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Knock Knock mit Keanu Reeves - Was sagen die moviepiloten zu ... Knock Knock?

14.12.2015 - 09:40 UhrVor 5 Jahren aktualisiert
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Knock Knock - Trailer (Deutsch) HD
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© Square One Entertainment
Knock Knock
Letzten Donnerstag lief Eli Roths Home-Invasion-Thriller Knock Knock in den Kinos an. Wir werfen einen Blick auf eure bisherigen Wertungen zu Eli Roths neustem Werk mit Keanu Reeves in der Hauptrolle.

Knock Knock ist der neuste Thriller von Regisseur Eli Roth, ein Remake des 1977er Jahre Home-Invasion-Films Tödliche Spiele. Neben Roth schrieben außerdem Guillermo Amoedo und Nicolás López am Drehbuch mit. Keanu Reeves spielt den Architekten und Familienvater Evan Webber, bei dem eines Abends zwei junge Frauen an die Haustür klopfen, als Frau und Kind außer Haus sind. Die beiden jungen Frauen Genesis und Bel werden von Lorenza Izzo und Ana de Armas gespielt.

Wie wir euch bereits letzte Woche berichtet  haben, kam der Film nicht sonderlich gut bei den Kritikern an. Was sagt ihr moviepiloten nun zum ironisch-brutalen Knock Knock?

Die harten Fakten zu Knock Knock:

  • 297 Community-Bewertungen mit einem Durchschnittswert von 4,1
  • 22 Kritiker-Bewertungen mit einem Durchschnittswert von 4,3
  • 14 Kritiken und 68 Kommentare
  • 0x Lieblingsfilm und 11x Hassfilm
  • 377 verfolgen den Film, 17 sind nicht interessiert

Das hat euch moviepiloten an Knock Knock gefallen:

el_presidente87 (9) lobt Roths Regiearbeit bei Knock Knock:

Die fast schon kammerspielartige Ausstattung des Films mit Figuren verhilft ihm zu einer theatergleichen Intensität, auch weil hier das uralte Prinzip der Katharsis verfolgt wird. Das gelingt Roth großartig! [...] "Knock Knock" ist letztlich ein radikaler und sogar anarchistischer Film, was überdeutlich wird wenn die musikalischen Unterstützung zur finalen Kamerafahrt den großen Anachro-Film der letzten 20 Jahren zitiert. Heftig, überwältigend, tiefgründig, unvorhersehbar - Knock, Knock ist ein Film, der polarisiert, auch weil er schwer in ein Ratser [sic!] passt. Das faziniert aber zugleich! Ganz nebenbei unterhält er auch ganz ordentlich.

Mr. K R I T I K (8) sieht in Knock Knock spannende Unterhaltung und eine gute Darbietung von Reeves:

Solche Darbietungen ist man von Keanu nicht unbedingt gewohnt. Denn er mag zwar ein symphytisches Wesen besitzen, dennoch ist er bekanntlich und gewohntermaßen kein überragender Actor. [...] Fazit: Bei weitem nicht grandios, oder überragend. Dennoch besteht das Potential einer absolut kurzweiligen Filmnacht.

Miami Twice (7,5) hat sich trotz schlechter Auflösung am Ende gut unterhalten gefühlt:

"Knock Knock" hat mich gut unterhalten wenn ich auch irgendwie was anderes erwartet habe. Der Film kommt sogar recht schnell in schwung was bei anderen von Eli Roth oft nicht der Fall ist. Das Ende ist richtig schlecht geworden das hat man leider total versaut.

Das hat euch moviepiloten an Knock Knock missfallen:

DerWaldHerr (6) findet deutliche Worte zu Eli Roths Skript:

Tatsächlich ist "Knock Knock" der einzige Eli Roth Film, der mich durchgehend auf hohem Trash Niveau unterhalten hat. So gesehen sein bester. Das Script ist, wie man sich denken kann, richtig mies, also so richtig richtig mies, so mies dass man kaum glauben könnte dass diese Zeilen wirklich ein menschliches Wesen auf Papier gebracht hat.

Niho (5) ist unzufrieden mit der Figurenzeichnung:

Bis die beiden Widersacher von Keanu "Hundeblick" Reeves auftreten, die wahlweise zwischen Teenie-Overacting und purer Ausgeburt der Hölle schwanken. Dann geht der Film tatsächlich neue Wege, ist zeitweise sogar spannend, aber trotzdem wird das Fragezeichen über dem Kopf des Zuschauers immer größer, weil es einfach keine Erklärung mehr für das Verhalten der Personen gibt. Es wird zwar versucht, am Ende mit einer Antwort aufzuwarten, doch diese "Botschaft" ist dermaßen hirnrissig und unlogisch, dass man über die Idee, die beiden Antagonisten als feministische Symbolfiguren darzustellen, nur den Kopf schütteln kann.

Für kalakeli (1,5) war der Film ein Reinfall:

Oh mein Gott, war das ein Schrott. [...] Dieser Film war dermaßen belanglos und vorhersehbar und offenbarte so unglaublich miese Dialoge, dass er sich mit Sicherheit für die Goldene Himbeere qualifizieren wird. Armer Keanu ..

mad.failed (4) lässt kein gutes Haar an Knock Knock:

Absolut plakativer, unlogischer und oberflächlicher Home-Invasion-Thriller a la "Funny Games" auf Kindergarten-ähnlichen-Psychospielniveau zwischen Yoga-Pants, American Dream, Sex, Facebook, Genderwahn - alles auf die Spitze getrieben zu einer total bescheuerten Moral-Keule. Zu guter Letzt wurde nach dem Sinn, Keanu auch noch unpassenderweise der schöne "Where is my Mind"-Song vergewaltigt. Ich mag dich ja Turntable-Neo, aber diesmal hättest du die blaue Pille schlucken sollen. Und du auch Eli Roth.

Auch für alex-glintschert (0) ist Knock Knock in keinster Weise sehenswert:

Warum Keanu Reeves bei diesem Film nicht nur mitwirkte, sondern auch noch ausführender Produzent war, ist und bleibt mir ein Rätsel. Selten habe ich bei einem Film so früh schon auf die Uhr geschaut und mir gewünscht, er wäre endlich vorbei. Und als er es dann ist, kann ich die Auflösung wirklich nur als Witz bezeichnen.
Meine Empfehlung: meiden. Der Film ist nicht mal interessant, wenn man sich langweilt.


Fazit:
Die Anzahl an mittelmäßigen bis sehr schlechten Kritiken von euch moviepiloten war deutlich höher als die der lobenden. Viele bemängeln ganz klar das Drehbuch von Roth und halten es für belanglos bis mangelhaft. Auch Keanu Reeves' Darbietung konnte kaum überzeugen sowie die Figurenzeichnung und die Dialoge. Neben ein paar vereinzelten guten und mittelmäßigen Kritiken kann die Mehrzahl der moviepiloten Knock Knock jedoch nicht unbedingt weiterempfehlen.

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