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Kathryn Bigelow & Todd Field verfilmen Bowe Bergdahl-Story

17.06.2014 - 15:00 UhrVor 6 Jahren aktualisiert
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Bowe Bergdahl
© United States Army
Bowe Bergdahl
Die wahre Geschichte des Kriegsgefangenen Bowe Bergdahl erregte in den USA in den letzten Monaten viel Aufsehen. Nun möchten gleich zwei Filmemacher das Schicksal des amerikanischen Soldaten auf die Leinwand bringen: zum einen Kathryn Bigelow, zum anderen Todd Field.

Sein Leben hing jahrelang am seidenen Faden, nachdem Bowe Bergdahl im Sommer 2009 über Nacht in Afghanistan verschwand. Der amerikanische Soldat geriet in die Gefangenschaft der Taliban und wurde als deren Druckmittel verwendet, um Verbündete aus dem Gefängnis von Guantanamo Bay befreien zu können. Der Gefangenenaustausch fand schließlich fast fünf Jahre nach seiner Entführung, genauer gesagt vor etwa einem Monat, im Mai 2014, statt und brachte Bowe Bergdahl endlich wieder in seine Heimat zurück. Das klingt doch schon ziemlich stark nach einem perfekten Stoff für die Filmschmiede Hollywood. So ist es kaum verwunderlich, dass sich gleich zwei Studios um die Verfilmung der Bowe Bergdahl-Story reißen. Wie Deadline berichtet, planen sowohl das Regisseur/Autor-Duo Kathryn Bigelow und Mark Boal als auch Fox Searchlight eine Adaption der Entführungsgeschichte. Für letztere ist bislang Todd Field als Regisseur im Gespräch.

Nachdem sie schon gemeinsam mit Tödliches Kommando – The Hurt Locker und Zero Dark Thirty zwei Mal den Kampf gegen den Terror thematisiert haben, setzen die beiden Kollegen Bigelow und Boal also wieder auf eine amerikanische Helden-Story. Dabei ist bislang jedoch nicht geklärt, ob die mit dem Oscar ausgezeichnete Filmemacherin wieder auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird. Zu diesem Zeitpunkt wird Kathryn Bigelow nur als Produzentin gehandelt, während sich Mark Boal wie schon bei ihren vorigen Projekten wieder an das Drehbuch setzen wird.

Das konkurrierende Projekt von Fox Searchlight hat ebenfalls noch keinen festen Regisseur an Bord. Zwar wird Todd Field (Little Children) als heißer Kandidat gehandelt, in Sack und Tüten ist bislang aber noch nichts. Fest steht bisher, dass dieser zweite Bergdahl-Film auf den Rolling Stones-Artikel America’s Last Prisoner Of War basieren wird, der von dem Reporter Michael Hastings verfasst wurde. Der 33-jährige Hastings selber verstarb im letzten Jahr bei einem Autounfall.

Was meint ihr: Wer könnte den besseren Film über den Kriegsgefangenen Bowe Bergdahl abliefern? Oder interessiert euch die Geschichte sowieso nicht?

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