Dwayne Johnson baut Dschungel-MCU: Abgefahrene Fantheorie verbindet endlich große The Rock-Blockbuster

18.09.2021 - 10:00 Uhr
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Jungle Cruise - Trailer 3 (Deutsch) HD
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Jungle Cruise mit Dwayne Johnson und Emiliy BluntAbspielen
© Disney
Jungle Cruise mit Dwayne Johnson und Emiliy Blunt
Zwischen vielen Action-Blockbustern von Dwayne Johnson gibt es einige verdächtige Parallelen. Eine skurrile Theorie verbindet sie jetzt zum kolossalen Dschungel-MCU.

Dwayne Johnson liebt dreckige weiße T-Shirts und tropisches Unterholz. Für viele seiner Filme, von Welcome to the Jungle bis zu Dwayne Johnsons bestem Blockbuster seit 20 Jahren stellen sie nämlich den The Rock-Stempel dar: Nur echt mit Feinripp-Fetzen, Amazonas-Flora und Haupthaar-Minimum.

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Tatsächlich aber zeigen sich zwischen fünf seiner großen Blockbuster noch viel größere und verdächtigere Parallelen: Baut der Bizeps-Schlingel etwa klammheimlich an einem Dschungel-MCU? Eine aberwitzige Fan-Theorie legt es nahe.

Jungle Cruise ist das Fundament für Dwayne Johnsons Dschungel-MCU

Wie mehrere Quellen ganz richtig bemerken (via Observer ), ist der Dschungel Schauplatz vieler The Rock-Filme – und eine Story könnte all diese vermeintlich separaten Abenteuer verbinden.

Das beginnt bei Johnsons Figur Frank Wolff in Jungle Cruise: Was aussieht nach einem schlitzohrigen Amazonas-Flussbootkapitän mit einer Vorliebe für Dad-Jokes, ist in Wahrheit ein 400 Jahre alter Conquistador, der sich auf Expedition nach dem sagenumwobenen El Dorado einen lebensverlängernden Fluch einhandelt. 1916 aber ergibt sich durch die Ankunft der britischen Forscherin Lily Houghton (Emily Blunt) die Möglichkeit, den Bann zu brechen.

Frank Wolff in Jungle Cruise

Zwar wird er am Ende des Films mithilfe eines uralten Artefakts vom Fluch befreit und kann mitsamt seiner Flamme die Welt bereisen. Aber was wäre, wenn er nach einem langen und erfüllten Leben zum Amazonas zurückkehrt und die Unsterblichkeit erneut auf sich nimmt, um seinen geliebten Dschungel weiterhin beschützen zu können?

Ein unsterblicher Dwayne Johnsons baut das Jumanji-Spiel

Dabei hat er an anderer Stelle womöglich schon vorher große Ereignisse in Gang gesetzt. Wolff ist ein begabter Kartograf, ein einfallsreicher Kindskopf mit weitreichenden Kenntnissen der tropischen Flora und Fauna. Außerdem muss er bis zu den Ereignissen von Jungle Cruise wortwörtliche Jahrhunderte an Zeit vertrödeln. Was gäbe es da Besseres, als ein kleines Spiel zu konzipieren?

Xander Bravestone in Jumanji - Willkommen im Dschungel

Wolff könnte der Theorie zufolge das Spiel aus den Filmen Jumanji, Jumanji: Willkommen im Dschungel und Jumanji erfunden haben, das durch die Magie seines Fluchs in der Lage ist, Menschen zu verschlingen. Das wäre vom gutmütigen Frank natürlich nicht beabsichtigt – aber Fluch ist Fluch.

Amerikanische Trottel bedrohen Dwayne Johnsons Amazonas

Der ganze spieltriebfördernde Müßiggang wird allerdings von der fortschreitenden Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes im 20. Jahrhundert hinweggefegt: Plötzlich gibt es überall Menschen mit allerlei dummen Ideen, wie die verborgenen Schätze des Amazonas-Gebiets genutzt werden sollten. Das kann Wolff natürlich nicht zulassen.

Das ist auch der Grund, warum der mittlerweile als Kopfgeldjäger arbeitende Ex-Kapitän (hier auch Beck genannt) sich in Welcome to the Jungle wieder zurück zum Amazonas schicken lässt. Nicht nur muss Gangster-Söhnchen Travis (Seann William Scott) davon abgehalten werden, ein wertvolles El Dorado-Artefakt zu finden, auch der brutale Minenbesitzer Hatcher (Christopher Walken) muss ausgeschaltet werden.

