und 55 Millionen Dollar vorhergesagt worden, heißt es weiter. Auch außerhalb der nordamerikansichen Heimat lief es nicht rund.

In 78 weiteren Märkten generierte Birds of Prey einen Umsatz in Höhe von 48 Millionen Dollar, mindestens 60 Millionen Dollar seien aus Übersee erwartet worden. Der Report deutet einen Zusammenhang zwischen verfehlten Erwartungen und dem asiatischen Territorium außerhalb Chinas an.

Die Kinolandschaft bekomme hier Auswirkungen des derzeit grassierenden Coronavirus zu spüren. Im Reich der Mitte hat der Film dagegen noch keinen Starttermin. Auch der DC-Film Suicide Squad erhielt keinen chinesischen Kinostart.

Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn

Birds of Prey dürfte für DC-Besitzer Warner Bros. aber nicht zum kommerziellen Misserfolg avancieren. Dies liegt hauptsächlich an dem vergleichsweise moderaten Produktionsbudget von kolportierten 84,5 Millionen Dollar - ein eher niedriger Wert im Bereich der Comicverfilmungen.

Die Top 10 der nordamerikanischen Kino-Charts (in US-Dollar):

  • 1. Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn (33,25 Millionen; Neustart)
  • 2. Bad Boys For Life (12,01 Millionen; insgesamt: 166,33 Millionen)
  • 3. 1917 (9 Millionen; insgesamt: 132,54 Millionen)
  • 4. Die fantastische Reise des Dr. Dolittle (6,66 Millionen; insgesamt: 63,96 Millionen)
  • 5. Jumanji: The Next Level (5,53 Millionen; insgesamt: 298,46 Millionen)
  • 6. The Gentlemen (4,18 Millionen; insgesamt: 26,85 Millionen)
  • 7. Gretel & Hansel (3,51 Millionen; insgesamt: 11,53 Millionen)
  • 8. Knives Out (2,35 Millionen; insgesamt: 158,94 Millionen)
  • 9. Little Women (2,33 Millionen; insgesamt: 102,67 Millionen)
  • 10. Star Wars: Episode 9 - Der Aufstieg Skywalkers (2,23 Millionen; insgesamt: 510,55 Millionen)

Top 10 via Box Office Mojo .

Stürmischer Birds of Prey-Start: DC-Film bleibt in deutschen Kinos hinter Dolittle zurück

Anders als Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn gilt Die fantastische Reise des Dr. Dolittle schon jetzt als immenser kommerzieller Fehlgriff. Weltweit konnte der 175 Millionen Dollar schwere Abenteuerfilm mit Robert Downey Jr. bisher nur knapp 160 Millionen Dollar einspielen.

In Deutschland reichte es dennoch zur Verteidigung des ersten Platzes am Wochenende, das stark vom Orkan Sabine beeinflusst gewesen sei, wie Blickpunkt:Film  berichtet.

Die fantastische Reise des Dr. Dolittle

Dr. Dolittle reichten demnach 160.000 Zuschauer zur erneuten Pole Position. Birds of Prey lockte dagegen knapp 140.000 Menschen vor die hiesigen Leinwände. Andere DC-Titel starteten deutlich stärker, darunter Joker (erstes Wochenende: 840.000 Besucher) und Suicide Squad (erstes Wochenende: 500.000 Besucher).

Auf ebenfalls knapp 140.000 Besucher brachte es Bad Boys for Life, gefolgt von der Komödie Enkel für Anfänger (110.000 Besucher) und dem im Ersten Weltkrieg spielenden Drama 1917, das sich 85.000 Leute ansehen.

Wie gut ist Birds of Prey? Hört den Podcast unserer Kollegen:

In ihrem Podcast Leinwandliebe  liefern sich unsere Kollegen von FILMSTARTS eine hitzige Diskussion darüber, ob Birds of Prey einen Kinobesuch wert ist oder nicht.

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Anlässlich des Birds of Prey-Starts wird in der neuen Folge von Leinwandliebe im Anschluss an die Diskussion über das DC-Abenteuer außerdem ein Blick in die Film-Zukunft der Comic-Schmiede geworfen, in der uns Blockbuster wie Aquaman 2, Black Adam und The Batman erwarten.

Was habt ihr am Wochenende im Kino geschaut?

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