Game of Thrones: Emilia Clarke ist für das Finale durch die Hölle gegangen

Daenerys in Game of Thrones
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Daenerys in Game of Thrones

Der große Streit um die 8. Staffel Game of Thrones war für keinen der Beteiligten einfach. Die Macher und selbst die Schauspieler mussten heftige Kritik einstecken, wobei gerade Daenerys-Darstellerin Emilia Clarke das Beste aus der Wut der Fans machte. Clarke blieb in Sachen Fan-Reaktionen generell gelassen und positiv. Dafür trieb sie beim großen Finale der Fantasy-Saga etwas ganz anderes in den Wahnsinn.

Emilia Clarke verzweifelte förmlich an Daenerys' großer Ansprache

Nein, weder das berüchtigte Starbucks-Gate noch das unlogische Verhalten ihres Charakters forderten Emilia Clarke alles an Nervenstärke ab, die sie so aufbringen konnte. Vielmehr begegnete ihr das, was jedem Schauspieler früher oder später zu schaffen macht: Eine Textpassage, die sie sich einfach um nichts in der Welt merken konnte.

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Zum Erscheinen der DVDs von Staffel 8 präsentierte Entertainment Tonight ein exklusives Featurette. In diesem gestand Emilia Clarke, dass sie fast an Daenerys' großer Siegesrede nach der Eroberung von King's Landing gescheitert wäre. Gerade die Fantasie-Sprache der Rede habe sie fast zur Verzweiflung getrieben:

Ich wusste, dass diese Rede unglaublich wichtig sein würde und ich habe Ewigkeiten damit verbracht, sie auswendig zu lernen. [...] Ich will komplett ehrlich sein - ich bin durch die Hölle gegangen, als ich diese Rede gelernt habe. Diese erfundene Sprache hat mich bei lebendigem Leib aufgefressen. Ich habe es einfach nicht hingekriegt.

Emilia Clarke kämpfte gegen Daenerys' Wahnsinn an

Am Ende berappelte sich Emilia Clarke aber doch. Wie genau sie den Text schließlich in ihren Gehirnwindungen verankern konnte, weiß sie selbst nicht so genau. Irgendwie klappte es im entscheidenden Moment einfach:

[...] und dann ist etwas Magisches passiert. Ich bin am Morgen aufgewacht, habe meinen Einsatz bekommen und alles kam [richtig] raus.

Clarke stellte im Nachhinein fest, dass sie sich innerlich wohl gegen den Monolog gesträubt hätte, weil sie die Verwandlung ihres Charakters nicht unterstützen konnte:

Vermutlich habe ich nicht [mit dem Text selbst] gekämpft, sondern mit dem, was Dany da tat.

Die triumphale Rede vor Daenerys' Truppen stellt durchaus einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte dar, besonders, was die Reaktionen ihrer Verbündeten angeht. Eine gewisse Abwehrhaltung gegenüber den Plänen von Clarkes Figur ist da wohl verständlich.

Wie fandet ihr Daenerys' große Ansprache nach ihrem Sieg über Cersei?

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