Beck und Zielperson Travis

Warum begibt sich die Hauptfigur nicht einfach ohne Auftrag in den Amazonas? Da Wolff von Travis' Papa (William Lucking) mit dem nötigen Equipment ausgestattet wird, kann er seine Agenda viel effizienter ausführen. Die endet zwar damit, dass die Rebell:innen unter Mariana (Rosario Dawson) das Artefakt bekommen, aber das muss kein Widerspruch sein: Wolff hat schon in Jungle Cruise bewiesen, dass ihm die unterdrückten Völker des Amazonas am Herzen liegen.

Dwayne Johnsons Figur findet das sagenumwobene Atlantis

Da er sich aber nicht jeden Tag mit dem Schutz des Amazonas herumschlagen kann, geht Wolff schließlich wieder auf Reisen und erlebt neue Abenteuer. Etwa 10 Jahre später hat er in Die Reise zur geheimnisvollen Insel gerade eine Karriere als Navy-Codebrecher hinter sich gebracht, nennt sich mittlerweile Hank und entdeckt unverhofft die versunkene Insel Atlantis.

Dass es sich hierbei nicht um einen handelsüblichen Familienpapa, sondern einen Abenteurer mit mehreren hundert Jahren Erfahrung auf dem Buckel handelt, wird allein durch Hanks Fähigkeiten deutlich: Wer sonst könnte sich so meisterhaft mit gigantischen Bienen und gewaltigen Vulkanausbrüchen herumschlagen?

Hank auf der Reise zur geheimnisvollen Insel

Wolffs Code-Erfahrungen führen allerdings an anderer Stelle zu unvorhergesehenen Komplikationen und eröffnen neue Abenteuer: Frank Wolff wird zum Videospiel-Helden.

Dwayne Johnson wird zum Action-Held im Gaming-Abenteuer

Sein Fluch bindet ihn nämlich noch immer an das einst zur Zerstreuung entwickelte Spiel aus Jumanji. Das allerdings wächst mit jeder seiner neuen Erfahrungen weiter – und seine Erfahrungen mit Code und Kommunikationstechnik machen aus dem Brettspiel ein Videogame: die Welt von Jumanji: Willkommen im Dschungel und Jumanji: The Next Level.

Hinter dem zufälligerweise fast unzerstörbaren Xander Bravestone versteckt sich natürlich niemand anders als Frank Wolff, dessen Leben das Spiel als Blaupause für das große Abenteuer nimmt. Andere Figuren wie Mouse Finbar oder Ruby Roundhouse sind schlicht virtuelle Versionen von Gefährt:innen, denen Wolff in mittlerweile 500 Jahren auf Erden begegnet ist.

Ruby Roundhouse (Karen Gillan) in Jumanji

Währenddessen ist der nicht-virtuelle Wolff in der realen Welt verzweifelt auf der Suche nach dem verlorenen Spiel, das mit unschuldigen Jugendlichen allerlei Schabernack anstellt. Womöglich so verzweifelt, dass er einen Job als FBI-Profiler annimmt, um den Dieb schneller zu fassen.

Witzige Fan-Theorie deutet auf Dwayne Johnsons MCU-Ambitionen hin

Einen roten Faden in allen von The Rocks Action-Krachern finden zu können ist natürlich in erster Linie ein Fan-Spaß und keine hochernste filmografische Analyse. Die Theorie legt aber auch offen, wie zielstrebig Dwayne Johnson seinen Filmkorpus in Richtung Franchise entwickelt.

Schließlich sind die Parallelen zwischen seinen Figuren wohl kaum Zufälle: Mit ihrer Abenteuerlust, ihrem gutmütig schlechten Humor, dem Herz am rechten Fleck und dem Sinn für Liebe und Familie bieten sie die ideale Identifikationsfläche für ein großes Publikum.

Johnson mit Ryan Reynolds und Gal Gadot in Red Notice

Das soll natürlich nicht nur einmal funktionieren, sondern wie für Jumanji - The Next Level eben gerne auch ein zweites oder drittes Mal. Insofern verbindet The Rocks Filme vielleicht keine wirklich zusammenhängende Story, aber immerhin ein gemeinsames Charakteristikum: Sie können alle beliebig fortgesetzt werden. Frank Wolff kriegt keine Atempause.

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Was haltet ihr von der Theorie zu The Rocks Dschungel-MCU?

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