Die wichtigsten Suicide Squad- & DC-Verweise in Harley Quinn: Birds of Prey

Birds Of Prey - Trailer (Deutsch) HD
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© DC Comics/Warner Bros.
Harley und ihre Freundinnen
17.02.2020 - 15:00 Uhr
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Die Birds of Prey um Margot Robbie machen aktuell die Kinos unsicher. Mit im Gepäck haben sie nicht nur fetzige Action, sondern auch allerlei DC-Referenzen, unter anderem an Suicide Squad.

DC Comics und Warner Bros. eröffneten mit ihrem Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn das Superhelden-Jahr 2020. Neben brachialer Action in John Wick-Manier hatte der Film, Genre-typisch, natürlich auch allerlei Easter Eggs und Referenzen auf DC Comics reichhaltige Geschichte an Bord. Allen voran Suicide Squad findet dabei immer wieder Erwähnung.

Da wir uns nachfolgend einige der DC-Referenzen in Birds of Prey genauer ansehen wollen, werden wir natürlich um massive Spoiler nicht herumkommen. Entsprechend solltet ihr den Text nur dann weiterlesen, wenn ihr den Film bereits gesehen habt. Vor einiger Zeit veröffentlichten wir übrigens schon einmal einen Birds of Prey-Artikel zu DC-Referenzen, weshalb wir uns hier primär auf andere Anspielungen konzentrieren.

Birds of Prey-Referenz Nr. 1: Harleys Suicide Squad-Vergangenheit

Obwohl Harley Quinns (Margot Robbie) erstes Solo-Abenteuer in DCs Kino-Universum zwar größtenteils auf eigenen Beinen steht, gibt es immer wieder Anspielungen auf die Ereignisse seines Quasi-Vorgängers Suicide Squad. Einige davon sind rein visuell, etwa Harleys Frisur zu Beginn von Birds of Prey, andere teilt uns das verrückte Plappermaul auch selbst mit, etwa wenn sie ihre Erlebnisse in Suicide Squad kurz zusammenfasst.

Harley Quinn in Suicide Squad

Im weiteren Verlauf des Films sehen wir im Gotham City Police Department zudem einen Steckbrief von Harleys Suicide Squad-Kollegen Captain Boomerang, dessen Foto sie lächelnd mit "Hey, den Typen kenne ich" kommentiert. Apropos GCPD: In dessen Beweisraum können aufmerksame Beobachter ein Schwert erspähen, das verdächtig an Katanas Seelen-verzehrende Waffe erinnert.

Im finalen Akt des Films befinden sich unsere Heldinnen gemeinsam mit Harley in einem ihrer ehemaligen Unterschlüpfe. Hier zeigt uns Harley gleich mehrere Gegenstände aus ihrer Zeit beim Suicide Squad: Ihr "Daddy's Lil Monster"-T-Shirt, welches für sie "sentimentalen Wert" besäße, ein kugelsicheres Oberteil mit dem Muster ihres klassischen Harlekin-Kostüms, ihren übergroßen Holzhammer sowie ihren Baseball-Schläger.

Birds of Prey-Referenz Nr. 2: Harley und ihr Joker

Bereits die Trailer verrieten es: Harley und ihr Mistah J haben sich getrennt. Um dies aller Welt mitzuteilen, sprengt sie jenen besonderen Ort in die Luft, an dem sowohl der Joker als auch Harley Quinn einst geboren wurden: ACE Chemicals.

Harley und Joker bei ACE Chemicals

Harleys Erinnerungen an jene Momente vor ihrer Verwandlung, die übrigens den New 52-Comics entliehen wurde, werden mit kurzen Szenen aus Suicide Squad untermalt. Joker (Jared Leto) sehen wir darin allerdings nie. Ausnahmen sind eine animierte Version im Intro sowie eine Zeichnung des Schurken, die Harley in ihrer Wohnung mit Messern malträtiert. Außerdem erzählt sie, wie sie den Joker im Arkham Asylum kennen und lieben lernte.

