Game of Thrones: Emilia Clarke war im Finale von Jon Snow genervt

21.03.2020 - 11:30 UhrVor 7 Monaten aktualisiert
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Emilia Clarke in Game of ThronesAbspielen
© HBO
Emilia Clarke in Game of Thrones
Ein Jahr nach dem Serienfinale wird immer noch über das für viele enttäuschende Ende von Game of Thrones gesprochen. Emilia Clarke nervte vor allem ihr Ende mit Jon Snow.

Mittlerweile liegt das Serienfinale von Game of Thrones ein Jahr zurück. Was in dieser Zeit klar wurde: Nicht nur viele Fans, sondern auch einige Darsteller waren keine nicht gerade begeistert von der letzten Staffel. Mittlerweile gehört Daenerys-Darstellerin Emilia Clarke dazu.

Vor einiger Zeit sagte sie noch, dass die Fan-Kritik schmeichelt. Wie Esquire  berichtet, zeigte sie sich nun in einem Interview selbst enttäuscht vom Ende von Daenerys' Geschichte. Die verrückt gewordene Targaryen wird in der finalen Folge von Jon Snow (Kit Harington) umgebracht.

Darum mag Emilia Clarke das Game of Thrones-Ende nicht

Die Wendung, dass Daenerys dem im Stammbaum der Targaryens oft vorhandenen Wahnsinn verfällt, war abzusehen. Dass sie plötzlich einen Genozid in Königsmund anrichtet, weniger. Schließlich wird sie vor dem eisernen Thron von ihrem Geliebten Jon Snow ermordet. Das Ende der Blockbuster-Serie nervte Emilia Clarke, wie sie jetzt verriet.

Ich habe wirklich mit ihr mitgefühlt. Und ja, ich war genervt, dass Jon Snow sich nicht mit irgendwas auseinandersetzen musste. Er ist mit Mord davongekommen - wortwörtlich.

In der Serie wird Jon nach dem Mord festgenommen, dann aber gegen eine kaum kontrollierbare Bedingung freigelassen: Er muss wieder zur Nachtwache, wo er ohnehin zurück wollte. Clarke sprach nun weiterhin davon, dass sie von Anfang an sich Gedanken machte, was die Fans wohl denken würden.

Emilia Clarke in Game of Thrones, Staffel 8
Ich weiß, wie ich mich gefühlt habe, als ich es zum ersten Mal gelesen habe, und ich habe immer versucht, nicht zu sehr zu berücksichtigen, was andere Leute sagen werden, aber ich habe immer berücksichtigt, was die Fans denken könnten - weil wir es für sie gemacht haben, und sie diejenigen waren, die uns erfolgreich gemacht haben.

Emilia Clarke: Game of Thrones hätte länger laufen sollen

Ohne Zweifel: Im Game of Thrones-Finale ging Emilia Clarke durch die Hölle und lieferte eine starke Leistung ab. Das änderte aber nichts daran, dass die letzte Staffel nicht gut ankam. Clarke selbst findet, dass die Staffel sich länger hätte "strecken" können. Zusätzlich empfand sie, dass Game of Thrones zum Ende mehr Dialoge neben den großen Schlachten benötigt hätte.

Es drehte sich alles um die Set Pieces. Ich denke, der sensationellen Natur der Show wurde - möglicherweise - ein riesiger Teil der Zeit gegeben, weil es das ist, was Sinn macht.

Aus dem Interview mit der britischen Times  geht hervor, dass Emilia Clarke tief mit Game of Thrones verbunden war. Andere Darsteller haben die letzte Staffel dagegen nie gesehen.

  • Bei Sky könnt ihr aktuell alle acht Staffeln von Game of Thrones streamen.

Für Clarke war die Serie ein "Geschenk", wie sie im Interview sagt. Als sie gefragt wurde, ob sie mit dem Zeitpunkt des Endes glücklich war, wollte sie allerdings keine konkrete Antwort geben: "Die Show war so groß. Ich war ein kleines Zahnrad in einer sehr, sehr, sehr großen Maschine."

Wart ihr mit Daenerys' Ende in Game of Thrones zufrieden?

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