Infinity War-Regisseure: So verheerend war Star-Lords großer Fehler

Star-Lord
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Achtung, Spoiler zur Avengers 3: Infinity War: Peter Quill aka Star-Lord (Chris Pratt) zählt zu den Lieblingen des MCU, unfehlbar ist er jedoch nicht. Ein klarer Beweis dafür ist eine Szene aus Avengers 3: Infinity War, in der er die große Chance vermasselt, Thanos seinen Infinity Gauntlet zu klauen, als der Superschurke von Mantis ruhiggestellt wird. In diesem Moment hätten die Helden den Handschuh mit den Infinity-Steinen an sich reißen können und damit nach Meinung vieler Fans auch den Kampf entscheiden können, doch Star-Lord verliert die Nerven. Nachdem der Guardian herausfindet, dass Gamora geopfert wurde, drischt er auf Thanos ein und weckt ihn so wieder auf, bevor der Infinity Gauntlet sichergestellt werden kann.

Nun äußerte sich endlich das Regie-Duo Anthony und Joe Russo in einem Q&A mit Collider zur hypothetischen, aber gleichwohl wichtigen Frage danach, ob Thanos den Handschuh womöglich nicht wiederbekommen hätte, wären die Helden in besagter Szene erfolgreich gewesen. Hat Star-Lord also wirklich alles vermasselt oder tat sein Aussetzer am Ende gar nicht viel zur Sache?

So bewerten die Russos Star-Lords großen Fehler in Infinity War

Geht es nach den Brüdern Russo, wäre Avengers 3: Infinity War womöglich zu Ende gewesen, wenn Thanos in der beschriebenen Szene den Infinity Gauntlet verloren hätte. Zum berühmten Fingerschnipp, der die Hälfte des Universums auslöscht, wäre es nicht gekommen. Diese Einlassung der Regisseure ist natürlich ein besonders schmerzlicher Stich ins Herz der MCU-Fans, schließlich macht es die ganze Geschichte noch viel tragischer. Konkret gab Joe Russo gegenüber Collider zu Protokoll:

[Star-Lords Nervenzusammenbruch] war der Wendepunkt der Szene. Noch einmal: Das sind makelbehaftete Figuren, die emotionale Entscheidungen treffen, menschliche Entscheidungen. Wenn Quill das nicht getan hätte, hätte der Film dort enden können.

Die Russos verteidigen Peter Quill in Avengers 3: Infinity War

Somit mag Star-Lord in Avengers 3: Infinity War zwar einen entscheidenden Fehler begangen haben, die Sympathien der Regisseure hat der Charakter aber trotzdem auf seiner Seite. Schon im Mai verteidigten Anthony und Joe Russo Peter Quill. Damals wiesen die Filmemacher auf seine schwierige Vergangenheit hin, schließlich wurde er mit 10 Jahren gekidnappt, verlor er seine Mutter und musste seinen eigenen Vater töten. In Avengers 3: Infinity War muss Quill dann auch noch seine große Liebe betrauern, was das Fass offenbar zum Überlaufen bringt. Dass sich die gesamte Verzweiflung der Figur ausgerechnet in einer wichtigen Szene gegenüber Thanos entlädt, ist einerseits denkbar unglücklich, aber eben nicht wirklich überraschend.

Das nächste Abenteuer der Avengers erwartet uns mit Avengers 4 ab dem 25.04.2019. Möglicherweise kehrt dann einer der größten MCU-Schurken zurück auf die Leinwand.

Wie steht ihr zum Star-Lord nach Infinity War?

moviepilot Team
Jenny von T Jennifer Ullrich
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You want it darker, we kill the flame.
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