Im zuvor bereits erwähnten Unterschlupf sind im Hintergrund übrigens mehrere "Ha ha ha" auf eine Fensterscheibe geschmiert. Diese erinnern an zwei Tattoos des Jokers, welche er auf seiner linken Brust und seinem linken Unterarm hat. Darüber hinaus wird im Film noch der "Robinson Park" erwähnt, welcher auf Jerry Robinson, einen der Erfinder des Jokers, verweist.

Birds of Prey-Referenz Nr. 3: Harley beim Rollerderby

Natürlich gibt es auch zahlreiche Referenzen, die auf Harleys eigene Geschichte anspielen. Da hätten wir beispielsweise das Roller Derby, an dem sie zu Beginn des Films teilnimmt. Während die Veranstaltung selbst auf den Comic Harley Quinn #1 von 2013 verweist, ist die Nummer 92 auf ihrem linken Arm wiederum eine Anspielung auf das Jahr 1992, in dem Harley Quinn ihren ersten Auftritt im Zeichentrick-Klassiker Batman hatte.

Harley beim Roller Derby

Dies ist übrigens nicht die einzige Referenz von Harleys Debüt, denn später im Film schaut Renee Montoya (Rosie Perez) eine Episode Zeit der Sehnsucht, in welcher Arleen Sorkin als Harlekin zu sehen ist. Diese spezielle Szene diente Paul Dini als Inspiration für Harley Quinn und sorgte darüber hinaus dafür, dass Sorkin zu Harleys Stimme in Batman wurde.

In Harleys Apartment gibt es ebenfalls einiges zu entdecken, etwa einen Plüschbieber, den sie Bernie getauft hat. Dieser entstammt, wie Harleys Roller Derby-Einsatz, den New 52-Comics. Darüber hinaus ist sie der festen Überzeugung, dass Bernie mit ihr spricht, weshalb sie auch im Film ab und an mit ihm redet.

Birds of Prey-Referenz Nr. 4: Black Canarys "ungerechte" Pose

Obwohl der Film bereits zu Beginn andeutet, dass Black Canary (Jurnee Smollett-Bell) über eine besondere Kraft verfügt, setzt sie ihren Canary Cry erst im finalen Akt von Birds of Prey ein. Die Pose, welche sie dabei einnimmt, dürfte besonders Videospiel-Fans bekannt vorkommen, schließlich wurde sie dem Beat'em'Up Injustice 2 entliehen.

Black Canary in Injustice 2

Zuvor im Film erfahren wir übrigens, dass Dinahs Mutter einst ebenfalls den Namen Black Canary trug und als Superheldin aktiv war. Dies verweist auf die Geschichte des Charakters aus den Comics, in denen die erste Black Canary bereits zur Zeit der Justice Society of America gegen Verbrecher kämpfte. Ob wir die erste Canary in Black Adam sehen könnten?

Birds of Prey-Referenz Nummer 5: Ein armer Polizist

Als letzte Referenz wollen wir uns einen von Montoyas Kollegen ansehen: Detective Tim Munroe. Diesem blühte in den Comics kein allzu rosiges Schicksal, denn er wurde in Gotham City Central #32 von Harleys Freundin Poison Ivy ermordet. Sollte der angekündigte Gotham City Sirens-Film noch Fahrt aufnehmen, könnte uns darin womöglich Munroes zweiter und letzter Auftritt erwarten.

Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn läuft seit dem 6. Februar 2020 in den deutschen Kinos.

Wie gut ist Birds of Prey? Hört den Podcast unserer Kollegen:

In ihrem Podcast Leinwandliebe  liefern sich unsere Kollegen von FILMSTARTS eine hitzige Diskussion darüber, ob Birds of Prey einen Kinobesuch wert ist oder nicht.

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Anlässlich des Birds-of-Prey-Starts wird in der neuen Folge von Leinwandliebe im Anschluss an die Diskussion über das DC-Abenteuer außerdem ein Blick in die Film-Zukunft der Comic-Schmiede geworfen, in der uns Blockbuster wie Aquaman 2, Black Adam und The Batman erwarten.

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